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Hammer Fight - Profound And Profane

Review von Opa Steve vom 28.03.2016 (1840 mal gelesen)
Hammer Fight - Profound And Profane "Profund And Profane" ist nicht einfach eine neue Scheibe, sondern liefert genau das, was ich im seelenlosen Thrash seit dem Niedergang von THE CROWN immer schmerzlich vermisst habe: Es ist einfach eine verdammte Abrissbirne und dabei schweinecool von den Zehen bis in die Haarspitzen. Damit haben HAMMER FIGHT von der Ostküste der USA für mich jetzt schon einen Anwärterplatz auf den heißesten Newcomer 2016. Der zweite Longplayer nach drei Jahren ist einfach ein fettes Stück Metal, welches vor purer Energie nur so strotzt. Die Musik hat einige Punk-Einflüsse, die den Thrash'n'Roll der vier Jungs prägen und die sich auch mal in fetten Gangshouts wie in 'Picking Up Change' niederschlagen. Oft werden die Songs mit wilden Drum-Intros eingeleitet und überhaupt hat jedes Bandmitglied seinen Anteil an der Qualität des Materials. Drew Murphy hat eine einfach geile Stimme, die stets kräftig alle Facetten von der Reibeisen-Melodie bis zu heftigem Gebrüll abdeckt. Die Riffs besitzen ein wunderbares Gespür für die richtig lässige und dennoch aggressive Stimmung. Das Material ist fein ausgewogen zwischen derben Kloppern wie dem punkigen 'West Side Story' und Heavy-Songs, dabei wird genau die richtige Portion Ruhe gegönnt, indem immer wieder melodische Soli oder Twin-Guitars eingestreut werden. Auch gibt es ruhigere Titel wie 'The Crate', 'Into The Dark' und vor allem auch das lässig-bluesige 'Low & Broken'. Aber auch die ruhigen Titel integrieren sich perfekt in die ansonsten vorherrschenden Klopper und runden das Album ab, anstatt die Stimmung zu zerstören. Dazu der fette Sound dieser Scheibe, Herz, was willst du mehr?

Wer nicht glaubt, dass man diese Scheibe als Metaller einfach im Regal haben MUSS, der sollte sich durch die Anspieltipps 'Target Acquired' und 'Good Times In Dark Age' überzeugen lassen. Man sollte diese Songs nur nicht auf einer Party laufen lassen, wenn man nicht unbedingt möchte, dass die Bude zerlegt wird.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Picking Up Change
02. Target Acquired
03. Into The Dark
04. Good Times In Dark Ages
05. Gods Of Rock 'N' Roll
06. Low & Broken
07. Private Stock
08. The Ultimate Sacrifice
09. Cell Mates
10. West Side Story
11. The Crate
12. Cult Of Conceit
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 45:47 Minuten
VÖ: 25.03.2016

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