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Raubtier - Bärsärkargång

Review von BlindWarlock vom 22.04.2016 (1138 mal gelesen)
Raubtier - Bärsärkargång Nach dem Best-of "Bestia Borealis" haben die drei Schweden mit "Bärsärkagång" nun ein neues, vollständiges Studioalbum veröffentlicht. Der Einfluss der Band ist recht schnell nach der Gründung schon über die schwedischen Ufer herüber geschwappt und der etwas eigene Stil aus nordischem Metal und Industial wohl vielen in der Szene ein Begriff.

Leider heißt "neu" nicht immer "gut" oder "besser". "Bärsärkagång" kann mit nicht sonderlich viel auftrumpfen. Selbst nach mehrmaligem Hören bleibt kaum ein Song wirklich im Ohr, lediglich der Titeltrack 'Bärsärkagång' und 'Den Sista Kulan' haben einen etwas höheren Wiedererkennungswert. Der Rest ist zwar ebenfalls eindeutig der Band zuzuordnen (was bei dem eigenwilligen Stil und dem markanten Gesang nicht schwer ist), jedoch hinterlässt die CD einen etwas faden Nachgeschmack. Als wäre einfach einmal die große Kelle in den grauen Einheitsbrei des Metal getaucht worden, die Masse etwas schön zurechtgeformt und dann mit ein paar RAUBTIER-haften Stahlspänen verziert worden. Also immer noch eher harte Kost - wie von RAUBTIER eben gewohnt - aber absolut nichts Besonderes. Repetitive, teils schon eher lahme Musik, die fast wirkt als wäre es nur ein bisschen unterstützendes Ambiente, gepaart mit zuweilen lustlos klingendem Gesang.

Um allerdings nicht nur Negatives zu sagen, kann man der Scheibe zumindest zuschreiben, dass man immer noch etwas Härteres auf die Ohren bekommt als bei vielen hiesigen Bands gleichen Genres. RAUBTIER schaffen es also wenigstens, dem Eintönigen ein klein wenig Extravaganz abzuverlangen. Allerdings nicht genug, um wirklich zu begeistern - vor allem, wenn man Besseres von ihnen gewohnt ist.

Zusammenfassend kann man sagen: Musik. Fügt sich gut dem Trend, einfach 'mal zu machen, was irgendwie alle gerade voll toll finden und unterscheidet sich deswegen kaum von anderen aktuellen Bands. Es ist zwar immer noch RAUBTIER (und für Leute, die zwar gerne "einfach Metal" hören, den aber gerne etwas härter, sicherlich kein Fehlkauf), aber wenn man auf die Geschichte zurückblickt doch eher etwas ernüchternd. "Ganz gute Musik" für den Otto-Normal-Metalhead, für Fans und Anhänger der spezifischeren Szene eher langweilig.


Gesamtwertung: 5.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Bärsärkagång
02. Bothniablod
03. Den Sista Kulan
04. Levande Död
05. Tropaion
06. Brännmärkt
07. Hymn
08. Förvildad
09. Praetorian
10. Genom Allt
11. Röd Snö
12. Lejonhjärta
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 45:33 Minuten
VÖ: 19.02.2016

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