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Dethrashion - Assault Bombardment

Review von Opa Steve vom 26.01.2017 (3075 mal gelesen)
Dethrashion - Assault Bombardment In Zeiten, wo in der Szene beinahe abgeschriebene Helden von einst - wie aktuell METALLICA - überraschende Lorbeeren einfahren, sollte man sich gerne an die Urzeiten zurückerinnern, in denen Thrash erfunden wurde. METALLICA, EXODUS, TESTAMENT oder auch die starke deutsche Szene der späten 80er. Leider ist es so, dass mit der Thrash-Revivalwelle viele Bands das Tageslicht erblickt haben, denen die Einzigartigkeit der frühen Pioniere einfach fehlt. Die Jungs mit dem schwer zu entziffernden Namen DETHRASHION, die seit 2014 den Thrash Metal mit Death Growls mischen, gehören leider dazu, weswegen man ihnen auch dringend nochmal einen Lauscher in die Sternstunden dieses Genres empfehlen muss.

Das Debütalbum "Assault Bombardment" besticht zunächst mit einer knappen Spieldauer, die sich stark an "Reign In Blood" anlehnt. Schließlich wurde zu SLAYER damals tatsächlich stark diskutiert, wie es zu dieser kurzen Scheibe kommen könnte. Ist sicherlich Zufall hier, aber tatsächlich kann ein Album knapp unter einer halben Stunde perfekt reinlaufen, wenn es einen gnadenlosen und ambitionierten Angriff auf die Trommelfelle bietet. Und das fehlt hier leider. Die Songs gleichen sich musikalisch oft der Plattheit der Titel an ('Nuclear Stormtroopers Of Satan', 'Whisky Warrior'). Eher stumpfe Thrash-Riffs bilden einen mehr oder weniger belanglosen Teppich mit vielen Wiederholungen, und den Songwritern ist dabei nicht aufgefallen, dass viele Elemente kaum songtragend sind. Es fehlen neben dem Charakter auch die Highlights, dass sich irgendwas im Ohr aufhängen würde. Beispielhaft seien hier mal 'March Of The Rotten' und 'Visions' genannt, welche sich ewig lang in ausdrucksschwachen Riffs ergießen, von denen die besten immerhin noch nur wie 100-mal gehört klingen. Die Vocals von Kai sind dagegen zwar einsilbig und invariabel, aber das kehlige Röcheln kommt schon recht nah an Johan Hegg heran. Leider kann das die Titel insgesamt nicht retten, denn auch wenn die Growls ganz gut rauskommen, fehlt ihnen ein passender instrumentaler Rahmen. Zum Glück ist auch noch die Produktion ganz gut gelungen und kernig, sodass sich die Scheibe letztendlich mit vier Blutstropfen auf ein eher mäßiges Mittelmaß einpendelt. Ein bisschen mehr Eier gibt es lediglich im abschließenden Titelsong 'Assault Bombardment', sonst hapert es noch zu stark.

Gesamtwertung: 4.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Prepare For The Bombardment
02. Nuclear Stormtrooper Of Satan
03. March Of The Rotten
04. Whisky Warrior
05. Paltriness
06. Plougshares To Swords
07. Visions
08. Assault Bombardment
Band Website: www.dethrashion.de
Medium: CD
Spieldauer: 28:43 Minuten
VÖ: 27.01.2017

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26.01.2017 Assault Bombardment(4.0/10) von Opa Steve

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