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70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Aktuelle Nachrichten
20.10.2020 - METALLICA spielen Acoustic-Show aus ihrem HQ
METALLICA spielen ein Acoustic-Set und spenden den Erlös für einen gute Zweck. (zum Artikel)
20.10.2020 - PARADISE LOST kündien Livestream-Konzert an
Remember, remember the 5th of November with PARADISE LOST! (zum Artikel)
16.10.2020 - WARDRUNA mit bildgewaltigem Video
WARDRUNA veröffentlichen heute den Titeltrack zum neuen Album. (zum Artikel)

Wir hören für euch gerade ...

Abatuar: Mortandad

Dunkler Death/Grind, der als Quelle der Inspiration Bands wie NAPALM DEATH und BLACK WITCHERY anführt

Act Of Creation: The Uncertain Light

Eine giftige Shouterin und ein druckvolles Thrash-Brett. Das geht gut steil nach vorn. Der Adrenalingehalt ist jedenfalls sehr hoch und springt gut auf den Hörer über.

Aeterna Tenebrae: Maledictus aeternum

AETERNA TENEBRAE legen ein Black Metal Debüt hin, dass bei aller Rauheit wirklich erwachsen klingt.

Altar Of Gore: Obscure & Obscene Gods

Schön primitives Gerotze und Gerülpse. Stumpfheit ist Programm und ALTAR OF GORE setzen die Songs knochenbrechend ein. Extreme Metal für die Fans, denen Death Metal schon zu viel Schnörkel hat.

Amiensus: Abreaction

AMIENSUS balancieren auf einem schmalen Grat zwischen luftigen Prog-Avantgard-Klängen und extremen Schwarzmetall-Ausbrüchen.

Ammyt: New Perspectives

Melodic Death Metal hat wohl gerade seine Revival-Zeit. Auch AMMYT befinden sich mit ihren gefälligen Songs mit eingängigen Melodien zu härteren Riffs aktuell in trendiger Gesellschaft.

Anaal Nathrakh: Endarkenment

Dass ANAAL NATHRAKH immer schon in die Extreme gegangen sind, ist kein Geheimnis. Auch mit dem neuen Album "Endarkenment" schlägt die Band wieder voll auf die 12.

Arkheron Thodol : Rituals Of The Sovereign Heart

Atmosphärischer Black Metal aus den Vereinigten Staaten, der Genre-Fans begeistern dürfte.

Armored Saint: Punching The Sky

Was soll man zu ARMORED SAINT noch sagen? Heavy Metal und nichts weniger gibt es auf dem neuen Album "Punching The Sky".

Arroganz: Morsus

Auch das neue Album strotzt nur so vor Death Metal mit einer gehörigen "fuck off"-Attitüde.

Ascian: Elysion

Lange, schleppende Doom-Songs, die sich dramaturgisch aufbauen.

Astrakhan: Astrakhans Superstar Experience

Astrakhan stecken das Musical "Jesus Christ Superstar" in ein metallisches Outfit, noch dazu live!

Athon: Athon

Gibt es so was wie Prog Doom? So richtig doomig sind ATHON zwar nicht, weil sie dafür einen zu lässigen Drive zeigen, aber anderen Schubladen wie Stoner verweigern sie sich genauso, obwohl sie auch dort mal mit einem Auge reinschielen.

Atlases : Woe Portrait

Die fünf Finnen nennen ihre Musik "Modern Post Metal", um jeden Traditionalisten gleich gehörig abzuschrecken. Das ist sperrig, abwechslungsreich und in der Tat kein 08/15 für jedermann.

Begraven: Dödsriket

Melodischer, atmosphärischer Black Metal aus Schweden, der an zahlreiche jüngere Vertreter der gegenwärtigen Genre-Spitze erinnert. Eine Besonderheit sind die schwedischen Lyrics, die der Band eine eigenständige Note verleihen.

Black Communion: Miasmic Monstrosity

Eine Band aus Barranquilla, Kolumbien, mit Rum in den Venen und rauem Black Metal im Reisegepäck

Bloodred : The Raven's Shadow

Angeschwärzter Death Metal aus deutschen Landen, der Genre-Freunden gefallen dürfte.

Bootblacks : Thin Skies

Laut eigener Beschreibung haben wir es hier mit Post-Punk aus Brooklyn zu tun. Wer Synthie-Klänge und Bands wie DEPECHE MODE mag, ist hier an der richtigen Adresse.

Carnal Ruin: The Damned Lie Rotting

Florida war schon immer ein Schmelztiegel des Death Metals und CARNAL RUIN sind ein Teil davon. "The Damned Lie Rotting" ist feinster Old School der US-Sorte.

Clifford: All Might To Tegnell

Die CLIFFORD-Jungs haben ja schon Greta Thunberg in eine Metal-Version gepackt, jetzt ist ein erneuter Schwede dran.

Convulse: Deathstar

Leichte elektronische Spielereien mischen ich mit entspanntem Songwriting. Zwischen Prog und Abgeh-Groove spielen CONVULSE verdammt lässige Songs, die sie tatsächlich mit Growls veredeln.

Convulsif : Extinct

Ein ungewöhnliches, scheuklappenbefreites und daher interessantes Düster-Projekt, bei dem unter anderem eine als "bösartig" eingestufte Bassklarinette zum Einsatz kommt. Ja, der Sommer ist definitiv vorbei - hier ist der Herbst-/Wintersoundtrack für Hartgesottene.

Crépuscule d'Hiver: Par-Delà Noireglaces Et Brumes-Sinistres

Hier herrscht wahrlich Winterdämmerung - und die transportieren CRÉPUSCULE D'HIVER sehr rau und plastisch mittels ihres Medieval Black Metal.

Crown Of Glory: Ad Infinitum

Mit catchy Melodien und viel Keyboardeinsatz tingeln die Schweizer zwischen AOR und melodischem Metal.

Curimus: Garden Of Eden

Die Finnen thrashen und deathen ziemlich heftig drauflos, sind aber weit von stumpfer Rumpelei entfernt. Im Gegenteil, einige Parts haben sogar ein paar komplexere Strukturen.

Cursed Blood: Taker Of Life

Jawoll, rau, geradeaus, rumpelig, Death, und die Garage lässt grüßen! Wo ist der nächste Live-Schuppen?

Cynabare Urne: Obsidian Daggers and Cinnabar Skulls

Die Finnen haben ihrem teuflischen Death Metal der alten Schule zusätzlich einen schwarzen Umhang verpasst.

Dame Silú De Mordomoire : A World Of Shadows

Freunde von dunklen, atmosphärischen Synthie-Klängen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Deep River Acolytes: Alchemia Aeterna

Heavy Rock und Blues Doom Metal klingt nach einer wilden Mischung, aber DEEP RIVER ACOLYTES bekommen das großartig hin.

Defecto: Duality

Die Dänen kredenzen uns proggig angehauchten Melodic Metal - oder eingängigen Prog Metal, wie man will. Herausragend ist ohne Frage der kraftvolle, ausdrucksstarke Gesang, der sich vor vielen Genre-Größen nicht verstecken muss.

Dehuman Reign: Descending Upon The Oblivious

Fröhliches ... äh nein, heftiges Gebolze und Hackepeter-Drums machen dieses lupenreine Oldschool Death-Album der Berliner aus.

Demolizer: Thrashmageddon

Diese Jungspunde spielen modernen Thrash, so drückend, dass man die Ohren anlegt!

Demonical: World Domination

Death Metal höchster Härtestufe, aber mit nicht zu stark dosierten typischen schwedischen melodischen Anteilen. Was für ein Brett!

Dephosphorus : Sublimation

Dystophisch-verweifelter und energetisch-lärmiger Sci-Fi-Black Metal

Drengskapur: Was Der Morast Verschlang

DRENGSKAPUR wurden einige Zeit nach der skandinavischen Black Metal-Welle der 90er gegründet und verinnerlichen viel von diesem Stil. Neben Pagan-Einflüssen geizen sie nicht mit Harmonien und drücken dennoch ordentlich aufs Gas.

Drowning Deep: Human Decay

Etwas sperriger Metal, den man schwer einordnen kann. Entfernte Hardcore-Einflüsse sind da, aber auch klassische Metal-Bausteine werden ausgespielt. Hier und da etwas Groove, das Tempo aber immer moderat.

Dynfari: Myrkurs Er þörf

Dass isländischer Black Metal nicht einfach stumpf und rasend ist, ist bekannt. Auch DYNFARI bilden da keine Ausnahme. Atmosphärisch und beeinflusst durch mehrere Stile gibt es hier ein starkes Album.

Echolot: Destrudo

Was könnte besser zu den kühleren Herbsttagen passen, als intensive Musik, die einem psychedelisch langsam in die Gehörgänge kriecht

Empress: Premonition

Doom, der überraschend immer wieder in depressive Black Metal-Blasts ausbricht und am Mikro einen fabelhaften Ozzy-Soundalike hat, wenn er nicht gerade in Screams verfällt.

Enter : 1991 - Images From Floating Worlds

Obskurer, verspielter 80er-Prog Rock aus Italien. Trüffelschweine, greift zu!

Enuff Z'nuff: Generation Brainwashed

Bandname, Albumtitel und Coverartwork bilden eine stimmige Einheit. Die Rocker, die uns eine ziemlich abwechslungsreiche Platte kredenzen, haben überdies prominente Gäste an Bord, u.a. Mike Portnoy.

Enwretch: Sermon Of The Dead

Gurgelnder, abgrundtiefer Death Metal, der für ein Demo sehr beachtlich klingt!

Evildead: United States Of Anarchy

Energiegeladener Thrash Metal mit politischer Message. Thrash as thrash should be!

Eyes: Underperformer

Titel und Albumcover wirken so harmlos - dabei dreschen EYES gehörig die Hardcore-Felle

False Gods: No Symmetry ... Only Disillusion

Eine Walze aus rauer Düsterheit, die manchmal unvermittelt in hoher Geschwindigkeit ausbricht. Für Fans, denen Amebix nicht metallisch genug waren.

Fight The Fight: Deliverance

Die jungen Norweger dürften vor allem Metalcore-Fans gut gefallen.

Fortress Under Siege: Atlantis

Die Griechen erzählen mithilfe ihres melodischen Powermetals auf "Atlantis" sagenumwobene Legenden.

Fudge: Dust To Come

Mit Synthesizern im Metal verbindet man meist Pomp und Symphonic. FUDGE sind eher von der härteren, leicht industriell angehauchten Metal-Sorte.

Gazpacho: Fireworker

Art Rock aus Norwegen, der den Hörer herausfordert und in gänzlich unmetallische, verträumte Gefilde entführt. Ein bezauberndes Stück Musik, für das man sich Zeit nehmen muss.

Glacier: The Passing Of Time

Power Metal, speedy und gespickt mit mitreißenden "Oooh"- und "Aaahh"-Chören.

Godsnake: Poison Thorns

Der Thrash der Hamburger wechselt zwischen melodischem Groove und galloppierendem Speed; ähnlich einer Schlange die sich leise anschleicht, um dann blitzschnell zuzubeißen

Gomorrha: Before The Storm

Neunziger-Death-Metal is alive. Die Pfälzer GOMORRHA waren schon vor 30 Jahren aktiv und haben sich wieder zusammengetan, um zu beweisen, dass sie nichts verlernt haben. Saubere ASPHYX-Riffs, Vollgas-Drums, Power-Produktion. Klingt nicht übel.

Gorephilia: In The Eye Of Nothing

Die Jungs kommen aus Finnland und müssen sich mit ihrem Death Metal keineswegs hinter ihren Landsmännern von DEMIGOD oder (früheren) CONVULSE verstecken.

Griffon: O Theos O Basileus

Schwarz-grimmiger Metal, der einerseits blastend, andererseits aber mit vielen Melodien aus den Boxen hämmert und dadurch alles andere als stumpf wirkt.

Haunt: Flashback

Da musste ich mich nochmals vergewissern, ob "Flashback" wirklich aus 2020 stammt - ein musikalischer Flashback in die 80er Hardrock-Tage

Heads For The Dead: Into The Red

Eine Mischung aus WOMBBATH und REVEL IN FLESH? Kein Wunder, denn hier agieren unter anderem Jonny Pettersson und Ralf Hauber.

Hell Boulevard: Not Sorry

Die schweizer Goth'n'Roller sehen nach Horror-Rock aus, aber sind akustisch eine leichtverdauliche und eingängige Version des Genres, welches man sich auch abends bei einem entspannten Glas Wein reinziehen kann. Wenn sie singen "Hate me", ist es auch eigentlich eher ein bisschen knuddelig.

Hellinger : Alles Auf Anfang

Eingängiger, deutschsprachiger Rock mit einem bekannten - starken und sympathischen - Sänger: Martin Kesici. Das ist abwechslungsreich, nicht allzu klebrig und erinnert an manchen Stellen, auch textlich, an u.a. UDO LINDENBERG. Ja, das könnte in manchen Familien das neue Konsensalbum werden!

Hellsmoke: 2020

Hier kommt das Debüt von HELLSMOKE. Irgendwo zwischen räudigem Rock, Metal und Hardrock ist "2020" anzusiedeln.

Henrik Palm: Poverty Metal

Ein bisschen verschroben ist der Stoff schon. Fluffig verspielt oder fuzzig heavy, packen lässt sich die Musik des ehemaligen GHOST-Mitstreiters nicht so einfach. Klingt, als hätten sich Mitglieder von Talking Heads und Bauhaus zusammengetan, um Heavy Rock zu spielen.

Herbstschatten : Abschaum

Deutschsprachiger Post Black Metal, der dank der Vocals eine sehr individuelle Note aufweist.

Horde Of Hel: Döden Nalkas

Kalte Riffs, eine rasendes Schlagzeug und harsche Vocals - klar, das kann nur Black Metal sein,

Horsewhip: Laid To Waste

Schön angepisste Screams mit reduziertem und kräftig powerndem Post Metal. Negativität wird bei HORSEWHIP ganz groß geschrieben.

IN CAUDA VENENUM : G.O.H.E.

Wenn man denkt, hier hätte man es bei zwei Songs nur mit einer EP zu tun, irrt man gewaltig. Diese beiden Post Black Metal-Epen haben es in sich.

Insidious Disease: After Death

Old schooliger Death Metal in Allstar-Besetzung, an Bord sind unter anderem DIMMUR BORGIRs Silenoz und NAPALM DEATHs Shane Embury.

Invincible Force: Decomposed Sacramentum

Black/Thrash aus Chile, der sich aber an deutschen Vorbildern a la DESTRUCTION orientiert

Isiulusions: Black Sunset

Die Österreicher präsentieren den Hörern einen breiten Stilmix, in dem Black Metal eine wichtige Zutat ist. Ruhige, atmosphärische Passagen, die zum Träumen einladen, sorgen für einen interessanten Kontrast. Keine 08/15-Platte.

Kalandra : The Line

Atmosphärische, melancholische Popmusik aus Norwegen, die alternativ genug ist, um nicht im Formatradio zu enden. .

Kat: The Last Convoy

Die legendären Polen KAT muss man wohl keinem vorstellen. Auf ihrer neuen Scheibe, mit der gleichzeitig das 40. Bandjubiläum gefeiert wird, gibt es eigene Tracks, aber auch einige Coverversionen zu hören. "Ripper" Owens gibt sich ebenfalls die Ehre.

Khaima: Owing To The Influence

Eine junge Band aus Saarbrücken verarbeitet hier progressive Klänge mit Einflüssen von TOOL, DEFTONES und MY SLEEPING KARMA. Sehr interessant...

King Mothership : The Ritual

Poppiger Rock, der dank zahlloser Hooks auch ein paar potenzielle Radio-Hits im Angebot hat.

King Parrot: Holed Up In The Liar

Thrashiger Grindcore mit einem Sänger, der energievoll kreischt wie KREATORs Mille.

Kings Winter: Forging The Cataclysm

Das deutsche Projekt KINGS WINTER orientiert sich am symphonischen Hard Rock der 70er und vereint Melodie und Heavyness gleichermaßen, anstatt simpel rumzustampfen. In den Songs ist die Gitarrenarbeit das Kernelement.

Kneel: Ailment

Man hört KNEEL gar nicht an, dass dies ein Solo-Projekt ist. Der Post Metal besticht durch gutes Zusammenspiel und starke Atmosphäre. Agressiv, progressiv, düster.

La Fin: Endless Inertia

LA FIN haben sich dem intensiven Post Metal verschrieben. "Endless Inertia" ist dementsprechend ... intensiv!

Langsuir: Dirgha Belasungkawa

Aus Malaysia stammen LANGSUIR und mischen traditionellen Metal/Early Thrash mit schwarzmetallischen sowie regionalen Einflüssen.

Leaves' Eyes: The Last Viking

Mit Elina Siirala haben LEAVE'S EYES eine neue Sängerin an Bord, mit der sie ihre bombastische Viking-Saga vollenden.

Ledfoot & Ronni Le Tekrø: A Death Divine

Manchmal braucht es gar nicht viel, um ein intensives Hörerlebnis zu erzeugen. Hier reichen zwei klasse Gitarristen, ein paar Amps und fertig ist diese Rockscheibe.

Legendry: Mists Of Time / Dungeon Crawler

Die ersten beiden LEGENDRY-Longplayer neu aufgelegt - ein Pflichtkauf für alle Fans kauzigen Epic Metals

Maahes : Reincarnation

Schwarzes Metall aus Bayern, das neben Raserei auch einige tolle Melodien in petto hat. Klingt recht schwedisch.

Mad Dogs: We Are Ready To Testify

Mal wieder ein ordentlich Rock-Album auf die Ohren? Dann haben die MAD DOGS genau das Richtige für euch am Start. "We Are Ready To Testify" ist für alle Fans von THE HELLACOPTERS.

Malicious: Deranged Hexes

Irrwitzig schnelles Teufelszeug und Hexenwerk der dunkel oldschooligen Sorte.

Megaton Sword : Blood Hails Steel - Steel Hails Fire

Die Schweizer Epic Heavy Metaller haben bereits mit ihrer EP "Niralet" viele Underground-Herzen im Sturm erobert. Mit ihrer Debüt-LP sollten sie sich in die erste Genre-Liga spielen können.

Melodius Deite: Elysium

Melodisch symphonischer Power Metal, der mit seinem Gefrickel auch gerne in progressiven Gewässern fischt.

Memoira: Carnival of Creation

MEMOIRA halten für Fans symphonischen Gothic Metals ihr drittes Album bereit, auf dem vor allem Melodien und die nette Stimme der Fronterin präsent sind.

Memoremains: The Cost Of Greatness

Chart-Metal mit Glitzer obendrauf. Wer mit einer Portion Gute Laune, funkelnden Synthies und Schlager-Riffs gut leben kann, dem wird der leichtfüßige Bombast-Melodic-Sound sicherlich zusagen. Flotte Pop-Songs mit guter Sängerin und Distortion-Klampfen.

Mindwars: The Fourth Turning

Speed 'n' Thrash, der sich an einigen großen US-Bands orientiert

Montaña Sagrada: The Living Green

Es ist kein Death, es ist kein Sludge, es ist kein Black ... aber aus all diesen Extre-Metal-Töpfen haben sich die Chilenen bedient und ein ganz eigenes Süppchen zusammengeköchelt.

Montaña Sagrada: The Living Green

Sludgid und angeschwärzt kommt die Debüt-EP der Chilenen aus den Boxen.

Morta Skuld : Suffer For Nothing

US-Death Metal der klassischen Schule - erfindet nix neu, geht aber ordentlich in die Kauleiste und dürfte Genre-Freunden ein kurzweiliges Vergnügen für zwischendurch bereiten.

Mortis Mutilati: The Fate Of Flight 800

Ausgerechnet am Jahrestag von 9/11 veröffentlichen die Schwarzmetaller ein Album, das nach einem Flugzeugabsturz benannt ist (TWA Flug 800). Nicht gerade ein PR Coup.

Mountain Tamer: Psychosis Ritual

Dass man einen Berg zähmen kann, lernt man nun von dieser Stoner Truppe. Aber Achtung: der Aufstieg kann durchaus bewusstseinserweiternd wirken

Movements: No Good Left To Give

Stark Songwriter-betonte Musik, die vom Easy Listening Rock bis zum verkopften Prog-Materia eine Menge abdeckt. Richtig heavy wird es nicht oft, aber dann meist stadiontauglich mit großen Gefühlen.

MyGrain: V

So einfach der Albumtitel auch scheint und man unter dem Melodic Deathcore-Banner stumpfes Gerumpel und Gegrunze vermuten könnte, so abwechslungsreich und melodisch sind aber MYGRAIN

Nether: Between Shades And Shadows

Es ist rau. Es ist melodisch. Es ist Back Metal.

Niviane: The Ruthless Divine

Die Kalifornier spielen Euro-Metal mit leichten Thrash-Einflüssen und einem herrlich over the top agierendem Vokalisten. Trueness auf 110% hat ja auch was.

No Life On Earth : Into Fire We Burn

Laut Promozettel haben wir es hier mit einer Quarantäne-Gründung zu tun, die auf dieser EP stilistisch recht abwechslungsreich in moderneren härteren Gefilden wildert und mit Gästen wie Andreas Kisser (SEPULTURA) und Cesar Soto (MINISTRY) aufwartet.

Nocte Obducta: Irrlicht

Schwarzmalerischer Metal, der sich rau und verstörend auf das Gemüt schlägt. Mission erfüllt, oder?

Occult Burial: Burning Eerie Lore

Schnell, schnell, schnell - sonst schafft man es nicht auf diesen schwarz-satanischen Oldschool Speed-Thrash-Zug aufzuspringen.

Pallbearer: Forgotten Days

Rau und gefühlsüberladen klingt "Forgotten Days". Wuchtige und tief gestimmte Fuzz-Gitarren bilden mit vibrierenden Drumfellen eine undurchdringliche Basis für die melancholischen Songs.

Paradise In Flames: Devils Collection

Angeschwärzter Death Metal aus Brasilien, der roh genug ist, um auch Underground-Fans zu munden.

Pimmit Hills: Heathens & Prophets

Doomiger Rock, über dem neben einer gewissen Düsternis auch eine leichte Southern Rock-Staubschicht liegt.

Pitchblack: Death & Disbelief

Das Quartett aus Kopenhagen beweist, dass es auch in Dänemark todesmetallisch zugeht.

Plague Years: Circle Of Darkness

Die Mischung aus mächtigem Death Metal mit der Energie vom Thrash Metal lässt "Circle Of Darkness" zu einem echten Geschoss werden.

R.I.P.: Dead End

Doom, der sich erst theatralisch anschleicht, sich dann in einer gewaltigen Eruption entlädt.

Raven Black Night: Run With The Raven

Bei diesen Australiern geht das Herz oldschooliger Doom-Fans auf. RAVEN BLACK NIGHT klingen authentisch und haben zusätzlich viele Rock-Vibes im Blut.

Realize: Machine Violence

Industrial Metal, der beeindruckend dicht andrückt, auch wenn der Sound bewusst rau gehalten ist.

Red Moon Architect: Emptiness Weighs The Most

Den Finnen wird ja Melodic Doom gleich mit in die Wiege gelegt. So erklärt es sich, dass die RED MOON ARCHITECTs die Musik mit jeder Note leben.

Regardless Of Me: Black Flowers Blossom

Die Italiener sind stilistisch nicht leicht einzuordnen: Es tönt sehr modern, ist recht melodisch und könnte im weitesten Sinn dem Gothic Metal zugeordnet werden. Nix für Scheuklappenträger.

Repuked: Dawn Of Reintoxication

"Alcoholic Autopsy worshipping slackers" - derber Death Metal, was anderes ist auch nicht zu erwarten.

Revolting: The Shadow At The World's End

Johansson's Zugpferg REVOLTING ist mit einem neuen Album am Start. Auch "The Shadow At The World's End" ist wieder purer Death Metal.

Rumours: Neither Innocent Nor Wavering

Rock der etwas härteren Sorte, plus mächtig Feuer im Allerwertesten gibt es auf dem Debüt von RUMOURS.

Sanctuary: Into The Mirror Black (30th Anniversary Edition)

Das 1990er Werk sieht seinem 30. Geburtstag entgegen und wird aus diesem Anlass als Doppel-CD Special Edition wiedergeboren. Angereichert werden die Tracks durch Demo- und Liveaufnahmen, die ebenfalls aus dieser Zeit stammen.

Sapiency: For Those Who Never Rest

Sehr modern tönender, eingängiger Melo Death, der auch Metalcore-Fans abholt.

Scardust: Strangers

Wenn man sich dem Prog-Genre verschreibt, darf man auch vor ungewöhnlichen Elementen nicht zurückschreiben. Und so haben SCARDUST neben proggy Gitarrenläufen ganz mutig Streicher und sonstige klassische Instrumente, aber auch Chöre eingesetzt.

Schwarzer Engel: Kreuziget Mich

Als Appetitanreger für das kommende Album, kredenzt der dunkle Gothicmetal-Himmelsflieger schon einmal eine 4-Track-EP

Shed The Skin: The Forbidden Arts

Old School-Death Metal aus Cleveland, mit supertiefen Growls und einigen schönen Gitarren-Leads. Mit an Bord ist unter anderem INCANTATION-Drummer Kyle Severn. Könnte auch aus den 90ern stammen.

Sick Society: URNØ1

Witziger Stoff mit witzigem Cover. Aber im positiven Sinne und kein Klamauk. Die Mucke ist bierechter, simpler Auf-die-Fresse-Metal, wie es ihn vor allem in Deutschland Anfang der 80er immer häufiger gab. So klang flotterer Heavy Metal damals, wenn man ihn mit punkiger Mentalität dargeboten hat.

Silvera: Edge Of The World

Gut gemachter melodischer Hardrock, vom Härtegrad etwa NICKELBACK

Skeleton Pit: Lust To Lynch

Das Cover knüpft 1-a an den bunt-charmanten Gewaltfantasien der 80er Jahre an und verspricht oldschooligen Spaß. Ein bisschen moderner klingt das Trio dann doch, aber der Vollgas-Thrash mit Songs wie 'Thrashorcism' hat das im Blut, was man für diese Mucke braucht.

Slaughterday: Ancient Death Triumph

Abwechslungsreicher Death Metal, der zwischen Raserei und doomigen Tönen wechselt.

Soulwound: The Suffering

Das Cover gibt die Richtung vor: Thrash Metal, der ordentlich knallt. Für Traditionalisten mutmaßlich etwas zu modern.

Statues: Holocene

Pop-Songs im Rockgewand, Alternative Rock direkt aus den Neunzigern

Still Defiant : Still Defiant

Punk, der gleich ins Ohr geht, aber schmutzig genug ist, um dort auch zu verweilen. Wer zum Beispiel auf THE CLASH steht, ist hier an der richtigen Adresse.

Streams Of Blood: Erløsung

Räudig rasender Black Metal, den Fans von MARDUK und Kollegen überzeugen dürfte.

Suicide Of Society: War Investment

Die deutschen Thrasher haben sich nach mehrjährigen Liveaktivitäten endlich dazu entschieden, ihr Debütalbum aufzunehmen. Simpler und straighter Thrash, den man live gern mit einem kühlen Bier in der Hand genießt.

Supruga: Xaoc

Es bilden sich dunkle Wolken über Russland und eine unheilvolle Mischung aus hasserfüllten Blasts, 80er Extreme Metal-Atmosphäre und giftigen Vocals bricht hervor.

Synthetic: Clepsydra: Time Against Infinity

Der Name ist Programm, denn vor synthetischen Sounds schrecken Synthetic nicht zurück. Diese unterstreichen den modernen Charakter. Die Metal-Riffs sind zwar eigentlich klassisch, aber deutlich moderner produziert. Es zwitschert und klimpert, die Rauheit der Vocals ist glattgezogen.

Teeth Of Lamb: Soul Gutter

Ihr habt gleichzeitig Bock auf Speed, Thrash und Melodik? Dann dürften euch TEETH OF LAMB gutieren.

The Janitors: Backstreet Ditties

Dreckiger Street Punk aus Frankreich, der herrlich old schoolig daherkommt. Klingt wie eine verschollene Perle aus den frühen 80ern.

The Reapers : Kill 'Em All

Eine weitere 2020er-Punk-Perle: Wer zuletzt zum Beispiel auf das STRIKE FIRST-Debüt abgefahren ist, sollte auf jeden Fall auch die rotzigen THE REAPERS anchecken.

The Waymaker: Kingdom of Heaven

Symphonischer Metal, der es schafft, seine Ohrwürmer nicht in Synthies zu ertränken, sondern richtig heavy ballert!

Them: Return To Hemmersmoor

Pünktlich zu Halloween kommt das neue Album der Grusle-Musiker von THEM. "Return To Hemmersmoor" bietet wieder feinsten MERCYFUL FATE auf Thrash beeinflussten Metal.

Theotoxin: Fragment: Erhabenheit

Massiver Black Metal mit Death Metal Einflüssen, den THEOTOXIN hier mit "Fragment: Erhabenheit" vorlegen.

Thrust: The Helm Of Awe

US-Metal, wie man ihn in seiner Theatralik und seinen akustischen Intermezzi schätzt und liebt. Überraschend aggressiv klingen die melodischen Vocals, die leicht angezerrt, aber tonsicher ihre Epik beisteuern.

Tomorrow's Rain: Hollow

Nachdem TOMORROW'S RAIN mit vielen prominenten Bands die Bühne teilen durften, ist es nun an der Zeit für ihr erstes Album. Auch hier haben sie das who is who aus der Metalszene zur Unterstützung geholt und somit ergibt das Album eine schöne Mischung aus 80er Gothic Rock/Post Punk.

Trail Of Blood: Closer To God

Kerniger Thrash 'n' Death, der einerseits melodisch reinläuft, aber auch desöfteren kräftig die Boxen zum Schwingen bringt.

Twin Gods: Deaths

Diese Debüt-EP mit diversen Noise/Metal/Sludge-Elementen ist garantiert etwas für Menschen, die sich nicht auf einen Stil fixieren möchten

Varathron: Glorification Under The Latin Moon

Was im Intro noch neofolkig tönt, entpuppt sich in weiterer Folge als symphonisch-chorälischer Black Metal.

Various Artists: Dirt [Redux]

Was? Andere Künstler covern ALICE IN CHAINS? Und dann noch das "Dirt"-Album? Geht nicht? Doch - wie diese ungewöhnliche Compilation zeigt.

Various Artists: LADLO Sampler 2020

Wer das Label LADLO kennt, weiß, dass sich in deren Rooster manch schwarze musikalische Perle tummelt. Mit dem Sampler gibt es einen schönen Querschnitt.

Various Artists: Sno Babies (Soundtrack)

Zum kommenden Spielfilm "Sno Babies" gibt es auf dem Soundtrack ein Stelldichein von SIXX: AM, BANG BANG ROMEO, FROM ASHES TO NEW, CORY MARKS, HELLYEAH und vielen anderen.

Vermocracy: Vermocracy

Für eine Eigenproduktion eine erstaunlich fette Produktion liefern die Wiener VERMOCRACY auf ihrem Debüt - eine Verneigung vor ihren Helden des Melodic Death.

Vice Squad: Battle Of Britain

Wer kenn die 1. Regel des Punkrock? Richtig - es gibt keine Regeln ... Und so legen VICE SQUAD mal wieder locker flockig drauflos - so richtig schon punkig und rollig.

Vitam Aeternam: The Self-Aware Frequency

Ein gar überzogen theatralisches Metal-Musical mit Gruselfaktor und ausgiebigen Experimenten.

Warlung: Optical Delusions

Heavy Rock, gepaart mit Stoner Riffs und psychedelischen Sounds erwartet den Hörer auf dem neuen WARLUNG-Album.

Welkins Boreal : Ashes

Eine sehr kurze EP, die Fans von atmosphärischen Gothic-Klängen einmal antesten sollten.

Witchtrap: Evil Strikes Again

1992 als Thrash/Speed Metal gestartet, gibt es auch auf 28 Jahre später auf "Evil Strikes Again" eben selbigen.

Wytch Hazel: III: Pentecost

Die Epic Rocker halten die hohe Qualität ihrer ersten beiden, an WISHBONE ASH erinnernden, Scheiben. Das Drittwerk ist sehr vielseitig, episch und befasst sich erneut vor allem mit christlichen Themen. Herausragend ist einmal mehr Colin Hendras melancholisch-verträumter Gesang.

Xeno: Sojourn

Atmosphärisch dichter Modern Metal, der mit Gänsehautmomenten überzeugen kann.

Yatra: All Is Lost

Eine bewundernswert ehrliche Produktion mit Schmutz und analogen Sounds, die direkt aus den Boxen trümmern. Hat etwas Bootlegartiges oder den Charakter erster Demos. Und der dezent böse, aber dennoch verspielte Metal wirkt sehr authentisch und direkt.

Aktuelle Reviews
Aktuelle Specials
"Arcane Mists Of Prophecy": Epic Metal seit 2010
In dieser Epic Metal-Reihe liegt der Fokus nicht auf Legenden wie MANOWAR, CIRITH UNGOL oder MANILLA ROAD. Die Aufmerksamkeit gilt stattdessen den neuen Helden (und Heldinnen), die dem gewaltigen Erbe der Genre-Urväter verpflichtet sind, aber längst selbst Speerspitzen einer jungen, aufstrebenden Szene sind. Im ersten Teil kommen ein paar grundsätzliche Aspekte zur Sprache: Was ist anno 2020 eigentlich das Besondere an Epic Metal? Welche Nachwuchsbands, die seit 2010 Tonträger veröffentlichen, sollte man kennen? Und welche Alben verdienen das Etikett "unverzichtbar"? Beim abschließenden Punkt bin ich mit meinen Co-Schlachtenbummlern Tim (Mr. Metalsson) und Aidan (Divine Victim) in Klausur gegangen, um euch auch wirklich die wahren Perlen des Genres zu präsentieren. Basierend auf Aidans umfangreichem Beitrag zu diesem Special findet ihr am Ende auch noch den Link zu einer wirklich geschmackvoll zusammengestellten Spotify-Playlist, mit der ihr ganz tief in die Thematik eintauchen könnt. (zum Artikel)

Bericht zur "Moment" Listening Session.
Wenn DARK TRANQUILLITY rufen, kommen sie gelaufen. In diesem Falle musste man aber gar nicht so weit laufen, denn die Listening Session zum neuen Album konnte man bequem per Stream vom heimischen Sofa aus verfolgen. Hier also der erste Track-By-Track-Eindruck zum neuen DARK TRANQUILITY Album "Moment", welches am 30.11. erscheinen wird. (zum Artikel)

75 und kein bisschen leise (obwohl deutlich leiser als beispielsweise vor 50 Jahren) ...
Ian Gillan wird 'n Dreiviertel Jahrhundert - alter Verwalter! Mindestens Zweidrittel davon hat er sich in unser aller Gedächtnis geschrien. Das 'Child In Time', der 'Schreihals der Nation', die 'Voice Of Rock' (und ich rede NICHT vom selbsternannten Glenn Hughes) lässt bitten. Und wenn Ian bittet, sagen wir nur: Congratulations and please - rock on! (zum Artikel)


Album des Augenblicks
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Schaut mal!