Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Aktuelle Nachrichten
09.04.2021 - HELLRYDER veröffentlichen erste Single.
Die neue deutsche "Supergroup" ist mit ihrer ersten Single und Video am Start. (zum Artikel)
06.04.2021 - LORDI kündigen eine Veröffentlichung an
Was heißt eine? Nein, gleich sieben zeitgleich erscheinende neuen Studioalben! (zum Artikel)
26.03.2021 - Weitere Festivalabsagen: ACFM und RockHard
Auch die Frühjahrsfestivals von "A CHANCE FOR METAL" und ROCK HARD fallen dieses Jahr wieder in die Coronasuppe. (zum Artikel)

Wir hören für euch gerade ...

:Nodfyr:: Eigenheid

Spannende Mischung aus den Niederlanden mit Black Metal und Folk, die etwas an Empyrium erinnert.

A Day To Remember: You're Welcome

Stadiontaugliche Gesänge treffen hier auf massive Gitarrenwände!

Adamantis: Far Flung Realm

Hinter dem etwas sperrigen Albumtitel verbirgt sich europäisch inspirierter Power Metal aus den US of A. Viel mehr gibt es dazu fast nicht zu sagen - für Freunde des klassischen Power Metals à la GAMMA RAY und BLIND GUARDIAN.

Aggravator: Unseen Repulsions

Nur fünf Songs, die preschen aber in bester Thrash-Manier nur noch vorne.

Alexander: I

Die Band mit dem eigenwilligen Namen präsentiert uns zwei Songs, die man getrost als Drone-Brocken bezeichnen darf.

Ande: Bos

Naturverbundener Post Black Metal

Antiheld: Disturbia

Alternativer Radiorock mit einer Prise Härte, Punk und Düsternis. Interessante Entwicklung von einer Popband zur Rockband.

Arion: Vultures Die Alone

Melodic Metal in rauer und flotter Spielweise. Trotz der wenigen Synthie-Einsätze bleibt das Material fest in metallischer Fahrspur und verwässert nicht.

As Everything Unfolds: Within Each Lies The Other

Post-Hardcore, der in seiner Machart - melodische Frontröhre trifft auf Gebrüll - dann doch unbezwingbar ein paar Knöpfchen triggert.

Assassin: Holy Terror / The Saga of Nemesis

Demoaufnahmen aus den Achtzigern haben ja schon ihren eigenen Charme. Hier zeigen die Hardcore/Thrasher ASSASSIN wie sie einst begonnen haben.

Axewitch: Out Of The Shadows Into The Darkness

AXEWITCH trieben Anfang der 80er bereits ihr "Unwesen" und haben sich nun wieder zusammen gefunden, um ein Heavy Metal Album im Stile der 80er aufzunehmen. Guter Sound und Nostalgiegefühle.

Backwood Spirit: Fresh From The Can

Cowboystiefel auf den Tisch, ein Bier gezapft, zurückgelehnt. Hoppla, die kommen aus Schweden? Klingt schon sehr nach Western!

Band Of Spice: By The Corner Of Tomorrow

Klassischer Hard Rock zeigt sich hier mit einem manchmal auch groovenden Drive

Bewitcher: Cursed Be Thy Kingdom

Die US-Recken von BEWITCHER bringen wieder ein ordentliches Pfund an dunklem Rock 'n' Roll auf die Heavy-Waage.

Blindfolded And Led To The Woods: Nightmare Withdrawals

Heftige Nervennahrung aus Neuseeland. Raue und experimentelle Ausbrüche, dissonante Akkorde, Geisterbahnstimmung. Dazu krass aufreibende Riffs wie tollwütige Voivod. Alles andere als leichtverdaulich, aber wütend bis in die Haarspitzen.

Blood.Shot.Down.: The Great Escape

Ein fettes Aggro-Brett aus metallischem Hardcore. Laut und druckvoll bilden die Instrumente ein fettes Fundament für das Straßengebell. Für ein Debütalbum ein intensives Statement.

Blue Ox: Holy Vore

Wilder Mix mit Einflüssen des Hardcore Punks, Postcore und sehr dunklen Vibes. Stoff wie ein akustischer Bulldozer.

Bones Of The Earth: II. Eternal Meditations Of A Deathless Crown

Ein Mix aus Post Core, Hardcore, fuzzigem Extrem-Blues, verkopften Jams und einer unbequemen Attitüde. BONES OF THIS EARTH machen genau ihr Ding, und das lässt sich in keiner Stilrichtung fest verordnen. So Dreckig wie ambitioniert.

Bongzilla: Weedsconsin

Der Satz "Es ist nicht so wie es aussieht..." hat hier mal absolut keine Gültigkeit, denn es ist genauso wie es Bandname und Albumtitel verraten: tiefenentspannter Sludge mit wehenden Rauchfahnen

Bunker 66: Beyond the Help of Prayers

Ungezügelt gebellter Thrash Metal mit scharfer Speed Metal Kante.

Burn Down Eden: Burn Down Eden

Dass der Melo Death nicht tot ist und es auch in unserem Land starke Vertreter dieser Zunft gibt, wollen BURN DOWN EDEN mit ihrem dritten Werk tatkräftig unter Beweis stellen.

Cambion: Conflagrate The Celestial Refugium

Death Metal der ausgiebig dem Blast Beat huldigt und auch ansonsten auf dem Gaspedal steht.

Cannibal Corpse: Violence Unimagined

Nur wo CANNIBAL CORPSE draufsteht ist auch CANNIBAL CORPSE drin. Die US-Deather smashen mal eben locker aus der Hüfte alles nieder.

Capra: In Transmission

Wütender bis chaotischer Hardcore mit einer grazilen Frontröhre am Mikro, die mit überraschend hohem Aggro-Level glänzt.

Caskets Open: Concrete Realms Of Pain

Irgendwo zwischen SAMHAIN, DANZIG und TYPE O NEGATIVE liegen CASKETS OPEN mit ihrem neuen Album.

Celestial Sanctuary: Soul Diminished

Diese dunkle Horde debütiert mit einem Death Metal-Album, welches einerseits dem Oldschool Death huldigt, andererseits aber auch doomige Züge aufweist und manchmal einfach extrem ballernd ausbricht

Cemetery Dwell: Cold Visions Of Netzer

Dieser 3-Tracker erscheint ausschließlich digital und auf kultiger Cassette. Räudiger Death Metal in feinem Uptempo ist hier angesagt, und mit ordentlichem Sound stützt man seine Underground-Credibility durch das Songwriting.

Christian Liljegren: Melodic Passion

Der Titel ist Programm. Liljegren ist seit Jahrzehnten als Sänger unterwegs und lebt auf seiner Solo-Scheibe die Vorliebe für melodischen Hardrock aus.

Cosmic Reaper: Cosmic Reaper

Die entspannten Stoner/Psych-Tracks klingen, als wäre die Hochzeit des LSD noch nicht vorbei. Lässigkeit trifft auf Heavyness. Coole Verspieltheit auf ultratiefe Fuzz-Riffs.

Dawn Ahead: Fallen Anthems

Das ruhige Intro täuscht - ab Song zwei machen die Thrasher mit Death-Einschlag so richtig Kleinholz und häckseln was das Zeug hält.

Dead Poet Society: -!-

Etwas eigenwilliger Rock, mal vertrackt, dann wieder schön eingängig.

Deathswarm: Forward Into Oblivion

Richtig schon fieser Death Metal, der eure Knochen in die Mühle bringt. Dazu bremst die Walze immer mal wieder ab, um morbiden Melodien und Harmonien Raum zu geben.

Definition Of Insanity: Into The Abyss

Heavy Metal aus Bremerhaven ... interessante, etwas holprige Mischung mit Sängerin und Sänger.

Demande À La Poussière: Quiétude Hostile

Wie eine Gestalt, die sich langsam rückwärts in die Dunkelheit zurückzieht, klingt dieses Album. Düster, zurückhaltend, nicht zu aufdringlich und trotz diverser Black-Einflüsse angenehm weich.

Devil Sold His Soul: Loss

Moderner Metal, der jedoch überraschend vielschichtig ist. Melancholische Atmosphäre.

Devin Townsend: Devolution Series #1 - Acoustically Inclined, Live in Leeds

Der Herr Townsend mal wieder. Diesmal live und Akustisch aber immer wieder gut.

Dreams In Fragments: When Echoes Fade

Die Schweizer verorten sich selbst im "Melodic Dark Metal". Das Material ist dafür aber eine Spur härter, als man es sich ausmalen würde. Hier wird die Dunkelheit nicht romantisiert, sondern zweckdienlich in den klassisch-entfesselten Heavy Metal integriert.

Dvne: Etemen Ænka

Die Briten agieren unglaublich vielschichtig und kreieren aus tiefgründigem, schweren Metal, Prog-Elementen und manchmal auch leisen Tönen eine intensive Mischung.

Eclipsus: Yürei

Im Gegensatz zu den anderen Black Metal Bands von Coughin Wraught geht es hier zwar auch schwarzmetallisch zu, doch auch etwas emotionaler.

Endseeker: Mount Carcass

Auch auf dem dritten Album bleiben sich die Nordlichter treu. "Mount Carcass" ist Hamburger Old School Death der Güteklasse A.

Enforced: Kill Grid

ENFORCED wollen sich nicht in eine Schublade stecken lassen, so mixen Punk mit Crossover mit Death Metal mit Thrash mit allem.

Everdawn: Cleopatra

Ein weitere Symphonic-Nightwish-Metal-Klon, aber durchaus mitreißend und gut gemacht.

Evil Drive: Demons Within

EVIL DRIVE spielen unaufgeregten und modernen Metal. Catchy Melodien, eine vordergründige Härte und energetisches Geradeaus-Geriffe lassen die Scheibe zeitgemäß, aber auch etwas geglättet klingen.

Feanor: Power Of the Chosen One

Eine flotte Uptempo-Scheibe, bei der die Hamburger Schule stark durchklingt, aber auch eine gewisse Vorliebe für MANOWAR. Auf alle Fälle sehr true, was uns hier stilsicher als "Power Of The Chosen One" betitelt wird.

Firewing: Resurrection

Der vocallastige Power Metal von FIREWING hat alle Zutaten, was sich Fans vom Genre erhoffen: powervolles Riffing, orchestrale Keyboardzutaten, Epik.

Floating Opera: Floating Opera

Altrock, Uraltrock? Softe Heavyness, die nur selten die derben Leads von der Leine lässt, und ansonsten eher entspannten PINK FLOYD-Rocksounds fröhnt? Ein weiteres Retro-Release von Golden Core mit einem schön authentischen Mastering.

Forsmàn: Dönsum I Logans Ljóma

Mittlerweile sind Island und Black Metal ja fest miteinander verschworen. FORSMÀN ballern in bester Island-Manier ihr "schwarzes Gold" unter die Leute.

George Tsalikis: Return To Power

Klassischer Heavy mit US Prägung der aus den Achtzigern, sowie aus den neunzigern stammen kann. Das ist GEORGE TSALIKIS mit seinem neuen Album "Return To Power".

Goath: III: Shaped By The Unlight

Ordentlich was auf die 12 hält das dritte Geschoss der Death/Black Truppe GOATH für uns bereit.

Gojira: Fortitude

Einerseits typisch GOJIRA andererseits gibt es neue Seiten zu entdecken. Ein machtvolles, großartiges Stück Musik.

Gorr: Kvit Som Snøen, Kald I Blikket

Dieses norwegische Schwarzmetall röchelt und keift sich durch die Ahnenreihe dunkler, kahler Winterlandschaften und klingt dabei angemessen kalt und unerfreulich.

Grande Royal: Carry On

Good old Rock'n'Roll der richtig gut abgeht und keine Gefangenen macht.

Grillijono K.O.: Napalmia korville

Eine Turborock-Band, die punkig-rau-Finnisch ihre Message raus schreit.

Heleven: Into The Oceans

So richtig kategorisieren lassen sich die Spanier nicht. Sie packen viel Energie in melodische und core-ige Metalkonstruktionen, driften aber auch schon mal in leicht proggige Strukturen ab.

Helfir: The Journey

Dunkler düster Rock mit gothic und electro Einflüssen erwartet den Hörer auf dem neuen HELFIR-Album.

Helslave: From The Sulphur Depths

Wer auf traditionellen HM-2-Sound steht, sollte mal am aktuellen HELSLAVE-Album schnuppern.

Herzel: Le Dernier Rempart

Französischsprachiger Prog Metal der ziemlich klassisch und Old School daher kommt. Soll heißen ohne allzu große Schnörkel und Keyboard-Attacken.

Hiraki: Stumbling Through The Walls

Noisig und elektronisch - eine Platte, die Wände zum Einstürzen bringt!

House By The Cemetary: Rise Of The Rotten

Ach ja, der Johansson mal wieder. Diesmal zelebriert aber feinsten 90er-Death Metal.

Hämatom: Berlin - Ein akustischer Tanz auf dem Vulkan

Ein cooles Akustikalbum im Stile der "Babylon Berlin"-Serie, wie auch das Cover schon erkennen lässt. Big Band, Rock, Jazz, gute Laune und ausufernde Orgien/Parties im Moka Efti ... im ersten Moment etwas genre-fremd für uns, aber hörenswert!

I At Last: Magenta

Die Finnen präsentieren sich in einem modernen Metalcore Gewand, der Fans des Genres durchaus ansprechen wird.

Inferno: "Posers" / "Corona"

Rumpeliger Metal, der live klingt und bewusst lo-fi klingt, als hätte man ihn mit dem Handy aufgenommen.

Iniquity: Five Across The Eyes (reissue)

Geboren in den späten 1980ern, begraben und dann wieder auferstanden sind die Deather von INIQUITY. Und auch eines ihrer früheren Werke erblickt hier erneut das Licht (oder Dunkel?) der musikalischen Welt.

Insane: Victims

Dreckiger Thrash Metal, der standesgemäß klingt wie in der Garage aufgenommen.

Iron Flesh: Summoning The Putrid

Old School Death Metal 2021 geht und klingt auch heute noch frisch und wunderbar nach HM-2.

Ironbourne: Ironbourne

Heavy Metal never dies! Zumindest nicht so langes es Bands, wie IRONBOURNE gibt, die sich völlig dem Metal verschrieben haben.

Jakob Mind: The One Who Got Away

Gefällige Musik,Härtegrad irgendwie in die Kategorie rotziger College-Rock passen würde.

Janina Jade: Heart Of Rock n Roll

Der Titel wirkt durchaus glaubwürdig. Mit songwriterischem Gespür, Leck-mich-am-Arsch-Attitüde und bluesigen Hardrock-Songs steht Janina für Authentizität.

Jo Below: No Control

Modern Classic Rock?! Eigentlich ein Gegensatz, aber Johanna Kari und ihre Mitstreiter meistern den Spagat auf sympathische - und manchmal sogar radiotaugliche - Art.

Johan Kilberg's Impera: Spirit Of Alchemy

Drum-Urgestein JOHAN KILBERG und seine IMPERA halten für alle Liebhaber melodischen Traditions Hardrocks ein neues Release bereit.

Kankar: Dunkle Millenia

Dieses Full Length Debüt aus Thüringen bietet kalte und düstere Black Metal Raserei von Midtempo bis Blast Beat ... spannende Atmosphäre.

Kings Never Die: It's What We Live For

Trinkseliger Hardcore über die Distanz von fünf knackigen Songs. Simpel, melodisch, aggro.

Lamb Of God: Live In Richmond, VA

Der Album-Releasestream nun für die Ewigkeit auf Tonträger gebannt.

Lebensnacht: The Realm Beyond

Schwarzmetall mit nostalgisch anmutendem Oldschool-Sound und trostlos-wütendem Gesang.

Lifeless: Anhedonia

Nein, dies sind nicht die deutschen Death Metaller. LIFELESS bieten depressiven Black Metal, der einen an den Rand der Verzweiflung bringt.

Lucifuge: Infernal Power

Punkiger Metal, der runter läuft wie ein Rachenkatarrh

Lunar Shadow: Wish To Leave

Eine interessante Mischung aus Metal, etwas Post Rock und ein paar Black Metal Vibes präsentieren uns Lunar Shadow auf ihrer zweiten Veröffentlichung.

Magefa: Exenteration

Carcass, Bolt Thrower und Death treffen sich im Proberaum ... Magefa könnte ein Ergebnis dessen sein.

Magic Opera: The Golden Pentacle

Das Klassik-meets-Metal-Projekt aus Italien kann eine starke Orientierung an der klassischen Musik nicht verleugnen. Verzichtet aber dankenswerterweise auf große Orchesterorgien, sondern verlässt sich auf seine dominante Power Metal-Instrumentalfraktion.

Magna Mortalis: Procreation Of Plague

Darf's ein bisschen mehr sein? Die Oldschool Deather packen hier nicht nur ein dickes Pfund sondern einen kiloschweren Brocken auf die Waage.

Majestic Mass: Onwards

MAJESTIC MASS lassen mit ihrer unheiligen Allianz aus Black Metal und Retro-Hammond kein Auge trocken.

Manntra: Monster Mind Consuming

Folk Metal ist und bleibt doch ein Garant für Ohrwurmtaugliche Melodien. Das zeigen uns auch MANNTRA auf ihrem neuen Album "Monster Mind Consuming".

Medieval Demon: Arcadian WItchcraft

Black Metal der griechischen Sorte. Rasend, roh und mit etwas drumherum verziert.

Mesheen: A Matter Of Time

Der Hardrock von MESHEEN spielt lässig mit dem Gaspedal und groovt über zehn Songs melodiös, aber auch gern mal härter durch das Genre.

Metalite: A Virtual World

Solider Power Metal, der im Ohr hängen bleibt.

Miasmata: Unlight: Songs of Earth and Atrophy

Der Neuseeländer Mike Wilson präsentiert uns mit seinem Soloprojekt stark schwarz gefärbte Songs.

Minas Morgul: Heimkehr

MINAS MORGUL haben sich an der Pagan Metal-Front mittlerweile eine ordentlich Fanbase erspielt und mit "Heimkehr" wollen sie dies untermauern.

Mindless Sinner: Turn On The Power

Re-Release des 1986er Albums als schicke Vinyl-Sonderedition. Oldschool-Metal-Feeling garantiert.

Minutian: Magical Thinking

Rock, der doch heavy tönt und auch allerlei progressive Songstrukturen aufweist.

Monte Penumbra: As Blades In The Firmament

Furios finsteres Schwarzmetall mit ordentlich Drama im Gepäck.

Moribound Oblivion: Endless

Dick produzierter Black Metal. Mal rasend, dann wieder treibend aber immer melodisch und zielstrebend.

Mork: Katedralen

Flirrende Gitarren tragen durch die neue Platte der Schwarzmetaller

Morphium: The Fall

MORPHIUM präsentieren sich relativ abwechslungsreich in einem kräftigen Modern Melo Death-Gewand.

Motorjesus: Hellbreaker

Nach drei Jahren eine neues Album aus dem Hause MOTORJESUS, man bleibt sich treu und rockt und rollt metallisch was das Zeug hält.

Motorpsycho: Kingdom Of Oblivion

MOTORPSYCHO machen der Bezeichnung "Heavy Rock" alle Ehre, denn der Rock der Norweger hat echt Gewicht - gleichzeitig wirkt er aber stellenweise frisch und verspielt. Und das alles mit einer sehr angenehmen Retro-Note.

MP: Get It Now

Ein Re-Release des kultigen 1987er Albums, auch auf Vinyl.

Mur: Truth

MUR machen es einem nicht leicht, diese auf Black Metal basierende Core-Attacke unvorbereitet abzufangen. Hier sind klar Fans leicht dissonanter Extreme-Sounds gefragt

My Refuge: The Anger Is Never Over

Ein Speed Metal Album, das vor allem dadurch geprägt ist, dass eine Unzahl an Vokalisten mitgewirkt hat - und es geht auch ohne große Namen.

Mädhouse: Bad Habits

Das Sex'n'Drugs'n'Rock'n'Roll-Image wirkt zwar genauso gezwungen wie die Pseudonyme á la "Mikky Stixx", aber das macht die Musik an sich nicht schlechter. Wilder Rotzrock/Metal/Sleaze mit rauen Keif-Vocals.

Natur: Afternoon Nightmare

Traditionsreicher Metal für Fans, die dem Kauzigen durchaus was abgewinnen können. Es gibt 80er Melodien bis zum Abwinken, stampfende Rhythmik und Proto-Speed. Wenn eure Kutte von selbst in der Ecke stehenbleibt, ist das Stoff für euch!

Necronomicon: The Final Chapter

Auf die Zwölf und zwar ohne Pardon, auch auf dem zehnten Studioalbum bleiben Tempo und Aggression hoch.

Necropanther: In Depths We Sleep

Necropanther bleiben veröffentlichungsfreudig. Die neue Scheibe vermischt den Eindruck von Black Metal (Vocals - instrumental eher selten) mit flottem Heavy/Power Metal (instrumental recht oft). Ich würde sogar so weit gehen, dass man in der ambivalenten Darbietung mehr als einen gutgelaunten Moment entdeckt.

Neil Merryweather & The Space Rangers: Space Rangers

Der Sound verrät es in der ersten Sekunde: Hier haben wir es mit einem Re-Issue zu tun, welches auf 1971 datiert. Hippie-Sounds treffen auf den aufstrebenden Heavy Rock, es wird gejammt, gerockt, gefuzzt. Eine verschärfte Version von Jimi Hendrix & Co. mit einem irren Groove.

Neromega: Nero Omega

Rauer und ursprünglicher Stoner Metal. Schön heavy, aber auch durch und durch lässig, was einen schönen Kontrast zu dem rauen Sound ergibt. NEROMEGA gehören definitiv zu den Vertretern des Genres, denen das Gras nicht die Kraft geraubt hat.

Niht: Arcanum

Nach "Vanum" kommt "Arcanum". Die Album kann vor allem durch seine Kälte überzeugen und dürfte den Black Metallern unter euch gefallen.

Nixil: All Knots United

Schwarzdunkler Metal, der Monotonie recht groß schreibt. Im unaufgeregten Tempo kommen Harmonien nicht zu kurz und das Material wirkt nahezu einlullend.

Non Serviam: Le Coeur Bat

Was haben die sich denn reingezogen? Indie meets Grindcore meets Noise. Eine verstörende Darbietung aus Geräusch, entfesselter Raserei und einer Gesamtstimmung wie eine albtraumhafte Überdosis.

Obscure Fate: Raven's Call

Die EP der Finnen beinhaltet vier Tracks mit mordernem Metal, der sich aus dem traditionellen Heavy-Karton genauso bedient wie beim Melodic Death.

Obsequial Joy: Show My Merci

Dies ist die erste EP, des Projekts, welches 2015 ins Leben gerufen wurde. Auf der Agenda steht Doom/Post Black Metal und die Agenda behält recht.

Oceans: We Are Nøt Okay

Neue EP aus dem Hause OCEANS, voller Aggression und Zorn passend zum Titel.

Olde: Pilgrimage

Ihr mögt die ENTOMBED-Phase in der sie keinen Death Metal gespielt haben? Dann hört mal in OLDE rein. Dürfte euch dann gefallen.

Pantokrator: Marching Out Of Babylon

Dezent moderner, aber düster-aggressiver Metal. Irgendwo in Richtung Tod und Schwarz schielend, aber dennoch auf seinem eigenen stilistischen Standpunkt beharrend.

Paraphilia: Primordium of Sinister Butchery

Abgrundtiefer Death Metal, der aber absolut knallt!

Parasite: Deep Into The Dark

Wunderbarer High-Energy-Death aus deutschen Landen. Ohne klinisch zu klingen oder das Songwriting nur auf Technik zu konzentrieren ziehen die vier Jungs noch ein Destillat Thrash mit in ihren Sound und überzeugen durch eine hochenergetische Darbietung und Songs mit Wiedererkennungswert.

Perennial Isolation: Portraits

Die Spanier haben ihrem rasenden Black Metal flirrende Gitarrensounds verpasst, sodass nicht nur raues Inferno herrscht, sondern auch Atmosphäre erzeugt wird

Pet Needs: Fractured Party Music

Kuscheltiere am Cover und derber Punk in der Röhre, der richtig zündet.

Peter Hermansson: Second Glance

Peter Hermansson schart Musiker um sich, die mit Europe und Malmsteen gearbeitet haben - ganz klar, heraus kommt erdiger Hard Rock.

Phallosopher: (I)

Der Winter war lang in Finnland und beschert uns experimentellen Black Metal mit Ambient und Jazz-Anleihen.

Phlebotomized: Pain, Resistance, Suffering

Musik zwischen rauem, knackigen Death Metal und epischem, doomigen Melodic mit viel Atmo

Reaper (SE): The Atonality of Flesh

Wer seinen Black 'n' Thrash-Metal gerne originär und roh verzehren möchte, der wird bei den Schweden bestimmt satt.

Rioghan: Blackened Sky

Die finnische Sängerin präsentiert sich auf ihrer Solo-EP als melancholische und verträumte Metal-Chanteuse.

Rituals Of The Dead Hand: With Hoof And Horn

Schwarz, schwärzer, mit Huf und Horn wird hier düsterste Stimmung verbreitet

Rusted Coins: Tales

Die Südtiroler vermischen klassischen Heavy Metal mit dezentem Thrash. Die wilderen Songs auf der Scheibe erinnern manchmal sogar ein bisschen an Metallica mit reduziertem Druck.

Sahara: The Curse

Freunde des Obskuren sollten sich dieses kultige Tape nicht entgehen lassen. Vom Kritzelcover über den Rumpelsound bis zum Sludge/Indie/Stoner-Gebräu ein authentisches Fuck You! an alle kommerziellen Szenen.

Scarecrow: Night Of The Creeps

Der Horror-Punk/Metal der Finnen kann sich durchaus hören lassen. Siehaben das nötige Augenzwinkern, das Image ist treffsicher und die Songs haben ein paar schöne Shoutalongs.

Secret Sphere: Lifeblood

Episch, melodisch, klassisch ... so klingt das aktuelle Album der italienischen Power Metaller.

Septagon: we Only Die Once

Thrash, der straight auf den Punkt kommt, dabei im Tempo variiert und auch an Atmosphäre nicht zu wenig bieten kann.

Solbrud: Levende I Brønshøj Vandtårn

Live Album und DVD der dänischen Schwarzmetaller aufgenommen im Brønshøj Water Tower in Kopenhagen, intensive Stimmung.

Solstice: Casting The Die

Sehr tighter Death Metal aus einem Guss und mit hoher Präzision in Sound und Spiel. Überraschend sind die Hardcore-ähnlichen Strophen, die man in dieser Mischung mit dem restlichen Material nicht erwartet hätte.

Spelljammer: Abyssal Trip

Ein ordentliches Pfund liefern das trippige Doom-Sludge-Kommando. Glühende Amps, Feedbacks, angezerrter Mix, unheilvolles Wabern. Langsamkeit wird so zur eindringlichen Atmosphäre.

Sphinx: Here We Are

Das Re-Release von von SPHINX offenbart, dass es schon 1981 Titel namens '666' gab. Die Musik ist aber gar nicht schwarz angehaucht, sondern eher Heavy Rock mit Progrock- und (Achtung, festhalten!) Disco-Einflüssen.

Steel Bearing Hand: Slay In Hell

Eine niederreißende Mischung aus 80er Thrash Metal und schwarzmetallischem Gekeife. Aber die geht richtig ab, die Mucke!

Stranger Visions: Poetica

STRANGER VISIONS stehen für Heavy/Power Metal mit netten Melodien und positiven Vibes.

Suicide Forest: Reluctantly

Black Metal mit düsterer akustischer Weite, instrumentaler Reduktion und gleichermaßen ausufernder Raserei.

Syning: Syning

Dieser Black Metal lässt sich Zeit mit der Entfaltung, wird dann aber dafür besonders hoffnungslos und kalt.

Terror: Trapped In A World

Wo TERROR draufsteht, ist klassischer US-Hardcore drin. Downbreaks mit kehliger Wutkotzerei wechseln sich mit Uptempo-Aggro ab.

The Bottle Doom Lazy Band: 2005-2020 Doom Over The Years

Der Titel verrät es schon - ein Best Of der letzten 15 Jahre. Live und Studiotracks der Band, die ihre Bandbreite vom klapprigen Altrock bis zum bedrohlichen Doom-Brecher zeigen kann.

The Dogs: Post Mortem Portraits of Loneliness

Dafür, dass die Platte fast gescheitert wäre, klingt der punkige Metal von THE DOGS unglaublich fetzig.

The Flaming Sideburns: Silver Flames

Da brennen die Gitarren mit silbernen Flammen - rotziger Rock, ein wenig retro, aber mitreißend.

The Harvest Moon: Decline To Disorder

Das Ein-Mann-Projekt irgendwo aus dem Outback Australiens bietet Black Metal der melodischen Sorte.

The Harvest Trail: Instinct

Moderner Melodic Death Metal aus Australien, der jedoch nicht ganz so technisch daherkommt sondern auch etwas Jeföhl hat.

The Limit: Caveman Logic

Mit der Logik des Höhlenmenschen spielen uns THE LIMIT energiegeladenen Heavy Rock aus einer anderen Zeit.

The Mighty One: Torch Of Rock And Roll

Straighter Rock auf den Punkt gebracht, so kann man das neue Album von THE MIGTY ONE gut beschreiben.

The Offspring: Let The Bad Times Roll

THE OFFSPRING waren mit ihrem eingängigen Stil und der charismatischen Stimme von Dexter Holland ein Garant für Hits. Auch zehn Jahre nach ihrer letzten Scheibe überzeugen sie mit ihren Trademarks: punkrockige Power, zündende Melodien und ein Signature-Sound.

The Very End: Zeitgeist

Fettes Brett der Jungs aus dem Pott. Selbstbewusste Mischung aus Metal, modern, Thrash, Death und ein bisschen Epik, sehr coole Mischung.

Throne: Pestilent Dawn

Wer hier jetzt beschwingte Glückseligkeit erwartet, wird von THRONEs knüppelhartem Death Grind sowas von eines besseren belehrt - uns zwar voll auf die Zwölf!

Turbulence: Frontal

Sauberer Progressive Metal aus dem Libanon - frisches Blut für das Genre.

U.D.O.: Live In Bulgaria 2020 Pandemic Survival Show

Udo Dirkschneider muss man musikalisch niemandem mehr vorstellen. Dieses Livealbum wurde in Bulgarien vor einer reduzierten Zuschauerzahl während der Pandemie mitgeschnitten.

Ulthima: Symphony Of The Night

Das nenn ich Völkerverständigung - mexikanisches Feuer und finnische Kühle vermengen sich zu melodischem Death Metal mit teilweisem Hymnencharakter.

Utbyrd: Varskrik

Black Metal, der mit symphonischen Klängen und unbändiger Power die Wände zum Wackeln bringt.

Vektor: Activate

2 Songs. Thrash! Und ab!

Velvet Viper: Cosmic Healer

Die Viper beißt wieder zu. Im überraschend rauen Soundgewand mit Fabrikhallen-Drums liegen die Vorlieben deutlich näher an Härte als an Melodie, obwohl letztere ebenfalls in Hülle und Fülle vorhanden sind. Aber so rau dargeboten, kommen keinerlei Zuckerguss-Assoziationen auf.

Vexillum: When Good Men o To War

Power Metal mit keltischen Folk-Einschlag klingt interessant für euch? Dann schmeisst mal die neue VEXILLUM ein und ihr bekommt ein sehr interessantes Machwerk zu hören.

Vitrail: Les pages oubliées

Klanglandschaften und flirrende Gitarrenwände machen diesen Post Black Metal bemerkenswert!

Vittra: Wardens

Erstaunlich, wie stark diese Newcomer an frühe IN FLAMES erinnern. Das liegt nicht nur an den giftigen Vocals, sondern auch an dem treibenden Melodic Death. Wem IN FLAMES nicht mehr authentisch genug sind, findet hier einen würdigen Nachfolger.

Wallner Vain: Back On The Strip

Hard Rock aus einer Zeit als es so neumodisches Zeugs wie das Internet noch nicht gab.

Warish: Next To Pay

Punk Rock, der eindeutig gegen den Strich gebürstet wurde.

Wesenwille: II: A Material God

Dieses schwarze Metall ist einerseits kalt und hart, erzeugt aber trotz einiger Blastattacken eine intensive Atmosphäre, die den Hörer ein ums andere Mal fesseln kann.

Wheel (D): Preserved In Time

Schöner Epic Doom der neben der Schwere auch luftige Momente enthält und ein wenig psychedelisch durch die Boxen wabert.

White Void: Anti

Melodisch, aber heavy an den richtigen Ecken, leicht okkult und melancholisch - eine spannende Mischung.

Wode: Burn In Many Mirrors

Black'n'Death aus UK, der angenehm an Carcass und Morbid Angel erinnert was die Stimmung angeht.

Wolfchant: Omega:Bestia

Power/Pagan-Stoff aus Bayern. Gerne flott und garstig unterwegs, aber auch im epischen Element fühlen sich die Jungs zuhause.

Wythersake: Antiquity

WYTHERSAKE sind dunkel, extrem, böse und orchestral-melodisch zugleich.

Zaratus: In The Days Of Whore

Black Metal dessen Atmosphäre an alte Gruselfilme erinnert - unerfreulich, düster und etwas theatralisch.

Zeit: Betonkrebs

Punk und Grind geben sich die Hand = Zeit. Deutsche Texte obendrauf, kurzweilige Mischung für alle Genrefans.

Aktuelle Reviews
Aktuelle Specials
Kreator - Under The Guillotine Box - Ein Gruppenkuschel-Special
Die ersten Jahre bei Noise Records unter den Fittichen von Karl-Ulrich Walterbach waren für die Essener Thrash Metaller KREATOR eine extrem wichtige Zeit, in der die Weichen einer beispiellosen Karriere gestellt wurde. Die hochwertige "Under The Guillotine"-Box die neben den ersten sechs Alben als Splatter Vinyl, noch einige Schmankerl bereit hält, wurde von unseren drei Rezensenten mal etwas genauer unter die Lupe genommen und hier könnt ihr das Ergebnis lesen. (zum Artikel)

Teaching History I: Heavy Metal und der Erste Weltkrieg
Der Krieg, der alle Kriege beenden sollte. Unter dieser Prämisse zogen die europäischen Großmächte nach der Julikrise 1914 schlafwandelnd in das bis dahin umfangreichste Morden, welches die Menschheit bis hierhin wohl erlebt hatte. Aus heutiger Sicht ist das Geschehen zwischen 1914 und 1918 schlecht greifbar, da das sogenannte "lange 19. Jahrhundert" von den viel größeren Schrecken des sogenannten "kurzen 20. Jahrhundert" in der Wahrnehmung überlagert ist. Dementsprechend finden sich vergleichsweise wenige Bands, die sich mit dem Ersten Weltkrieg inhaltlich auseinandersetzen. In diesem Artikel versuche ich, einen Abriss darüber zu vermitteln. (zum Artikel)

Flying Heavy Metal - IRON MAIDEN Takes to the Skies
Specials über die größte und relevanteste Heavy Metal-Band aller Zeiten - Achtung, persönliche Meinung. Aber die ist natürlich sowieso richtig - finden sich viele. Nicht zuletzt gerne zu Jubiläen ihrer Alben, wie derzeit beispielsweise das 40-jährige "Bestehen" von "Killers". Die Rede ist hier selbstverständlich von IRON MAIDEN. Mit diesem Special verfolge ich jedoch einen etwas anderen Ansatz. Zugegebenermaßen ist daraus ein ziemlicher Nerd-Artikel geworden, denn wir betrachten IRON MAIDEN in Verbindung mit dem Thema Luftfahrt. Klingt verrückt, weit hergeholt? Mag sein, aber macht euch ein eigenes Bild, denn es ist erstaunlich, was das Thema am Ende alles hergibt. (zum Artikel)


Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Neromega - Nero Omega

Schaut mal!