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Thunder - Rip It Up

Review von Stormrider vom 11.02.2017 (1423 mal gelesen)
Thunder - Rip It Up "Wonder Days" war vor zwei Jahren eine echte Comeback-Überraschung der englischen Hard Rock-Gentlemen von THUNDER und hat vollkommen zu Recht überall gute Noten eingefahren. Einen wirklichen Rohrkrepierer haben die Briten zwar in ihrer gesamten Karriere nicht abgeliefert, aber "Wonder Days" war doch unerwartet gut. Nachdem man im letzten Jahr dann eine Livenachlese unter die Fans gebracht hat, steht mit "Rip It Up" nun ein neues Album in den Plattenregalen. Und es bestätigt sich mal wieder, dass THUNDER es nicht schaffen ein schlechtes Album zu veröffentlichen. Allerdings muss man nach mehrmaligem Hören feststellen, dass der aktuelle Dreher nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten kann. Zwar ist der Auftakt mit dem heroisch betitelten 'No One Gets Out Alive' ein solide-guter Hard Rock-Song, der mit seiner guten Hookline überzeugt, allerdings wird auf "Rip It Up" in Summe ein wenig zu selten gerockt. Natürlich sind die Blues- und Soulanteile schon immer Teil der THUNDER-DNA gewesen, und die Referenzen an die späten 70er sind auch alles andere als eine Neuerung, aber im direkten Vergleich fehlt dem Album der letzte Kick.

Ist ein Song wirklich schlecht? Nein natürlich nicht, dafür ist das Songwriting von Gitarrist Luke Morley einfach zu gut. Schafft man es aber Widerhakenhooks in die Hirnrinden zu verankern? Leider nein. Das Riff, das noch am ehesten auf Dauerrotation geht, findet sich im Titelsong, und wer einmal ein wenig was mit Baseball oder der MLB zu tun hatte, dem wird ein Déjà-vu vor den Augen flimmern. Das ist doch der 'Tomahawk-Chop'! Am Ende ist "Rip It Up" ein Album, was man in geselliger Runde problemlos auflegen kann, und die markante Stimme von Danny Bowes sorgt seit jeher dafür, dass man THUNDER problemlos goutieren kann. Sein Organ und sein souliges Timbre machen einfach jeden Song automatisch ein Level besser.

Kurz und knapp gesagt wird das Album keinen THUNDER-Fan enttäuschen, aber wenn ich die Wahl habe, dann werde ich zukünftig eher "Wonder Days" auflegen als "Rip It Up". Dennoch ist es gut zu wissen, dass aus London in steter Regelmäßigkeit Qualitäts-Hard-Rock geliefert wird.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. No One Gets Out Alive
02. Rip It Up
03. She Likes Cocaine
04. Right From The Start
05. Shakedown
06. Heartbreak Hurricane
07. In Another Life
08. The Chosen One
09. The Enemy Inside
10. Tumbling Down
11. There's Always A Loser
Band Website: www.thunderonline.de
Medium: CD
Spieldauer: 51:15 Minuten
VÖ: 10.02.2017

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