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Marduk - Viktoria

Review von T.Roxx vom 28.06.2018 (1448 mal gelesen)
Marduk - Viktoria Seit 28 Jahren pflügen sich MARDUK mittlerweile durch die Botanik und haben in der Zeit 13 Studioalben, diverse EPs, Live-Alben und Kompilationen veröffentlicht. Wer dachte, dass die schwedische Panzerdivision anno 2018 kriegsmüde wäre oder ihr gar die Munition ausgeht, wird mit dem aktuellen Studioalbum Nummer 14 schnell eines Besseren belehrt. "Viktoria" enthält neun Songs, die es in sich haben. Textlich widmet man sich den Geschehnissen des Zweiten Weltkriegs (zugegeben, Texte über duftende Blumenwiesen hätte auch niemand ernsthaft erwartet).

Schon das eröffnende 'Werwolf' zeigt sich angriffslustig, was nicht nur an den immer wieder aufheulenden Warnsirenen erkennbar ist. Die reinrassige Black'n'Roll-Nummer ist ein erster Sturmangriff, der sitzt und vor allem durch variables Tempo besticht. Der erste Hit direkt am Anfang, so kann es gern weiter gehen. Im folgenden 'June 44' geht es etwas brachialer zu Werke. Ein typischer MARDUK-Song mit DISSECTION-Vibe. 'Equestrian Bloodlust' gönnt dem Hörer keine Atempause, eine brachiale Highspeed-Nummer. 'Tiger I' ist eine hauptsächlich zähflüssige, fast schon doomige Walze, der sich nichts in den Weg stellen kann. Für mich das zweite Highlight des Albums. In 'Narva' wird dann wieder der grobe Knüppel ausgepackt - die Würze des Songs sind einige radinierte Tempowechsel. 'The Last Fallen' wartet mit einem prägenden Hauptriff auf und ist über weite Strecken eine Black'n'Roll-Nummer, bei der allerdings zwischendurch das Tempo ordentlich anzieht. Der Titelsong 'Viktoria' wählt den umgekehrten Weg: brachialer Start und dann geht das Tempo fast auf Null runter und der Bass überrascht durch einen melodiösen Part, bevor das Tempo wieder anzieht. 'The Devil's Song' ist noch einmal eine typische Uptempo-Nummer mit DISSECTION-Charme. Der Rausschmeißer 'Silent Night' ist nochmal eine sehr langsame Nummer, die eine gewisse Erhabenheit ausstrahlt - für mich das dritte echte Highlight des Albums und ein würdiger Abschluss. Black Metal ist Krieg und MARDUK sind eine perfekte geölte Kriegsmaschine. Ich glaube, sie können kein wirklich schlechtes Album aufnehmen.


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Werwolf
02. June 44
03. Equestrian Bloodlust
04. Tiger I
05. Narva
06. The Last Fallen
07. Viktoria
08. The Devil’s Song
09. Silent Night
Band Website: www.marduk.nu
Medium: CD
Spieldauer: 33:02 Minuten
VÖ: 22.06.2018

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