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Ein Livebericht von Mandragora aus Osnabrück (JZ Westwerk 141) - 08.03.2008 (10658 mal gelesen)
Am 08.03.2008 war es endlich wieder soweit, das WestWerk 141 öffnete seine Tore um die teilweise von weither angereisten, Metalheads zu empfangen, die dem Ruf des Osnabrücker Minifestivals Rock The Night 5 gefolgt waren. Und wieder, wie konnte es auch anders sein, wurde die Veranstaltung von OsnaMetal.de organisiert und neben EMP auch von eben genannten präsentiert. So war es nicht verwunderlich, dass bereits vor Einlass einige Horden schwarzgewandeter Gestalten den Edeka-Parkplatz unsicher machten.

Schon eine halbe Stunde vor Beginn waren die Präsente, u.a. Gutscheine für Shirt’n’Leaf, für die ersten Besucher vergriffen und um die Zeit etwas zu überbrücken holte sich so mancher eine Pizza vom Pizzastand.

Dann um 19.45 mit einer knappen Viertelstunde Verspätung legten die Opener DEIFECATION los. Die Wirkung war eher die eines Headliners: So viele Leute am Abgehen habe ich bei einem Opener selten erlebt, aber hier wurde sogar bereits ein mehrfacher CirclePit gebildet und so richtigt abgemosht. DEIFECATION, spielten dabei ein richtiges old-school Death Metal Brett, das es ohne Frage in sich hatte. Dabei waren DEIFECATION aus Enschede nicht die einzigen Niederländer des heutigen Abends, später spielten dann auch ihre Landsmänner von VORTEX auf.
Setlist DEIFECATION:
1) Greeting Immortality
2) Sample For Stan
3) The Abusement Park
4) Minor Defect
5) Baby Brutaliser
6) The Serial Cable Killer
7) Reciprocreation
8) Triggerhappy
9) Childmolestha
10) The Grim Rimmert
11) Stacheldrahtflossssss
12) Beaten To Pulp

Nach einer Umbaupause ging es dann regional mit den Jungs von LAUT weiter, die den meisten wohl noch unter dem Namen FORTITUDE bekannt sein dürften. Nachdem sich Fronterin Iwi aufgrund ihrer Schwangerschaft verabschiedet hatte firmiert die Band nun in rein männlicher Besetzung. Es ist zugegebenermaßen ein breiter Schnitt zwischen dem was LAUT und DEIFECATION an Musik abliefern, aber dennoch war auch bei LAUT highlife während ihres Auftritts. Durch ihre Umbenennung und ihre Umbesetzung zeigte sich in ihrem Auftritt nun noch mehr Power, es wurde mehr Druck gemacht. Die Texte waren sehr ausdrucksstark und auf deutsch, so dass eine gute Identifikation durch das Publikum stattfinden konnte.
Setlist LAUT:
1) Feuer
2) M
3) Menschenleer
4) Von dir bestellt
5) Datenkraken
6) Warten im Nichts
7) Nur in Deinem Kopf
8) Vater
9) Duisburg

PURID, die ja schon von RTN 5 bekannt waren, kamen als nächstes an die Reihe und hier wurde es dann richtig heiß. Nicht nur, dass der Circle Pit wieder aufgebaut wurde, nein es wurde sogar eine Wall of Death versucht. Kein Wunder also, dass es im Nachhinein einige Blessuren zu verzeichnen gab. Dann ging es mit einer Polonaise weiter und die Bewegung des Publikums spiegelte sich in dem Auftritt der Band, wieder, die einen bewegungsreichen Auftritt ablieferten. Die Riffs kamen Hammer hart und der Druck den die Rhythmusfraktion aufbaute war auch nicht zu verachten. Dazu die echt wuchtigten, aggressiven Vocals. Ganz großes Kino.
Setlist PURID:
1) Worst Case Scenery
2) Breathing Hate
3) Shattering
4) Ill Tempo
5) Creation
6) We Failed
7) Destroyed
8) Where Shadows Grow
Zugabe:
I Choke
Friends

Dann traten WIZARD, meine persönliche Lieblingsband des Abends, auf den Plan. Mittlerweile waren knappe 200 Leute im Westwerk eingetroffen und so war es nicht verwunderlich, dass bei dem einzigen Powermetal Auftritt des Abends, der auch noch mit fulminanten Pyros lockte, die Halle nicht leer blieb. Allerdings stellte sich etwas Ruhe ein, da das Pogen ein Ende nahm. Die Metalhymnen taten ihr übriges für das fordernde Powermetalherz und so wurden mit Sicherheit alle Genres bedient und alle Zuschauer zufrieden. Wenn man schon eine so geniale Band wie WIZARD für nur 5 Ocken zu sehen kriegt kann man nur happy sein.
Setlist WIZARD:
1) Witch of the Enchanted Forest
2) Pale Rider
3) Sword of Vengeance
4) Children of the Night
5) Fire and Blood
6) Hall of odin
7) Betrayer
8) Return of the Thunder Warriors
9) Iron war
10) The First One
11) Dragon Lords
12) Enemy Die
Zugabe:
Hammer blow…
Defenders of Metal

Abwechslungsreich wurde es dann wieder mit den zweiten Niederländern des Abends. VORTEX, die mit Perücken, Masken, Axt und Pyros gut für Aufsehen sorgen. LORDIEs Großväter könnte man sagen. ;) Es gab dann auch ein JUDAS PRIEST Cover in Form von “Electric Eye”. Interessant war, dass sich mittlerweile an die 9 Fotografen vor der Bühne tummelten, dass aber ein Großteil der Fans bereits nach draußen entschwunden war. Dennoch blieb die Stimmung weiterhin gut und als VORTEX ihre letzte Zugabe gespielt hatten, leerte sich die Halle nur schleppend.

Insgesamt war die Stimmung auch auf dieser Rock The Night also genau so gut wie jedes mal, das Bier war kühl und günstig. Und bei diesem Gig im WestWerk streikten auch die Busse nicht - sehr gut. Die Fans wurden nicht nur durch den günstigen Eintrittspreis sondern auch von den Präsenten gelockt, und die Mischung der verschiedenen Genres kam gut an. Die Verspätung von 15 Minuten die sich durch den ganzen Abend zog war aufgrund der lockeren Stimmung kein Problem. Von der genialen Stimmung und der leckeren Pizza kann sich so manches Konzert eine Scheibe abschneiden. Und so wird es viele Fans freuen, dass auch OsnaMetals nächste RTN 6(66) für September bereits angekündigt ist. Rockt on!
Location Details
JZ Westwerk 141 in Osnabrück (Deutschland)
Website:www.westwerk141.de
Adresse:Atterstr. 36
49090 Osnabrück

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