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70000 Tons Of Metal 2020

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22.06.2020 - KATAKLYSM - Herbst 2020...
Es passiert was im Herbst 2020 (zum Artikel)
22.06.2020 - SKELETAL REMAINS veröffentlichen Albumdetails
Das vierte Album der Kalifornier steht in den Startlöchern und bereit auf die Death Metal-Welt losgelassen zu werden. (zum Artikel)
21.06.2020 - ZEROZONIC veröffentlichen 'Bad Circles'
Neuer Monat - neue Single (zum Artikel)

Wir hören für euch gerade ...

-(16)-: Dream Squasher

Fett und brutal, und die Pilze auf dem Cover werden nicht von ungefähr kommen. Hier ist nichts einfach straighter Death Metal, sondern viele Songs haben gedrosseltes Tempo und durchaus eine Portion Irrsinn.

3xperimental: Symphony of Element

Erde, Wasser, Wind, Feuer - um die vier Elemente dreht sich der völlig wahnwitzige Epic-Symphonic-Black Metal. Eine Platte, die schnell zugreift und nur langsam wieder los lässt.

Al-Namrood: Wala'at

Black Metal aus Saudi Arabien und dementsprechend exotisch mit orientalischer Note. Spannend.

Alcatrazz: Born Innocent

Liebhaber der guten alten Heavy Rock/Metal-Zeit dürfen sich auf den neuen Silberling der Recken um Graham Bonnet freuen.

Aleah : Aleah

Wer mal keinen Bock auf eine Death Metal-Schlachtplatte hat, ist hier an der richtigen Adresse: Größtenteils akustische, melancholische Songs, die von Aleah Starbridges zerbrechlicher, schöner Stimme zu etwas ganz Besonderem gemacht werden.

Ancillotti: Hell On Earth

Echt kerniger Italo-Metal mit frischem Uptempo und sauberen Riffs. Dass die Band auf Keyboards verzichtet, macht sie für Italiener nochmal sympathischer.

Angel Morgue: In The Morgue Of Angels

Diese Deather wechseln stets zwischen doomig-schleppender Grabesstimmung und skelett-crushender Geschwindigkeit.

Aurium: The Second Sun

Dass Metal und Orchester oftmals gut zusammen passen, ist ja längst kein Geheimnis mehr. Das dachten sich auch AURIUM und haben so ein sehr intensives Album erschaffen.

Battle Dagorath: Abyss Horizons

Sie nennen ihren Stil "Cosmic Black Metal", vermutlich weil es doch einen spürbaren Anteil Synthies gibt, die sich nicht im orchestralen Umfeld tummeln. Davon abgesehen sind BATTLE DAGORATH der kalten norwegischen Linie weitestgehend treu.

Bedsore: Hypnagogic Hallucinations

Durch ihr Demo wurden 20 Buck Spin auf Bedsore aufmerksam, nahmen sie fix unter Vertrag und nun kommt mit "Hypnagogic Hallucinations" ein räudiges Stück Death Metal.

Beyond The Black: Hørizøns

Jennifer Haben und ihre Jungs bieten abermals professionell gezockten Hochglanz-Metal für die Massen. Wer es mag, kommt auf seine Kosten.

Bitterness: Dead World Order

Nach dem ruhigen Intro geht es gehörig auf die 12. Stilsicher prügeln sich BITTERNESS im besten Old School Thrash Gewand durch ihre Songs.

Black Corona: The Mission

Auch wenn man bei dem Bandnamen zunächst ein mulmiges Gefühl hat, die Innsbrucker führen nichts Böses im Schilde, sondern wollen einfach mit ihrem groovenden Modern Metal gefallen.

Black Rainbows: Cosmic Ritual Supertrip

Der Titel ist Programm. Das Stoner/Heavy-Material klingt stark nach diversen Trips durch so manche Dimension. Aber überhaupt nicht hippiesk verkitscht.

Bleeding Eyes: Golgotha

Die Italiener präsentieren eine interessante Mischung aus Sludge, Doom und Psychedelic. Der Gesang, in italienischer Sprache, weist starke Metalcore-Elemente auf, die Traditionalisten ein wenig abschrecken dürften. Freunde langsamer, etwas ausgefallener Töne sollten aber reinhören.

Blight: Temple Of Wounds

All is calm, all is BLIGHT! Okay, ganz so ruhig geht es hier nicht zu. "Temple Of Wounds" ist intensiver Metal, der schwer in Richtung Death Metal schielt.

Blizzen: World In Chains

Wer auf traditionellen Metal mit gekneiften Eiern steht, sollte hier einmal ein Ei ähh Ohr riskieren!

Bloodred : The Raven's Shadow

Angeschwärzter, sehr atmosphärischer Death Metal aus Baden-Württemberg. Genre-Freunde, die auch mit deutschen Texten etwas anfangen können, sollten hier auf jeden Fall einmal hereinhören.

Bring Out Your Dead: Bring Out Your Dead

Metal der etwas komplexeren Sorte bringen euch BRING OUT YOUR DEAD auf ihrem selbstbetiteltem Longplayer.

Caedes Cruenta: Ερείπια Ψυχ

CAEDES CRUENTA bringen euch die 90er zurück. Früher, als ROTTING CHRIST oder VARATHON noch roh und ungeschliffen klangen, so klingen CAEDES CRUENTA heute.

Cauldron Black Ram: Slaver

Blackened Thrash ist das Motto der Stunde. CAULDRON BLACK RAM fügen sich dem auf ihrem neuen Output mit jeder Note.

Cervet: Holidays In Corpseland

Die Thrasher CERVET gibt es seit 30 Jahren, was man ihrem Sound auch deutlich anmerkt. Statt kaltem Gefrickel gibt es eine deutliche Verbundenheit zu traditionellem Heavy Metal in ihren Songs. Aber keine Sorge - sie wissen auch, wo das Gaspedal ist.

Circle Of Execution: The Trial

Growls, Screams und Klargesang als metalcorige Einheit - Härte und Melodie!

Close The Hatch: CD

Teilweise brutal hart, teilweise irgendwie ziemlich entspannend. Den Stil von CLOSE THE HATCH kann man nur schwer einordnen, denn sie entziehen sich üblicher Genrebezeichnungen. Dafür klingen sie aber interessant und definitiv anders.

Concrete: Free Us From Existence

Ok, das ist mal wirklich konkret ... also kein Geschwurbel oder Gesülze. Nein, einfach voll auf die Fresse NY-Hardcore. Punkt.

Contamination: Traumatic Recollections

Pfundige Mischung aus Thrash und frühem Death Metal, die Spielfreude ist wirbelwindartig und gnadenlos. Die Riffs haben immer wieder eine leicht technische Note und fordern nicht nur Bauch, sondern auch Kopf.

Damnation Angels: Fiber Of Our Being

Songwriter-betonter Metal/Hardrock mit starken Vocals, die definitiv im Vordergrund stehen, wie es sich nur die ganz großen Stimmen erlauben dürfen. Wer es mit viel Gefühl abseits des Kitsch und Bombast mag, wird hier glücklich werden.

Dee Calhoun: Godless

Wer mal Bock auf leisere, rein akustische Töne hat, ist hier goldrichtig. Getragen wird die Platte von Dee Calhouns toller Stimme, die manche bereits von IRON MAN und SPIRAL GRAVE kennen.

Deeper Graves: Open Roads

Gothic mit dezenten Post Metal-Gitarren, ein Songwriting in der Tradition der FIELDS OF THE NEPHILIM, SISTERS, PSALM ZERO. Ex-NACHTMYSTIUM-Mitglied Jeff Wilson entdeckt die Düsterheit der früheren Indie-Szene.

Disamara : Notturna è la quiete

Black Metal aus Italien, der von genretypischer Raserei und atmosphärischen Passagen gekennzeichnet ist. Durchaus abwechslungsreich und wegen der zahlreichen Melodien nicht nur für Schwarzmetaller interessant.

Domination Black: Judgement IV

Melodischer Heavy Metal den DOMINATION BLACK auf "Judgement IV" gebrannt haben.

Drowning Deep: Human Decay

Etwas sperriger Metal, den man schwer einordnen kann. Entfernte Hardcore-Einflüsse sind da, aber auch klassische Metal-Bausteine werden ausgespielt. Hier und da etwas Groove, das Tempo aber immer moderat.

Dun Ringill : Library Of Death

Doomiger Metal mit Folk-Einflüssen aus Göteborg. Eine spannende, nicht alltägliche Mischung - gekrönt von großartigen Vocals.

Eisenhauer : Blessed Be The Hunter

Mix aus härterem Rock und klassischem Metal. Besonders überzeugend tönt der tiefe, charismatische Gesang.

End Of Mankind: Faciem Diaboli

Ins raue und heftige Schwarzmetall der Franzosen END OF MANKIND schleichen sich immer wieder ruhige, atmosphärische Parts.

Enevelde : Enevelde

Der Sänger von MISOTHEIST präsentiert ein Soloalbum, auf das sich Fans von atmosphärischem Black Metal norwegischer Prägung freuen dürfen.

Enshadowed: Stare Into the Abyss

Black Metal, der zu seinen Underground-Wurzeln steht

Entartung : Maleficae Artes

Melodischer Black Metal aus dem hessischen Limburg, der den Hörer dank einer dichten Atmosphäre zu fesseln weiß.

Enterprise Earth: Foundation Of Bones

ENTERPRISE EARTH werfen uns einen weiteren Metal/Core-Hassbatzen in Form dieser EP vor die Füße - auf dass die Knüppelsuppe brodelt.

Evil Warriors: Schattenbringer

Manchmal etwas komplex, dann rasend, dann melodisch aber immer Black Metal.

Exit: Traces Of Human Existance

Über 25 Jahre haben die Schweizer nun auch schon auf dem Buckel. Musikalisch wird es keinen Deut ruhiger, denn auch "Traces Of Human Existance" hat wieder schnörkellosen Death/Thrash inne.

Faceless Burial: Speciation

Du bist Fan des Neunziger Jahre Death Metals, dann musst du FACELESS BURIAL antesten, die stillen dein Verlangen.

Falconer: From A Dying Ember

Folk-Einflüsse und klassischer Metal vermischen sich in einem typischen Stil von FALCONER, der sogar noch entspannt klingt, wenn die Doublebass ausgepackt wird.

Féleth: Depravity

Vertrackt, leicht angeschwärzt, und dem tödlichen Metal nicht ganz abgeneigt. So könnte man den Aggro-Stoff von FÉLETH beschreiben.

Fellwarden : Wreathed In Mourncloud

Atmosphärischer Black Metal aus England, der ab und zu ein wenig folkig daherkommt. Sehr tiefgründig und spannend.

Fleshdriver: Leech

Für alle Puristen unter uns, bietet diese Truppe genau den passenden originären Death Metal ohne melodisches Geplänkel.

From Hell: Rats & Ravens

Unheilvolle Wolken ziehen auf ... FROM HELL sorgen mit ihrem neuen Horror Metal-Konzeptalbum für schauriges Feeling.

Frost*: Others

Wo sich progressiver Rock, zappelbudige Elektronik und ein paar Djent-Riffs zusammentun, steht FROST* auf dem Etikett, und eine Menge musikalisches Selbsbewusstsein drin. Eine mutige wie künstlerisch hochwertige Mischung.

Frust : The Advent Of Adhara

Bunter Stilmix aus Österreich, als Einflüsse nennt man selbst ALCEST, THE CURE, SEPULTURA, DARKTHRONE und BJÖRK. Wer ausgesprochen open-minded ist, ist hier demnach an der richtigen Adresse.

Gernotshagen: Ode Naturae

Die thüringischen Pagan Metaller stehen bereit, um ihr neues Album der Metalgemeinde zum Fraße vorzuwerfen.

Goblins Blade: Of Angels And Snakes

Schon mit ihrer ersten EP "Awakening" konnten die Power Metaller einigen Staub aufwirbeln. Jetzt wollen sie mit ihrem ersten Longplayer einen ganzen Sandsturm auslösen.

Goldray: Feel The Change

BLACK SABBATH haben GOLDRAY genauso gehört wie LED ZEPPELIN. Psych-betonter 70s Heavy Rock im modernen Anstrich der 20er.

Gruppe Planet: Travel To Uncertain Grounds

Musiker diverser Bands haben sich zu dieser GRUPPE PLANET zusammengeschlossen, um euch ein wohldurchdachtes Album bestückt mit ambient-post-affinen Instrumentals zum Entspannen zu kredenzen

Göden: Beyond Darkness

Bei GÖDEN handelt es sich um die Erben der New Yorker Death/Doom Metal-Formation WINTER. Ihr Debüt ist sehr facettenreich, dunkel und abgründig. Intensive Musik, die zum Abtauchen einlädt. Vorsicht ist geboten: Es kann nämlich sein, dass man auf der Reise in die Düsternis ein paar unheilvolle Erfahrungen macht.

Hail Spirit Noir: Eden In Reverse

Hypnotischer Progressive Metal, der meditativ wirkt und in andere, benebelte Sphären entführt

Haken: Virus

Ob der Albumtitel zufällig in diese Zeit fällt, geplant war, oder ob man jetzt in einer Verschwörungstheorie HAKEN der Urheberschaft unserer aktuellen Situation bezichtigen sollte, ist ... egal. "Virus" ist wieder rauer als "Vector", hämmert sich mehr in den Kopf, hat aber auch diese Verliebtheit in schöne Harmonien.

Heads. : Push

Post Punk/Noise Rock, der sich an aufgeschlossene, experimentierfreudige Hörer richtet, die einer Platte einige Durchgänge vor einem abschließenden Urteil gönnen.

Her Chariot Awaits: Her Chariot Awaits

Die Ex-SIRENIA-Frontfrau macht mit dem ADRENALINE MOB-Gitarristen ein neues Projekt und pendelt zwischen lässigem Metal-Groove, punkiger Einfachheit und intensiver Melodie.

High Spirits: Hard To Stop

Chris Black und seine Mannen eröffnen uns ein neues High-Energy-Rock-Album bei dem der Titel Programm ist.

Huanastone : Third Stone From The Sun

Klassischer Stoner Rock aus Malmö, der jedem Genre-Freund, der es nicht allzu roh mag, hervorragend gefallen dürfte.

Ice Nine Kills: Undead & Unplugged: Live from The Overlook Hotel

Wer die Horror-Rocker mal gezähmter erleben möchte, kann das mit dieser Akustic-Live-Session tun.

Imperial Triumphant: Alphaville

"Alphaville" hat nichts mit smoother Musik wie von den gleichnamigen norwegischen Senkrechtstartern in den 80ern zu tun. IMPERIAL TRIUMPHANT fordern die maximale Aufmerksamkeit des Hörers mit ihrer sperrigen Architektur aus Dissonanz, stolpriger Rhythmik und düster-kaputten Stimmung.

Jet Jaguar: Endless Nights

Zackiger Heavy Metal, der einige traditionelle Auswüchse aufweisen kann. Dass diese Mexikaner den Wacken Metal Battle für sich entscheiden konnten, wundert mich nicht.

Kaiser Franz Josef : III

Eingängiger Rock aus Österreich, der für die große Bühne gemacht ist.

Kenziner: Phoenix

Zugegeben, sie sind nicht die Schnellsten mit ihren Veröffentlichungen, doch qualitativ gibt es hier astreinen Heavy Metal mit einer gehörigen Portion Power.

Kings Winter: Forging The Cataclysm

Das deutsche Projekt KINGS WINTER orientiert sich am symphonischen Hard Rock der 70er und vereint Melodie und Heavyness gleichermaßen, anstatt simpel rumzustampfen. In den Songs ist die Gitarrenarbeit das Kernelement.

Langsuir: Dirgha Belasungkawa

Aus Malaysia stammen LANGSUIR und mischen traditionellen Metal/Early Thrash mit schwarzmetallischen sowie regionalen Einflüssen.

Lantern: Dimensions

Nach der EP ist vor dem Album. LANTERN bieten etwas schmutzig angehauchten Death Metal, die Puristen erfreuen sollte.

Lares: Towards Nothingness

Die Berliner LARES präsentieren uns eine gelungene Mixtur aus Schwarzmetall, Doom und Sludge. Musik, die nicht ausgesprochen sperrig ist, aber die volle Aufmerksamkeit vom Hörer erfordert.

Let Us Prey : Virtues Of The Vicious

Ein Grenzgänger aus Prog, Power und Thrash Metal, der auch Core-Elemente aufweist. Hier passt keine Schublade so richtig, aber das macht das Ganze auch interessant.

Limos : Tales Of The White Eyes

Ihr mögt Melodic Death Metal? Dann seid ihr bei den Finnen LIMOS genau richtig. Deren zweite EP macht Lust auf ein erstes Langeisen.

Lined: Soulcrifice

Eine kraftvolle Mischung aus Death und Thrash, plus eine Prise Melodie gibt es auf dem neuen Album von LINED.

Long Distance Calling: How Do We Want To Live?

Ja - progressiver Rock/Metal muss nicht immer was mit nervösem Gefrickel zu tun haben. Hier geht man eher ganz entspannt und ausgefeilt zu Werke

Madhouse: Braindead

Die Kraft geht im Alter nicht verloren. Das zeigen uns die Hamburger MADHOUSE mit ihrem traditionellen Heavy Hetal auf dem neuen Longplayer "Braindead".

Maelstrom : Of Gods And Men

Da es zahllose Metal-Acts mit diesem Namen gibt: Hier geht es um die Progressive Thrash/Power Metal-Truppe aus dem Staat New York. Hier dürften vor allem Gitarren-Nerds auf ihre Kosten kommen, das ist technisch schon alles ziemlich anspruchsvoll, aber auch recht wuchtig.

Martyr: Fists Of Iron

Fast Forward Metal mit twin Gitarren aus deutschen landen.

Meridian Dawn : The Fever Syndrome

Die international besetzte Truppe bietet modernen Melodic Death Metal, der gut ins Ohr geht, aber die nötige Grundhärte aufweist. Wenn IN FLAMES heute SO klingen würden, wären die meisten Alt-Fans wohl weitgehend zufrieden.

Messiah: Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe

Es hat ja nur 26 Jahre gedauert, doch jetzt kommen die Schweizer mit neuem Material. EP jetzt, Album dann im September.

Meurtrières: Meurtrières

Klassischer Heavy Metal a la IRON MAIDEN oder JUDAS PRIEST gefällig? Dann greifen sie bitte zu "Meurtrières".

Mike Lepond's Silent Assasins: Whore Of Babylon

Schnell mal eben zwischen einer SYMPHONY X Tour hat der Bassist Mike Lepond das neue ASSASSINS-Album eingespielt. Doch nach einem Schnellschuss klingt das ganz und gar nicht.

Moonlight Haze: Lunaris

Wenn der Bandname mit "Moonlight" beginnt, ist zu vermuten, dass viel Zuckerguss dabei ist. Dabei zeigt "Lunaris" durchaus auch die Zähne.

Mosaic: Harvest: Songs Of Autumnal Landscapes And Melancholy

15 Jahre gibt es MOSAIC mittlerweile und mit "Harvest" bekommt man hier einen Querschnitt der ersten 10 Jahre des Bestehens. Wer MOSAIC kennt, weiß, dass das hier alles, nur nicht gewöhnlich ist.

Mountaineer: Bloodletting

Viel Atmosphäre, Epik, ahhh und ohhh: Klangwelten, denen ALCEST als Orientierungshilfe dienen.

Nachtschatten: Leuchtfeuer

Verspielter und melodischer Metal an der Grenze zum Death, der sich trotz aller Melodie seine Härte bewahrt und auch in sehr flotte Pagan-Gefilde vordringt.

Nicolas Perrault: Shadows Cast At Dawn

Vom RAGE OF SAMEDI-Bassisten gibt es ein Solo-Album, welches düsteren Post Rock mit ausdrucksstarkem Gesang kombiniert.

Night In Gales: Dawnlight Garden

Das zweite Album nach der gefeierten Reunion. Auch "Dawnlight Garden" bietet wieder feinsten, melodischen Death Metal alter Göteborger Schule.

Nobody: Atmosfear

Nach der EP vor einigen Monaten kommt nun das Debüt-Album des Acoustic Black Metal-Projekts. Lagerfeuerromantik mit kehligem Krächzen für die Schwarzmetaller, die völlig neue Wege ausprobieren möchten.

One More Word: Wheel Of Suffering

Modern Metal, der ordentlich knallt. Moment, höre ich da nicht auch ein Cello in der Gitarrenwand?

Orgöne: Mos/Fet

Ein psychedelischer Trip einer exzentrischen Sängerin, untermalt mit Fuzz-, Indie-, Doom-Sounds und orientalisch anmutenden Klängen.

Osi And The Jupiter: Appalachia

Ruhige Klänge erwarten den Hörer auf dieser 3-Track-EP, doch sind sie dadurch nicht weniger fesselnd.

Osyron: Foundations

Dieser symphonisch-epische Metal aus Kanada kommt ohne Klischees aus, ist abwechslungsreich mit anderen Stil-Elementen angereichert und lädt ein, sich "Foundations" mehr als nur ein Mal anzuhören

OZ: Forced Commandments

High-Pitch Gesänge zersägen die beißenden Gitarrenriffs und feurigen Soli.

Pale Divine: Consequence Of Time

Bunter Stilmix aus dem klassischen Metal-Spektrum: heavy, doomig, aber auch rockig. Das ist keine 08/15-Kost, sondern tönt recht eigenständig.

Paralysis: Mob Justice

Bisschen Thrash paart sich mit frühem Extreme Metal, der noch punkige Einflüsse hatte. Und die Scheibe hat vermutlich das lauteste Mastering, was ich diesen Monat gehört habe.

Pazuzu: Revenant Of Blasphemies

Death/Doom Metal aus Costa Rica. Das klingt exotisch, ist es aber nur in geografischer Hinsicht. Stilistisch ist das hier klassische Kost, die Anhänger des Genres mal probieren sollten.

Phase-X: Rock City

Eine Mischung aus Alternative Metal, Crossover und Neuer Deutscher Härte. Simple Songs, die Genrefreunde ansprechen werden, aber für knallharte Metalheads sicher schon zu viel im Hüpfgenre wildert.

Powerwolf: Best Of The Blessed

POWERWOLF präsentieren eine Best Of, die sich auch für langjährige Fans lohnt, da die Platte einige Neueinspielungen enthält. Zudem gibt es als Bonus noch ein komplettes Konzert der erfolgreichen "Wolfsnächte"-Tour 2018. Ein fettes Paket!

Primal Fear: Metal Commando

Auch im Jahre 2020 bleiben PRIMAL FEAR eine verlässliche Konstante in Sachen Heavy Metal - genau das was sie schon seit jeher waren.

Protest The Hero: Palimpsest

Spielerisch anspruchsvoll, aber auch mit dem Drive eines guten Melodicore-Songs. PROTEST THE HERO schaffen 4 Jahre nach "Pacific Myth" einen durchgeknallten Spagat zwischen Gefrickel und punkiger Attitüde.

Purtenance: Buried Incarnation

Finnischer Death Metal, der aber extrem dicht gestrickt und doomig daher kommt!

Ravened: From The Depths

Das groovig-grimmige Spiel von RAVENED erinnert das ein oder andere Mal stark an Pantera, aber auch ein großes Glas Thrash wurde von der Band gierig auf Ex gekippt.

Romuvos: The Baltic Crusade

Baltische Mythen waren der Grunde ROMUVOS zu gründen. Von einem Ein-Mann-Projekt zu einer kompletten Band gereift gibt es baltischen Folk gepaart mit Metal.

RRRags: High Protein

Altrock, Hardrock, Extremrock. Ihr Heavy Fuzz-Sound kann mal voll lässig einlullen, aber auch mit Muskeln in die Fresse gehen.

Sanity Control: War On Life

Klassischer 80er-Jahre-Thrash, der sowohl songwriterisch als auch soundmäßig recht originär rüberkommt.

Shed The Skin: The Forbidden Arts

Old School-Death Metal aus Cleveland, mit supertiefen Growls und einigen schönen Gitarren-Leads. Mit an Bord ist unter anderem INCANTATION-Drummer Kyle Severn. Könnte auch aus den 90ern stammen.

Soul Grinder: Chronicles Of Decay

Ihr wollt Blastbeats in eurem Death Metal? Dann aber auch ein paar groovige Parts? SOUL GRINDER haben mit "Chronicles Of Decay" dann genau das Richtige.

Souls Of Tide: Black Magick

Ihr wollt flotten 70er-Rock, der Marke DEEP PURPLE oder LED ZEPPELIN? Dann schmeisst "Black Magick" in den Schacht und SOULS OF TIDE geben euch, was ihr wollt.

Stealers: Never Enough

Dreckiger Rock aus Rotterdam - die Jungs hätten bei Lemmy im Vorprogramm eine gute Figur gemacht.

Stinky : Of Lost Things

Bei STINKY (was ein Bandname!) handelt es sich um eine Melodic Hardcore-Band, die auf der Basis einer gesunden Grundhärte einprägsame Hooks kreiert. Auf jeden Fall ein Spaß-Garant. Auch Melodeath-Freunde werden hier exzellent bedient.

Strike First: Wolves

Hochmelodischer Punk aus den Niederlanden, der euch das Folgende bietet: Hits, Hits und - ja, was wohl? - Hits! Macht euch mal ein kühles Dosenbier auf, macht richtig Laune. Definitiv Summer-proof.

Sunken (FIN): From Slow Sleep Like Death

Sehr intensiver Death/Doom Metal aus Finnland, der auch einige starke Melodien im Angebot hat. Ziemlich abwechslungsreich!

Svärd: The Rift

Der Newcomer SVÄRD besteht unter anderem aus Mitgliedern von AHAB und IN MOURNING, die auf dieser EP eine Mischung aus klassischem Stahl, Sludge und Psychedelic kredenzen.

TAV: I

Grenzüberschreitende, atmosphärische Rockmusik aus München, die mit Sicherheit mehrere Durchgänge und Geduld erfordert, um sie gänzlich erschließen zu können.

Temple Of Dread : World Sacrifice

Old School Death Metal kann man ja bekanntlich nie genug hören. So dachten sich auch TEMPLE OF DREAD und hauen mit "World Sacrifice" ein neues Album auf den Markt.

Terminal Nation: Holocene Extinction

Dass man sich als Amerikaner und der dortigen Situation in der man da leben muss, mal ordentlich Luft machen will, ist nur allzu verständlich. TERMINAL NATION lassen einfach die Musik sprechen, Death Metal, Hardcore, Powerviolence...

The Committee: Utopian Deception

THE COMMITTEE präsentieren uns ihr neues Black Metallisches Werk. Unbändigt zwischen Raserei und treibenden, melodischen Parts schwankend geht "Utopian Deception" direkt ins Ohr.

The Hu: The Gereg Deluxe

Die mongolischen Rocker bringen ihr gefeiertes Debüt erneut in die Regale. Dabei haben sie einige Tracks neu aufgenommen und sich Unterstützung von Jacoby Shaddix/Papa Roach, Lzzy Hale/Halestorm und From Ahses To New geholt.

The Lightbringer : From The Void To Existence

Atmosphärischer, melodischer Black Metal aus Kanada, der sich dank einer engelsgleichen Frauenstimme - neben dem typischen Schwarzwurzel-Gesang - von der durchgängig keifenden Konkurrenz abhebt. Diesen Zuckergruss werden aber nicht alle Genre-Freunde goutieren.

The Neptune Power Federation: Can You Dig - Europe 2020

Die Tour fiel ja leider Corona zum Opfer, doch mit dieser Single wollen sich die Australier bei ihren Fans entschuldigen und ihnen das Warten auf die verschobenen Konzerte verkürzen. Zwei mal RAINBOW, 2 mal QUEEN, bitte.

The Third Kind: Man Vs. Earth

Mal sind THE THIRD KIND sehr traditionell (wenn auch sehr rau), manchmal bauen sie VOIVOD-Harmonien (aus allen Schaffensphasen) zusammen. Keine Musik, die sich leicht beschreiben lässt, aber grundehrlich klingt.

Treatment: Sagacity

Die Finnen geben sich einerseits kraftvoll, andererseits haben sie ihren modernen Metal in progressive Strukturen eingebettet, was die Musik recht interessant macht.

Tuple: Wooden Box

Tommi Salmela, der auch schon mit TAROT bekannt wurde, wandelt bei seinem Solo-Projekt auf plüschig melodischen Hardrock-Pfaden, die durch die Produktion stark an den großen Chart-Acts der 80er angelehnt sind.

U.D.O.: We Are One (Musikkorps Der Bundeswehr)

Ein Faible für Tarnklamotten hatte Udo Dirkschneider ja schon immer. Ob er gedient hat, ist uns nicht bekannt. Aber nun wachsen Hose und Trompete zusammen. Udo spielt stampfende Hardrocker mit Unterstützung des Musikkorps der Bundeswehr ein, was im Ergebnis ungefähr so klingt wie eine überbordende Keyboardattacke von SABATON - nur mit feinsten Samples.

Unborn Suffer: Commit(ment To) Suicide

Da rattert die Nähmaschine und grunzt das Biest - UNBORN SUFFER sind purer Deathgrind

Underer: The Code

Ein Stückchen Wahnsinn, Core, Djent, Krach und ausgefallenes Songwriting markieren die Rezepte von UNDERER. Extrem direkt aufgenommen, keine Kinkerlitzchen.

Varus: A New Dawn

Fein gestrickter Folk-Symphonik-Metal, der neben der metallischen Basis einige genrefremde Elemente einwebt

Velkhanos: The Wrath

Wenn man melodischen Metal a la ARCH ENEMY oder DARK TRANQUILITY möchte, garniert mit einer leichten Black Metal-Attitüde, dann ist man bei VELKHANOS genau richtig.

Violent Hammer: Riders Of The Wasteland

VIOLENT HAMMER aus Finnland klingen genau SO, wie sie heißen. Nix für Feingeister, hier gibt's in die Kauleiste, aber mit Anlauf - und das doppelt und dreifach.

Voivod: The End Of Dormancy

Selbst für hartgesottene Voivoden sind die Arrangements für das Montreal Jazz Fest inkl. Bläsersektion eine Herausforderung. Die Kanadier sprengen einmal mehr ihre Grenzen und präsentieren den Titelsong sowie 'The Unknown Knows" Live vom Jazzfest beziehungsweise in einem Studio-Arrangement.

Väki: Kuolleen Maan Omaksi

VÄKI verbreiten mit ihrem neuen Black Metal-Werk eine dunkle und kalte Atmosphäre, wobei die Songs unglaublich dicht und bedrohlich wirken.

Walpurgia: Altar of the Goatbaphomet

Schwer angegrölter, düsterer Death Metal, dunkel und voller Monotonie-

Wilderun: Veil Of Imagination

WILDERUN waren auf der diesjährigen 70000 Tons Of Metal der Last-Minute-Wunsch der Forengemeinde. Akustische Gemälde wie eine Filmmusik treffen auf Folkmetal-artige, epische Melodieverliebtheit.

YounA: Zornvlouch

Roher Black Metal-Wahnsinn, der neben urwüchsiger Raserei ein paar atmosphärische Parts und noch ein paar andere Überraschungen zu bieten hat. Genre-Fans dürften sich über den dargebotenen Abwechslungsreichtum freuen.

Aktuelle Reviews
Aktuelle Specials
Die besten Album-Triples der Rock- und Metal-Geschichte: VOIVOD
Für die einen sind die Kanadier die stetigen Drittligisten (was angesichts der Verkaufszahlen vielleicht sogar stimmen mag), für andere sind sie eine der innovativsten und faszinierendsten Bands der Welt. Die Alben "Killing Technology", "Dimension Hatröss" und "Nothingface" wurden von 1987 bis 1989 aus dem Ärmel geschüttelt und zeugen von der unbändigen kreativen Kraft der Band, mit der sie im Jahrestakt Geschichte geschrieben hat. (zum Artikel)

20 Jahre "Brave New World": Ein moderner Klassiker aus dem Hause IRON MAIDEN
Es gibt wohl nur wenige Metal-Fans, die nicht schon einmal einem fiebrigen IRON MAIDEN-Listenwahn verfallen sind. Wenn die besten Alben aufgezählt werden, liegt der Fokus meist auf den "Big Seven", die zwischen 1980 und 1988 erschienen sind. Auch wenn ich diesen Ansatz durchaus verstehen kann, ist er mir insgesamt betrachtet zu rückwärtsgewandt, weil die "Eisernen Jungfrauen" auch nach dem Ende der klassischen Phase einige starke Platten aufgenommen haben, die sich in ihren besten Momenten keineswegs vor dem Material aus den glorreichen Achtzigern verstecken müssen. "Brave New World" ist eines dieser späteren Highlights - und da das zwölfte Studioalbum von IRON MAIDEN am 30. Mai 2020 seinen 20. Geburtstag feiert, lohnt es sich, es sich noch einmal etwas genauer anzuhören. (zum Artikel)

Die besten Album-Triples der Rock- und Metal-Geschichte, Teil 5: CELTIC FROST
Zugegeben, wir hätten den Titel ändern müssen. Denn wenn es an diesem Triple etwas gibt, was man als "bestes" bezeichnen kann, dann nur den Fakt, dass es da draußen keine andere Band gibt, die es besser hinbekommen hat, mit einem Album-Triple den ersten Teil ihrer Karriere ins Nirvana zu schießen. Muß man ja auch erstmal so hinbekommen. (zum Artikel)


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