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Aktuelle Nachrichten
02.04.2020 - DRUNKEN SWALLOWS Livestream auf Twitch am Freitag 18:00
Als kleines Trostpflaster für Ihre zahlreichen Fans werden die DRUNKEN SWALLOWS diesen Freitag ein exklusives Konzert streamen. (zum Artikel)
20.03.2020 - Corona - und Auswirkungen auf die kulturelle Szene
Eine kurze - wirklich kurze! - Information von Bleeding4Metal in Zeiten von Corona, und wie wir Künstler und andere Betroffene unterstützen können. (zum Artikel)
20.03.2020 - PARADISE LOST veröffentlichen Single
Neues Album kommt bald - neuer Song kommt jetzt. (zum Artikel)

Wir hören für euch gerade ...

Aevum : Multiverse

Symphonic Metal aus Italien - ihr wisst, was euch erwartet! Interessant sind die unterschiedlichen Vocals: Weiblicher Klargesang, männlicher Klargesang, unterschiedliche Growls, oft durcheinander - hier passiert was, auch wenn nix neu erfunden wird.

Aftertayst: Hell Inside

Wow, was ein Doppelwhopper. Nicht nur klingt die Band beeindruckend authentisch nach klassischem Bay Area Thrash mit Aggro und feiner Riffnote. Sondern sie haben auf eine Doppel-CD ganze 22 Songs gepackt.

Akurion: Come Forth To Me

Death Metal aus Kanada, der technisch recht anspruchsvoll ist und ordentlich Wumms hat. Der Wiedererkennungswert der Growls ist leider arg begrenzt. Trotzdem eine vielversprechende Debütscheibe, die Lust auf mehr macht.

Altaria: Divinity

Echter Classic Heavy Metal mit Melodie und positiven Feelings. Die Songs rocken dabei nicht nur, sondern bauen auch Atmosphäre auf.

An Evening With Knives: Sense Of Gravity

Intensiver Post Metal, den AN EVENING WITH KNIVES auf ihrem zweiten Longplayer präsentieren.

Ani Lo. Projekt: A Time Called Forever

Freunde des melodisch-symphonischen Power Metals werden an diesem Projekt sicherlich Gefallen finden

Askväder: Askväder

Die Schweden stöpseln an und rocken einfach los: Gute Laune und pure Energie ist das Ergebnis. ASKVÄDER rocken!

Aspidium: Harmagedon

Kalt und überwiegend groovig und melodisch knallt dieser Black Metal aus den Boxen.

Azath: Through A Warren Of Shadow

Wer seinen Gehörgängen mal das Gefühl geben möchte, durch einen Fleischwolf gedreht zu werden - legt einfach diese Hackepeter-Orgie in den Player

Badd Kharma: On Fire

Doppel-Konsonanten im namen sind nicht cool, sondern seit 20 Jahren out. Außerdem führen sie hier auf die falsche Fährte. Der Hardrock der Griechen ist ganz im Stil der alten Giganten wie RAINBOW & Co.. Klingt gelungen und frisch - Feuer ist definitiv drin.

Balmog: Pillars Of Salt

Auch wenn die Schwarz Deather nur einen Song präsentieren - der ist dafür umso länger und heftiger.

Beesus: 3eesus

Der Stoner/Doom überwiegt in den Songs, doch kurze EInflüsse vom Grunge schimmern immer mal wieder durch.

Beneath My Sins: I Decide

Die Franzosen haben sich dem symphonischen Metal verschrieben. Neben den tiefen Männergrowls, stehen vor allem die sehr hohen weiblichen Vocals im Vordergrund

Beneath The Massacre: Fearmonger

In atemberaubender Geschwindigkeit tackert die Nähmaschine, gesäumt von derben Growls und Leadgefrickel.

Bible Black Tyrant: Encased In Iron

Es gibt kaum ein Instrument, was hier nicht übersteuert ist. Wuchtig krachender Sludge/Noise-Doom von vernichtender Durchschlagskraft.

Black Hawk: Destination Hell

Seit den 80er sind BLACK HAWK unterwegs und auf "Destination Hell" klingen sie, als ob sie in der Zeit stehen geblieben wären, was nicht negativ gemeint ist. "Destination Hell" zackiger Heavy Metal.

Bombs Of Hades: Phantom Bells

Wenn sich betrunkene Musiker aus verschiedenen Bands treffen, kommt meistens eine neue Band dabei raus. So war es auch bei BOMBS OF HADES, und somit gibt es jetzt ein neues Crusty-Punk-Death-Metal-Album der Bomben.

Bonfire: Fistful Of Fire

Klassischer Stahl mit gleichnamigem Mann am Mikro, der früher bei ROXXCALIBUR und MASTERS OF DISGUISE diente. Freunde von Melodie und stampfenden Riffs bis zu Uptempo-Nummern mit fabelhaften Vocals werden hier glücklich.

Born In Exile: Transcendence

Der März scheint der Monat der Frauenstimmen zu sein. Kris Vega hat jedenfalls diesen progressiv-melodischen Metal voll im Griff und verleiht den kraftvollen Songs noch mehr Power.

Brant Bjork: Brant Bjork

Brant Bjork ist und bleibt Desert Rock.

Broken Witt Rebels: OK Hotel

Schöne Kompositionen abseits des hart rockenden Stoffs. Mit Liebe zum Detail und gelegentlich wilden Ausbrüchen ist "OK Hotel" etwas für die schubladenfreien Rockfans. Für Metalheads sicherlich nicht wild genug.

Burden Of Life: The Makeshift Conquerer

Der Vierer steht für Death Metal, der sowohl melodisch als auch anspruchsvoll ist - definitiv keine 08/15-Ware, sondern echte Handwerkskunst

Cabal: Drag Me Down

Bist du gerade auf 180? Dann sind CABAL genau das Richtige: Ein echter, tiefschwarzer Hassbrocken, der stilistisch zwischen Black und Death Metal sowie Hardcore pendelt. Anstrengend, aber die Aggressionen bekommen ein Ventil.

Captain Black Beard : Sonic Forces

AOR ist tot? Nö, Schweden beweist das Gegenteil: Erst THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA, nun CAPTAIN BLACK BEARD. Innovation geht anders, aber Laune macht der farbenfrohe Cocktail aus dem hohen Norden. Let's dance!

CB3: Aeons

Irgendwie verrät es das Cover ja schon. Hier handelt es sich um psychedelischen Rock, der auch original aus den 70ern stammen könnte.

Chronicle: Demonology

Dämonisch-erfrischend holzen sich CHRONICLE durch ihr neues Thrash/Death-Album.. Schwere Grooves treffen Doublebass und Melodie.

Clear Sky Nailstorm: The Deep Dark Black

Thrash as thrash can - das ist das Motto dieser Herren. Also let's bang our heads!

Code Orange: Underneath

Hardcore Punk/Metalcore aus Pittsburgh, der keine Gefangenen macht. Traditionalisten sollten in Deckung gehen, hier tönt es auf allen Ebenen sehr modern. Gut, um Dampf abzulassen.

Commando: Love Songs #1 ... (Total Destruction, Mass Executions)

Ein portugiesisches Duo, das sich im Bereich Crossover/Punk/Thrash/Hardcore verortet. Wer dringend ein paar Aggressionen abbauen muss, ist hier genau richtig! Ballert ordentlich. .

Conception: State Of Deception

Der Hardrock der Norweger rockt nicht einfach nur. Er klingt teilweise sogar sehr episch und proggy.

Crosson: Rock 'N Roll Love Affair

Melodic Rock aus Australien, der richtig Spaß macht. Hier kann man die Birne ausschalten, die Sorgen vergessen und einen auf ganz dicke Hose machen.

Deadrisen: Deadrisen

Die gelegentlichen Keyboards irritieren (vor allem bei 'For Whom The Bell Tolls', aber die Gitarrenspielfreude ist fantastisch. Die Newcomer bieten technisch hochklassigen Power Metal bis hin zu dezentem Melodic Thrash.

Death The Leveller: II

Dass die Iren sehr gut episch können, ist nicht erst seit PRIMORDIAL bekannt. Jetzt kommen DEATH THE LEVELLER und wollen auch noch mal zeigen, dass sie sehr guten epischen Metal spielen.

Dee Dammers: Bubbly Joyride To Utopia

Hier sind die Gitarristen und Kopfmenschen gefragt. U.D.O.-Saitenzupfer DEE DAMMERS präsentiert sich solo und ausschließlich instrumental.

Demonhead: Black Devil Lies

DEMONHEAD überzeugen mit straightem groovenden Metal aus Down Under.

Depravation : III: Odor Mortis

Recht abwechslungsreicher Black Metal aus Gießen, der im üblichen Chaos einige hypnotische Melodien bereithält.

Descent Into Maelstrom: Iconoclasm

Satt produziert, und da der Death Metal der Italiener spielerisch durchaus anspruchsvoll ist, hat die Transparenz nicht darunter gelitten. Feine Musik für Todesmetaller, die im Geiste mitdirigieren.

Destroyed In Seconds: Divide And Devour

Mich erinnern DESTROYED IN SECONDS an eine Mischung aus KVELERTAK und WOLFPACK. Räudig und D-Beat-affin, aber immer noch rock'n'rollig unterwegs.

Dictator Ship: Your Favorites

Völlig ungekünstelt und voller Energie rollt dieser ehrliche Rock aus den Boxen.

Dirty Woman: The Glass Cliff

Ein Heavy/Sludge-Monster mit muffig warmen Overdrive-Sounds und krachenden Riffbergen, aus denen Beschwörungen des Wahnsinns zelebriert werden.

Drowning Deep: Human Decay

Etwas sperriger Metal, den man schwer einordnen kann. Entfernte Hardcore-Einflüsse sind da, aber auch klassische Metal-Bausteine werden ausgespielt. Hier und da etwas Groove, das Tempo aber immer moderat.

Dylem: Eye Of The Storm

Ein neues Lebenszeichen der Symphonic-Metaller DYLEM in Form einer EP. Gefälliger und melodischer Metal mit female vocals, der nicht so orchestral ausufert wie manch andere Genrevertreter.

Dynazty: The Dark Delight

Man muss schon bisschen in der Lage sein, Schlagermelodien mit Stromgitarren abfeiern zu können. DYNAZTY lassen auf "The Dark Delight" wenig aus, um Freunde des leicht käsigen Pathos mit ihren Hymnen das zu geben, nach was diese verlangen.

Dynfari: Myrkurs er þörf

DYNFARI schweben irgendwo in dem weiten, dunklen Universum des Post Black Metal dahin und sind dabei auch noch sowohl melodisch als auch melancholisch

Earth Drive: Helix Nebula

Manchmal einlullend, manchmal heavy, aber die Stimme von Sara Antunes ist so was von catchy, dass man zu den psychedelischen Space/Stoner/Heavy-Songs schnell durch die Bude schwebt. Rauchwarenalarm, definitiv.

Ecnephias: Seven - The Pact Of Debauchery

Schubladendenken ist hier nicht angebracht, denn dazu mischen ECNEPHIAS mit Doom, Dark, Black, Heavy und Gothic zu viele verschiedene Stile auf ihrem neuen Longplayer.

Eremic: Transform

Die Braunschweiger debütieren mit einem kräftig-melodischen Modern Metal-Album.

Evereal: Falling Down

Freunde der frühen DELAIN aus Polen (sofern sie noch jemand kennt) würden an EVEREAL ihre Freude haben. Eine unaufgeregte Mischung aus Moderne, leichtem Pathos und Düsterheit, und eingängigen Melodien.

Exlibris : Shadowrise

Europäischer Power Metal aus Polen/Finnland mit gutklassigem, Genre-typischem Gesang, klasse Hooks und flirrenden Gitarren. Alles in allem recht abwechslungsreich. Macht Spaß!

Flying Circus: 1968

Der Albumtitel verrät eigentlich schon, wo hier die musikalische Reise hingeht - zurück zum progressiven Rock der späten 1960er

Formosa: Danger Zone

Netter, gutgelaunter Hard Rock, der flüssig zum Feierabend-Bierchen reinläuft

Freddy And The Phantoms: A Universe From Nothing

Irgenwie zwischen Retro-Rock und synthieverhangenem Doom/Sludge schaffen FREDDY AND THE PHANTOMS etwas erfrischend Neues.

Game Zero: W.A.R. - We Are Right

Bei den Italienern geht's recht modern und hart zu. Galloppierende Drums und schöne Melodien gibt's auch noch.

Ghostmaker: Room Service Romeo

Verhaltener Heavy Rock, der sich nicht entscheiden kann, ob seine atmosphärischen Eindrücke eher vom Stoner-Genre oder aus der Indie-Szene übernommen werden sollen.

Gomorra: Divine Judgement

Eine frische Mischung aus Heavy & Thrash Metal bringen uns GOMORRA. Das die Band aus dem Dunstfeld von DESTRUCTION kommt, schlägt sich ein wenig in der Musik wieder.

Gorilla: Rock Our Souls

Schmutzig und fuzzig, als würde man gerade im Proberaum der Heavy Rocker stehen, die ihre Inspirationen aus den wilderen Bands der 70er ziehen.

Gotthard: #13

Locker-flockiger, sehr eingängiger Hardrock von den Altmeistern aus der Schweiz. Wer die bisherigen Releases mochte, wird auch mit "#13" seinen Spaß haben. Als Krönung gibt es mit 'SOS' auch noch ein ABBA-Cover - offene Metaller sind also gefragt.

Graveyhard: Pathbuilder

Italien ist ein Schmelztiegel des Sludge, Doom und Stoner Metals. Und so leben GRAVEYHARD dies auch mit jeder gespielten Note aus.

Grenzen|Los: Keine Einigkeit Um Recht & Freiheit

Schöner, eingängiger und melodischer Punk Rock, der hier aus dem Allgäu zu uns kommt.

Grindpad: Violence

Habt ihr die Sharknado-Filme gesehen? Dann dürfte euch das Cover ja etwas bekannt vorkommen. Musikalisch geht es hier ähnlich wild zu, wie in den Filmen. Ungezügelter Thrash Metal ist hier Programm.

Harem Scarem: Change The World

HAREM SCAREM existieren schon eine gefühlte Ewigkeit, aber man ist verblüfft, wie modern und jung deren Sound heute klingt. Klar eingespielter Uptempo-Hardrock mit viel Spielfreude und souveränen Kompositionen. Hier und da ist sogar eine leichte Alternative-Note präsent, als wären die Jungs gerade mal Mitte 20.

Hasswut: Atomkrieg

Es gibt sie noch, die Neue Deutsche Härte. Klassischer Mix aus kalten Synthies und trockenen, tiefgestimmten Riffs. Tanzbar und mit der Düsterkeit der Indie-Szene versehen.

Hayvanlar Alemi: Psychedelia In Times Of Turbolence

Psychedelischer Rock, der mit folkigen Einflüssen gespickt ist. Die Jungs aus Ankara, habe da etwas ganz besonderes geschaffen.

Hexvessel : Kindred

Liegt es an Corona oder am aufkommenden Frühling, dass in diesen Wochen so viel zurückhaltende Musik im Metal-Universum veröffentlicht wird? HEXVESSEL haben akustische Balladen, abgedrehte kauzige Nummern und entspannte Folksongs an Bord. Und ob es ein Marketinggag ist, dass ein Song live in einer Nervenheilanstalt gespielt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

Hraun: Black Molten Essence

Das HRAUN-Duo hat sich dem Black Metal verschrieben und lebt diesen auf "Black Molten Essence" mit jeder Note förmlich aus.

Human Impulse: The Darkest Hand

Definitiv sehr wütend und vermischt Punk mit Post Metal.

Hydra Heads: Black Streets

Von Rock, über Stoner bis hin zu Metal haben HYDRA HEADS einiges auf ihrem neuen Album zu bieten.

Hämatom: Maskenball Live

Dass HÄMATOM live einfach unschlagbar sind, beweisen sie mit "Maskenball - Live", einem Mitschnitt der 15-Jahre-Jubiläumsshow

Illum Adora: Infernum Et Necromantium

Roher, zum Teil recht atmosphärischer Black Metal aus Koblenz, der mit amüsanten Songtiteln ('Heroine Des Grauens') für vermutlich nicht beabsichtigte Schmunzler sorgt. Für Freunde traditioneller Töne aber auf jeden Fall empfehlenswert

Infernal Angels: Devourer Of God From The Void

Italien ist nicht nur Sommer, Sonne, Südtirol. Italien kann auch kalt, karg und Black Metal. Das zeigen INFERNAL ANGELS hier recht eindrucksvoll.

Intense: Songs Of A Broken Future

Neun Jahre hat es gedauert, doch jetzt schlägt der NWOBHM-Hammer intensiv zurück.

Ivanhoe: Blood And Gold

Gut verdaulicher Prog Metal, der Fans von FATES WARNING (mit Ray Alder) gut munden dürfte. Der Gesang ist ausdrucksstark und ebenso überzeugend wie die melodischen Leads, die an manchen Stellen auch einen angenehmen IRON MAIDEN-Touch aufweisen. Starke Scheibe!

Joviac: Here And Now

Bisschen proggi, aber auch meist recht lässig rocken JOVIAC durch den Metal-Garten. Und brettern dabei so unverschämt durch die Schubladen, wie es nur Finnen können.

Justify Rebellion: The Ends Justify The Means

Sänger Lukas Rautenberg hat sich eine Dosis Hetfield gezogen und auch der Rest der Band groovt schwer im Stile des schwarzen Albums und auch heftiger!

Khôra: Timaeus

KHÔRA sind verstörend extrem und schwarz und dennoch gleichzeitig faszinierend.

Khymera: Master Of Illusions

KHYMERA lassen den 80er Spirit von Dauerwelle, Happy-Chören und flirrenden Analog-Synthies aufleben. Das ist Hard'n'Heavy aus der Zeit des "Easy Livin'".

Killing A Lion : Bombs Of Affection

Alternative Metal aus NRW mit einer gesunden Grundhärte und einigen Überraschungsmomenten. Definitiv nichts für Traditionalisten, hier spielen althergebrachte Genre-Grenzen keine Rolle.

Kings Winter: Forging The Cataclysm

Das deutsche Projekt KINGS WINTER orientiert sich am symphonischen Hard Rock der 70er und vereint Melodie und Heavyness gleichermaßen, anstatt simpel rumzustampfen. In den Songs ist die Gitarrenarbeit das Kernelement.

Kvelertak: Splid

Neuer Sänger, neue Energie und wieder eine stilistisch spannende Mischung aus Rock, Hardcore Punk und Black Metal.

Lacasta: In Aeternvm

Krachender Sound mit einer alles vernichtenden Gitarre, die angeschwärzte Riffs zu Hardcore-Vocals durch die Boxen knallt. Klingt dreckig, ist wütend, und aufs Maximum reduziert.

Langsuir: Dirgha Belasungkawa

Aus Malaysia stammen LANGSUIR und mischen traditionellen Metal/Early Thrash mit schwarzmetallischen sowie regionalen Einflüssen.

Little Albert : Swamp King

Heavy Blues vom Gitarristen der italienischen Progressive Doom-Band MESSA. Sehr lässig, völlig unkommerziell, Liebhabermusik - am besten abends mit einem guten Whiskey genießen.

Lord Fowl: Glorious Babylon

LORD FOWL spielen auch 2020 wieder ihre eigene Version kauzigen und dezent psychedelischen Hardrocks/Stoner. Die Musik klingt angenehm pur und geht direkt ins Ohr.

Lost Legacy: In The Name Of Freedom

Freunde des US Metals düfen sich auf dieses Album freuen. Klassischer Metal mit flinken Soli und schönen Doppelgitarren aus der Bronx, NY

Lucifer Star Machine: Devil’s Breath

Durch die flotte punkige Note bekommt der Rock 'n' Roll dieser teuflischen Sternenmaschine einen fast fröhlichen Anstrich.

Lychgate: Also Sprach Futura

Ein Psycho-Sturm aus tödlichem Schwarzmetall und flirrenden Harmoniegefügen, die nichts mit konventioneller Melodielehre gemein haben, aber doch irgendwie schlüssig wirken.

Macbeth: Gedankenwächter

Deutschsprachiger Heavy Metal aus Erfurt, der ordentlich nach vorne geht und auch auf der textlichen Ebene schonungslos sagt, was Sache ist.

Megatherium: God

Wenn sich Doom und Sludge in den Songs treffen, dann kann man sich schon vorstellen, dass es weniger rasant, um so mehr brachial von statten geht.

Mindtech: Omnipresence

Melodischer und spielerisch durchaus progversetzter Metal. "Omnipresence" schwankt zwischen Easy Listening-Riffs und vereinzelten modernen Sounds.

Miracle Flair: Synchronism

Die Schweizer servieren uns modern tönenden, melodischen Metal. Nicole Hartmanns Vocals versprühen ein wenig NIGHTWISH-Feeling, aber so richtig kitschig wird es hier nicht. Für die ausgefeilte Gitarrenarbeit gehen beide Daumen nach oben.

Molasses Barge: A Grayer Dawn

Mit Uptempo hat das hier recht wenig zu tun. Stattdessen gibt es dicke groovige Riffs, dei ein wenig nach Stoner und Sludge klingen.

Morbid Death: Oxygen

Einerseits melodisch, andererseits deathig - zusammen ergibt das eine moderne Melo Death/Core-Mischung

Mortician: Titans

Diese Mischung aus Thrash und NWOBHM ist nicht nur experimentell, sondern auch extrem Energiegeladen.

Myrath: Live In Carthage

Die von vielen Kritikern gefeierten Prog Metaller aus Tunesien präsentieren ihr erstes Live-Album. Der Sound ist toll - und die versierten Musiker haben, wie das Publikum, richtig Bock. Über allem thront die kraftvolle Stimme von Zaher Zorgati. Wer die Band bislang noch nicht kennt, findet hier einen perfekten Einstieg.

Naat: Fallen Oracles

Rein instrumental sludged es hier aus den Boxen. Ein ganz schöner Batzen, den uns NAAT zum Fraß vorwerfen.

Naked Six: Lost Art Of Conversation

High-Energy-Rock mit leicht angepisster Schrägheit, ohne in punkigem Allerlei zu versinken. Geile Gitarrenarbeit in dominierenden Riffs.

Necrophiliac: No Living Man Is Innocent

Gut Ding will Weile haben - so sagt man. Die "Weile" dauerte bei den spanischen Death Metal-Veteranen ganze 28 Jahre. Dafür sind die Herren dann auch sehr oldschoolig unterwegs.

Nekrovault: Totenzug: Festering Peregrination

Stellt euch einen tiefschwarzen Abgrund vor, in dem es brodelt und gurgelt. Dieser tiefschwarze Death vernichtet absolut jedes Fünkchen Licht.

Nicumo: Inertia

Obwohl NICUMO im melodischen Heavy Metal mit der üblichen finnischen Melancholie beheimatet sind, klingen die Kompositionen recht eigenständig.

Novena: Eleventh Hour

Ross Jennings von HAKEN teilt sich mit Gareth Mason die Vocals, die Musik ist Progressive Metal mit mittleren Härtegraden, der trotzdem recht eingängig ist und auch gefeiert werden kann.

Ocean Chief: Den Tredje Dagen

OCEAN CHIEF stellen uns ihr sechstes Album vor und immer noch gibt es markerschüternder Psychedelic Rock mit massiven Doom-Einflüssen.

Ockra: Infinite Patterns

Doom Metal mit einem leicht progressivem Touch. Nicht ganz so melancholisch aber MY DYING BRIDE nicht ganz unähnlich.

Oranssi Pazuzu: Mestarin Kynsi

Die finnischen Meister der obskuren Sounds und verstörenden Arrangements packen wieder ein surreales Klangwerk aus, welches sich an die Perlentaucher am Metal-Rand richtet.

Orphan Donor: Old Patterns

Der Wahnsinn von DILLINGER ESCAPE PLAN trifft die primitive Wut von DISCHARGE. Wenn dies kein schlechter Trip ist, ist es systematischer Wahnsinn für gepolsterte Wände.

Otakusuite: Eggs

Das LSD-farbene Cover verrät schon ein wenig die Richtung. "Eggs" bringt psychedelischen Rock, allerdings ohne Gesang.

Ottone Pesante: DoomooD

Definitiv mal was anderes! Hauptinstrumente sind hier nicht Gitarren, sondern Blechbläser, die aber einen ultratiefen und dunklen Sound erzeugen.

Palace (D): Reject The System

Teutonischer Stahl, traditionell, dafür aber sehr rau und mit ordentlich Schmutz und Pfund. Das Trio hat sich etliche Unterstützung durch Gastmusiker aus der Szene gesichert.

Pale Mare: II

Lemmy-Gegröhle trifft auf sludgige Riffs, die vor allem laut und rau sind.

Paradise Lost: No Celebration - Die Offizielle Biografie von Paradise Lost

Seit über 30 Jahren tummeln sich PARADISE LOST einflussreich in der Metalwelt, haben Höhen und Tiefen erlebt und lassen nun die Fans daran teilhaben. Jetzt gibt es die offizielle Biografie auch in deutscher Sprache übersetzt von Andreas Schiffmann.

Perdition Temple: Sacraments Of Descension

Angeschwärzter und recht wilder Death Metal ohne Unterlass. Der Sound ist nicht so technisch wie der vieler aktueller Bands, was dem Stil richtig gut steht.

Posthumanbigbang: Jungle Eyes

Wer hier seichte Feierabend-Entspannungsmusik sucht, wird enttäuscht. Zum Konsum dieses progressiv-modernen Metals braucht es einen klaren, frischen Geist.

Pure Reason Revolution: Eupnea

Die beiden Multiinstrumentalisten huldigen den Klangwelten von PINK FLOYD und würzen diese mit zeitlos straightem Prog Rock zum Entspannen.

Puta Volcano: Amma

Ein bisschen Grunge, ein bisschen Hard Rock, ein bisschen Stoner Metal. Die Griechen mit der Charakterstimme von Anna Papathanasiou legen ein dichtes Werk mit souveränen Songs hin und rocken die Hütte.

Randy Holden: Population II

Die extrem rare 1969-er Veröffentlichung wird neu aufgelegt und lässt die ersten Doom-Pflänzchen sprießen.

Reactory: Collapse To Come

REACTORY haben sich vom europäischen Thrash der 80er so stark beeinflussen lassen, dass sie original wie aus der damaligen Zeit klingen.

Ripped To Shreds: 亂 (Luan)

Irgendwie ahnt man ja bei dem Bandnamen schon, was einen erwartet - und wirklich, die Kalifornier hacken alles kurz und klein

Ritual Dictates: Give In To Despair

Ein Member von 3 INCHES OF BLOOD und einer von REVOCATION. Klar, dass da ein ordentliches Brett aus Rock und Metal zustande kommt.

Rough Grind: Pieces Of Resistance

ROUGH GRIND bleiben ihrem konstanten Rhythmus treu und veröffentlichen wieder ein bodenständiges und grundehrliches Hardrock/Metal-Werk ab. Melodie und Dreck in perfekter Symbiose. Ab in die Autoanlage, und raus auf die Straße.

Ruin Lust: Choir Of Babel

Hier gibt es eine düstere Mischun aus Death Metal, Black Metal und War Metal. Roh und derbe ballert es dementsprechend aus den Boxen.

Ruinas: Ikonoklasta

Herrlich angepisster Death Metal mit der Simplizität des Punk, was als Mischung ohne Firlefanz ordentlich auf die Fresse gibt und Aggressionen abbaut. Das südeuropäische Temperament steht dem Sound nochmal besonders gut.

Rämlord: From Dark Waters

Bombastische Heavy Metal-Gitarrenriffs vermischen sich mit klassischen Genre-Vocals. Ein lautes Werk voller Herzblut und Handarbeit.

Sarepta: Preserving The Madness

30 Jahre und kein bisschen leise. SAREPTA thrashen auch auf ihrem neuen Album wild um sich.

Scarab: Martyrs of the Storm

Ägypten bringt man ja nicht unbedingt mit Death Metal in Verbindung; SCARAB belehren uns eines Besseren.

Semblant: Obscura

Der Sound ist pappig komprimiert und betont jedes Instrument, was für diese Härtegrade ungewohnt ist. Zwar sind SEMBLANT mit überdurchschnittlichen Kompositionen unterwegs, aber die Härte erreicht doch schon mal die Death Metal Grenze.

Smoke Mountain: Queen Of Sins

Nach der EP kommt das erste Full-Length. Da wo die EP aufeghört hat, macht das Full-Length weiter. Schwere 70er Riffs, die sich zu einem okkulten Rock formen.

Solitary Sabred: By Fire & Brimstone

Dem Cover nach zu urteilen könnte das auch Black Metal sein, doch musikalisch gibt es hier astreinen Heavy Metal, der Marke HELSATR, JAG PANZE oder auch OMEN.

Solothus: Realm Of Ash & Blood

SOLOTHUS bescheren uns einen pyroklastischen Doom-Strom, der zwar zäh, aber mit seinen Death-Elementen tötlich aus den Boxen kriecht und alles unter sich begräbt.

Souldevourer: Realms Of The Netherworld

"HM2-Death-Metal" dient hier schon in den Infos als Stilbeschreibung. Und trifft es auf den Punkt. Wahnsinnig kerniger Gitarrensound setzt sich durch die dominanten Drums durch und beides wird unterstützt durch kranke Growls. Death Metal, wie er tödlicher nicht sein kann.

The A.X.E. Project: Future.Imperfect

Melodisch top und kompositorisch etwas progressiver angehaucht ist dieser symphonische Metal, bei dem sich Female und Male Vocals sowie Growls abwechseln

The Dogs: Crossmaker

High Energy Punkrock/Metal mit Rotz im Ohr und einem Gullydeckel als Merch liefert der Ex-Sänger von THE CUMSHOTS.

The Goners: Good Mourning

Gute Laune Rock oder was für Regenwetter? Wurscht, es rockt amtlich!

The Headlines : Warpaint

Sehr eingängiger, radiokompatibler Punkrock aus Malmö, der sich politisch klar positioniert. Das kann man so machen! Empfehlenswert für Fans von ANTI-FLAG, BAD RELIGION und THE CLASH.

The Nest: Ad Astra

Zwischen Stoner und Indie eingeklemmt suchen sich THE NEST ihren Weg. Man hört die DOORs, man hört Gothic, man hört Alternative, und dennoch klingen sie sehr eigenständig.

The Outfit : Viking

Straighter, cooler Rock aus Chicago. Die Platte hat einige Ohrwürmer zu bieten - nix Neues, aber ziemlich gut gemacht. Klassische Sommerscheibe für den Mainstream!

The Revenge Project: Deceit - Demise

Auf einer breiten Death Metal-Basis verwursten THE REVENGE PROJECT noch weitere Stileinflüsse von Thrash und Heavy. Sauber gespielt, knochentrocken gemischt und mit aggressiven Vocals gespickt.

The Roozalepres: The Roozalepres

Klassischer Punkrock mit gutem Drive und guter Laune. Mehr Rock'n'Roll als plumpe Provokation, die Einfachheit von den RAMONES und das Stimmvibrato von Jello Biafra. Geile Biermucke für den Wochenendeinstieg.

The Sonic Dawn: Enter The Mirage

Sie sind keine Unbekannten mehr, die psychedelic Rocker von THE SONIC DAWN. Nun schlagen sie mit einem neuen Album zurück.

Those Damn Crows: Point Of No Return

Dass dieses Album in UK die Charts hoch enterte, wundert wenig. Richtige Ohrwürmer hat die Band gelandet, die irgendwo zwischen BON JOVI und REM den Nerv treffen und die Stadien sicherlich bald zum Kochen.

Trauma: Ominous Black

Polnisch. Death Metal. Oldschool. Check. Rasantes und pfiffiges Todesgeballer unserer östlichen Nachbarn in der typisch kontollierten Salatschleuder-Variante.

Tuxedoo: Unfold Your Brain

Alpencore mit dem Energielevel von PARKWAY DRIVE

Vanir: 10 Years Of Mead And Metal

Kein Best-Of, sondern nur drei Re-Recordings mit neuen Songs. Dänischer Abgeh-Party-Pagan-Metal von Feinsten. Lasst das Bier überschwappen und den Met an den Händen kleben.

Vanish: Altered Insanity

Der leicht progressive Metal der Stuttgarter klingt frisch und modern - und manchmal auch ein wenig orchestral. Hier ist also Abwechslung angesagt.

Various Artists: Black Metal: Into The Abyss

Aufgemacht wie ein klassisches Fanzine bietet Into The Abyss neue, erhellende Einsichten ins Schaffen einiger der interessantesten Vertreter des zeitgenössischen extremen Metal.

Velnias: Scion Of Aether

VELNIAS bauen auf das Black Metal-Fundament noch ein paar Doom- und sonstige dunklen Wände

Virocracy: Irradiation

Die nächste Lady, die giftig growlen kann, gibt es auf dem Debüt der Prog-Deather VIROCRACY. Erinnert manchmal an HOLY MOSES' komplexe Ausflüge, ist in der Summe aber moderner ausgerichtet.

Void Of Sleep: Metaphora

Hauptsächlich instrumentaler Stoner/Sludge aus Italien, der entschleunigt und jeden Frühlingstag verdunkelt. Keine leichte Kost - und gerade deshalb eine spannende musikalische Reise. Dürfte auch Freunden von MESSA munden.

Voodoo Six: Simulation Game

Fetziger Hardrock, erdig und durchaus mit Haken und Ösen!

Vredehammer: Viperous

Stark angeschwärzter Death Metal aus Norwegen, der unter anderem Fans von Bands wie BEHEMOTH und NECROPHOBIC hervorragend reinlaufen sollte. Hervorzuheben sind die tollen, melodischen Gitarrenleads. Ein Muss für Genre-Freunde!

Wayward Dawn: Haven Of Lies

An die Geräte, Männer, old-school Death Metal, her damit!

Wiens No. 1: Herz Aus Stein

Die bescheidenen Wiener melden sich mit ihrem sechsten Studioalbum zurück. Erneut gibt es melodischen und flotten Punkrock.

Wishing Well: Do Or Die

Die Heavy Metaller von WISHING WELL sind mit dem Heavy Rock per Du und mischen stampfende Melodic-Riffs mit Orgelunterstützung mit klassischen Heavy Metal-Stücken.

Zolle: Macello

Etwas Sludge und etwas Heavy Rock, der überwiegend instrumental gehalten ist.

Aktuelle Reviews
Aktuelle Specials
PYRACANDA - Videodoku vom Reunion-Gig am 08.02.2020
Die Koblenzer Thrasher von PYRACANDA haben sich 26 Jahre nach ihrer Auflösung wieder zusammengefunden und im JUZ-Liveclub Andernach am 08.02.2020 einen fabelhaften Reunion-Gig hingelegt. Wir waren dabei! (zum Artikel)

Die besten Album-Triples der Rock- und Metal-Geschichte, Teil 3: TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS
Eine Band, die außerhalb Finnlands wenige auf dem Schirm haben. Die aber gerade hier in Finnland Pionierarbeit geleistet und in ihrer Hochphase ein Album-Triple veröffentlicht hat, das nun auch mal enstsprechend gewürdigt werden soll. (zum Artikel)

70000 Tons Of Metal - unser Besuch in 2020
Neben unserem langen Tourbericht der 70000 Tons Of Metal haben wir auch ein Video für euch mitgebracht. (zum Artikel)


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