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Ethernity - The Humanity Race Extinction

Review von Cornholio vom 11.09.2018 (445 mal gelesen)
Ethernity - The Humanity Race Extinction ETHERNITY aus Belgien gibt es schon fast zwei Dekaden, allerdings ist "The Human Race Extinction" erst das dritte Album des Sechserpacks (darunter ein Full-Length-Demo), die sich musikalisch irgendwo im Fahrwasser von BEYOND THE BLACK oder STRATOVARIUS bewegen. Der Beipackzettel von AFM nennt noch EVERGREY, aber die Band wäre mir jetzt nicht sofort in den Sinn gekommen; aber sei's drum. Lasst euch aber nicht von der Tatsache abschrecken, dass hier eine Frau am Mikro steht, die Gute neigt eher zur Rockröhre als zum Goldkehlchen.

Nach dem Intro beginnt der Titeltrack fast schon thrashig, aber schon bald kommt die symphonische Untermalung via Keyboard zum Vorschein, und kurz später steigt Sängerin Julie Colin ein, die nicht selten an Maggy Luyten (u. a. NIGHTMARE, AYREON) erinnert. Vielleicht kommen dadurch meine (durchaus positiven) Assoziationen mit dem Projekt EPYSODE, auf dessen Debüt Maggy mit von der Partie war. Auch fallen bei dem starken Opener Parallelen zu SYMPHONY X auf, auch das wird nicht das letzte Mal sein, dass sich der Hörer an die Power-Prog-Meister aus New Jersey erinnert. Insgesamt dauert die CD über 70 Minuten, und ein wirklicher Füller ist nicht zu verzeichnen, aber leider sind nicht alle Lieder auf dem Niveau des ersten Stückes.

Mit 'Grey Skies' ist ein starker Midtempo-Banger dabei, 'Artificial Souls' geht hingegen etwas mehr nach vorne, wohingegen die Band es mit 'Redefined' vor allem im Refrain etwas gemächlicher angehen lässt. 'Rise Of Droids' ist wieder etwas forscher, aber geht hier bei der Dauer von über sechseinhalb Minuten die Eingängigkeit etwas verloren. Wieder sehr hörenswert ist 'The Prototype'; ich musste wirklich zweimal hinhören, ist das wirklich nicht Michael Romeo (SYMPHONY X) an der Gitarre? Ein geiles Riff, unbestritten, und auch sonst ein starker Song! Mit 'Warmth Of Hope' ist auch eine Ballade vertreten, nicht schlecht, aber auch nicht besonders genug. Beim anschließenden 'Indestructable' bin ich mir nicht sicher. Einerseits ein guter Song, aber die Betonung des Titels hört sich auch nach zehn Mal hören irgendwie falsch an, und das kann (mir zumindest) einen ganzen Song in Frage stellen. Der abschließende 'Chaos Architect' feuert nochmal aus allen Rohren und fasst die Stärken der Band gut zusammen.

Hier und da geben sich ETHERNITY etwas düster, passend zum Thema der Scheibe; die Auslöschung der Menschheit, mit "Happy Metal" hat das Sextett als gar nichts zu tun. Aber diese partielle Dunkelheit steht der Band sehr gut zu Gesicht, auch wenn "The Humanity Race Extinction" nicht zuletzt aufgrund der Dauer teilweise etwas lang (nicht langweilig!) wirkt. Trotzdem gibt es von mir volle acht Blutstropfen!

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Initialization
02. The Human Race Extinction
03. Mechanical Life
04. Grey Skies
05. Beyond Dread
06. Artificial Souls
07. Redefined
08. Rise Of Droids
09. Mark Of The Enemy
10. The Prototype
11. Not The End
12. Warmth Of Hope
13. Indestructable
14. Chaos Architect
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 70:54 Minuten
VÖ: 14.09.2018

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11.09.2018 The Humanity Race Extinction(7.5/10) von Cornholio

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