Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Ancestors Blood - Hyperborea

Review von grid vom 16.01.2016 (1795 mal gelesen)
Ancestors Blood - Hyperborea Seit 2002 gibt es ANCESTORS BLOOD und der untergrundkonforme Ausstoß betrug Demos, Splits, je eine EP und Compilation als auch den ersten Langspieler im Jahr 2008. Mit dem beim Untergrundlabel Naturmacht veröffentlichten Vollalbum Nummer zwei treten die Finnen heuer an und haben es in den Auswahlpool dieses Magazins geschafft, um von dort aus den Weg in die Anlagen einzuschlagen.

Synthetische Klänge öffnen ein Reich voller Kälte, Schnee und Kristallgefunkel. 'Descension' schwebt wolkengleich auf die Erde herab, bis mit 'The Way Of The Spirits' Gesang und Instrumentierung und auch die Keyboardvollversorgung einsetzt. Wer Musik nur tasteninstrumentbefreit verträgt, der bekommt hier dicke Pusteln. Mir allerdings gefällt der Keyboard-Über-Unter-Zwischen-Vor-und-Hinterbau ziemlich gut, denn er wirft das Schlaglicht auf den harschen Gesang und geht mit ihm eine Symbiose ein, die sich im Zusammenspiel aus Schwarzmetall, Sinfonik und paganer Epik als fruchtbar und kurzweilig erweist und darüber hinaus von Gitarrensoli der Marke Heavy/Power belebt werden ('The Way Of The Spirits', 'Rite Of Passage'). Zwar bin ich auf Soli dieser Art nicht übermäßig versessen, bin ihnen aber im Fall von ANCESTORS BLOOD nicht abgeneigt, weil die Jungs wissen, wie viel die Songs davon vertragen. Der Titelträger 'Hyperborea' ist recht schnell erreicht. Er schaukelt durch eine rein instrumentale Ambientlandschaft, aus der ANCESTORS BLOOD etwas harscher hervorkommen. Die nachfolgenden Songs sind von mehr dunkler Stimmung geprägt, die sich im Zehnminutensong 'Rite Of Passage' voll entfaltet. Das Tasteninstrument verhindert nach wie vor, dass ANCESTORS BLOOD voll böse rüberkommen, aber die Songs erweisen sich dank ihrer Detailfülle als langlebig.

Fazit: "Hyperborea" ist ein gelungenes Album geworden und somit eine Empfehlung. Mir fehlen hier lediglich die starken Melodien, die tagelang im Ohr rotieren und für Gänsehaut sorgen.

Kostprobe:


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Descension
02. The Way Of The Spirits
03. Autumn (Metsäpirtti part II)
04. Elegies
05. Hyperborea
06. Rite Of Passage
07. Funeral Rite
08. Ascension
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 52:02 Minuten
VÖ: 09.01.2016

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

16.01.2016 Hyperborea(8.0/10) von grid

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!