Letzte Reviews





Festival Previews
Hell Over Hammaburg 2020

A Chance For Metal Festival 2020

Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

Jungle Rot - Jungle Rot

Review von Akhanarit vom 27.08.2018 (1101 mal gelesen)
Jungle Rot - Jungle Rot Mit JUNGLE ROT geht es in die neunte Runde. Das neue Album, schlicht mit "Jungle Rot" betitelt, bietet wie gewohnt treibenden klassischen Old School-Death Metal, der Fans auf keinen Fall enttäuschen wird. Wer JUNGLE ROT vorher schon mochte, der wird sich auch an der neuen Scheibe laben und eine richtig gute Zeit mit dem Teil haben. Direkt mit dem Opener 'Send Forth Oblivion' deutet die Truppe aus Wisconsin an, wohin die Reise geht. Es groovt und drückt an allen Ecken und Enden und genau bei solchen Brechern in gehobenem Midtempo liegen auch die Stärken der Amis. Beispielsweise bei 'Delusional Denial' führen einen die Jungs melodieführungstechnisch erst in Richtung MORBID ANGEL oder auch etwas (wenn auch nur spärlich) DEICIDE. Doch dann thrashen JUNGLE ROT auf einmal los, dass es kein Halten gibt. Da wird der Mosh Pit kochen. Und das ist auch prima so. Dass Bands wie KREATOR hier Pate gestanden haben, ist mitnichten ein Geheimnis, covern sie doch ganz offen 'Terrible Certainty' als Rausschmeißer. Doch bevor wir dort angelangen, lässt 'A Burning Cinder' etwas ältere BENEDICTION aufleben (natürlich die einzig wahre Dave Ingram-Ära, was auch sonst?). Das Solo ist dagegen langsam, fast bedächtig, während Gast-Drummer Jesse Beahler sich als unermüdliches Duracell-Häschen verdingt und die Scheiße aus seinem Kit prügelt. So muss das laufen! Deutlich langsamer geht es zwar bei 'Triggered' zu, doch das gibt uns Zeit, uns auf 'Fearmonger' vorzubereiten, bei dem sich DESTRUCTIONs Schmier persönlich um die zweiten Vocals kümmert.

Mein persönliches Albumhighlight wird dann in Form von 'Stay Dead' serviert und wird dem geneigten Hörer die Eingeweide wieder zurecht rücken, während JUNGLE ROT nach diesem Knaller es mit 'Glory For The Fallen' wieder etwas gemächlicher angehen lassen. Es sei ihnen mehr als gegönnt. 'Pumped Full Of Lead' wirkt für mich dann doch ein wenig wie Standard. Es passt ins Gesamtbild, sticht aber auch leider so gar nicht hervor. Zum Glück hat die Band uns noch 'Twisted Mind' für den Heimweg mitgegeben, denn dann folgt ja bereits die Cover-Nummer und nach nicht einmal vierzig Minuten werden wir auch schon wieder in die Nacht entlassen. Schön wars! Gerne wieder, denn wenn man bei JUNGLE ROT mit einem rechnen kann, dann dass sie sich selbst und ihrer Musik auf Teufel komm raus treu bleiben. Was will man also mehr?



Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Send Forth Oblivion
02. Delusional Denial
03. A Burning Cinder
04. Triggered
05. Fearmonger
06. Stay Dead
07. Glory For The Fallen
08. Pumped Full Of Lead
09. Twisted Mind
10. Terrible Certainty (Kreator-Cover)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 38:47 Minuten
VÖ: 20.07.2018

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

27.08.2018 Jungle Rot(8.5/10) von Akhanarit

27.06.2011 Kill On Command(7.0/10) von Opa Steve

05.07.2015 Order Shall Prevail(6.0/10) von Eddieson

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!