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Return To Void - Memory Shift: The Day After

Review von Cornholio vom 21.08.2018 (2069 mal gelesen)
Return To Void - Memory Shift: The Day After "Memory Shift: The Day After" ist bereits das zweite Album der finnischen Metaller RETURN TO VOID, das selbstbetitelte Debüt erschien vor nicht einmal eineinhalb Jahren. Das Quintett gibt ordentlichen Power Metal auf die Ohren, manchmal etwas progressiv angehaucht, und Sänger Markku Pihlaja klingt vor allem in den höheren Lagen etwas nach Bruce Dickinson (kein Wunder, die Band trat früher als BD-Tributekapelle DICK & SONS auf.

Musikalisch ist die Scheibe gut und abwechslungsreich; 'Secret Societies', 'Divine Thunder' und vor allem 'Midlands' bestechen durch guten Refrain, 'Man Of The Sword' beispielsweise hat nicht nur wegen dem Titel ein paar MANOWAR-Parallelen, und 'Beyond Horizons' hätte auch auf einer Solo-Scheibe von Dickinson stehen können. Der Song 'The Atlantis' wirkt zwischendrin mal etwas düster, 'Passenger' ist in der Mitte etwas verspielt, und das abschließende 'Terra' beinhaltet stellenweise PINK FLOYD-ähnliche ruhige Ambient-Klänge. Allerdings sind die meisten Merkmale irgendwie nur so ansatzweise vorhanden, und nichts passt so richtig; als wüssten die Jungs nicht so ganz, in welche Richtung man sich entwickeln möchte.

Die Frage, die sich mir aber stellt: Reicht es denn für eine Metal-Band heutzutage, "gut" zu sein? Über eine Dreiviertelstunde dauert "Memory Shift: The Day After", aber für meine Begriffe bleibt zu wenig hängen. Oder liegt es an mir? Habe ich die CD nicht oft genug gehört? Schwierig, diese Frage zu beantworten, gerade bei der Flut der Veröffentlichungen, die auf die Zines einprasseln. Am Ende gibt es ja sowieso kein "richtig" oder "falsch", und vermutlich auch kein "gut" oder "schlecht", da alles subjektiv wahrgenommen und beurteilt wird.

Ich finde RETURN TO VOIDs zweites Album gut, leider aber nicht viel mehr. Ein paar Ausreißer hat die Langrille ('Midlands' und 'Between Horizons'), aber dauerhaft wird das zu wenig sein, befürchte ich. Einen Pluspunkt muss ich aber noch anbringen: der Sound! Er ist weder besonders druckvoll oder besonders rein, sondern wirkt vielmehr wie aus einem Guss, als wäre die CD live eingespielt worden, nicht überproduziert, angenehm organisch; das gefällt mir sehr gut!

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Secret Societies
02. Man Of The Sword
03. Midlands
04. Scars Are Real
05. Ionosphere Of The Dark
06. The Atlantis
07. Passenger
08. Between Horizons
09. Divine Thunder
10. Terra
Band Website: www.returntovoid.com
Medium: CD
Spieldauer: 49:07 Minuten
VÖ: 10.08.2018

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