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The Ruins Of Beverast - Exuvia

Review von Eddieson vom 04.05.2017 (3554 mal gelesen)
The Ruins Of Beverast - Exuvia Mit der "Blood Vaults" ist THE RUINS OF BEVERAST ein granatenstarkes Album gelungen, welches die Messlatte für künftige Veröffentlichungen extrem hoch gelegt hat. Die kürzlich erschienene EP "Takitum Tootem!" hat diese Messlatte schon mal nicht übersprungen, ob wohl man auch hier sagen muss, dass dieses weit von schlecht entfernt ist. Nein, THE RUINS OF BEVERAST können kein schlechtes Album machen. Das haben sie schon bewiesen.

Auch der vorliegende neue Bastard ist wieder alles andere als schlecht geworden. So viel sei schon mal gesagt. Eröffnet wird das Album durch den Schamanengesang, den man auch schon auf der EP gehört. Da war er schon gewöhnungsbedürftig und hier ist er es ebenfalls. Aber es sind ja auch nur die ersten zehn Sekunden und später noch mal kurz im Opener 'Exuvia', danach setzen die typischen TROB-Gitarren ein, unterlegt mit einem Frauengesang. Und schon befindet sich der Hörer wieder in den tiefsten Abgründen der menschlichen Psyche und Herr von Meilenwald ist derjenige, der euch führt und dabei eine solch dichte Atmosphäre ausstrahlt, dass einem angst und bange wird. Weiter geht es mit 'Surtur Barbaar Maritime', der ebenfalls atmosphärisch dichter ist als der Nebel in London. Dabei besticht der Song durch teils knüppelnde Passagen, wird unterbrochen von ruhigen Elementen und kann durch verschiedene Gesänge, sei es das wohlige Growlen, Keifen oder der sakrale Gesang, auf ganzer Linie überzeugen.

THE RUINS OF BEVERAST können nicht nur nicht schlecht, sie können auch extrem abwechslungsreich, wie sie bei 'The Pythia's Pale Wolves' zeigen. Zu dem gewohnt dichten Soundgewand gesellen sich fremde, von der Ferne klingende Elemente eines Dudelsacks, der Song spitzt sich in der Mitte zu einer völligen Reizüberflutung zusammen und endet im totalen Klangchaos mit Wolfsgeheul und schrägen Tastentönen.

Das letzte Drittel des Albums wird durch extreme Klangwelten eingeläutet. Die Instrumentalpassagen bei 'Towards Malakia' packen den Hörer, zerdrücken ihn und lassen ihn zuckend am Boden. Den Abschluss des Albums bildet 'Takitum Tootem', der ja schon von der EP bekannt sein dürfte.

Also, THE RUINS OF BEVERAST machen es auch auf dem neuen Longplayer verdammt noch mal nicht leicht. Man muss es einfach öfter laufen lassen, um einen Zugang zu gewinnen. Leider wird dieses Album nicht die Höchstzahl erreichen. Dazu war "Blood Vaults" einfach zu gut. Aber, wie eingangs schon erwähnt, ist auch "Exuvia" alles andere als schlecht und so können geneigte Hörer auch hier wieder blind zugreifen.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Exuvia
02. Surtur Barbaar Maritime
03. Maere (On A Stillbirh's Tomb)
04. The Pythias Pale Wolves
05. Towards Malakia
06. Takitum Tootem
Band Website: www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116
Medium: CD,LP
Spieldauer: 67:39 Minuten
VÖ: 05.05.2017

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