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Chaos Magic - Chaos Magic

Review von Rocko Flanell vom 11.08.2015 (2927 mal gelesen)
Chaos Magic - Chaos Magic "Chaos Magic" ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Timo Tolkki, Ex-STRATOVARIUS, und Caterina Nix. Caterina sang 2008 auf dem Debüt "Oxygen" der chilenisches Gothic Rock-Band AGHONYA. Mit dieser Platte erzielte man einen Achtungserfolg bei den Kritikern und erntete Opening Slots bei EDGUY, WITHIN TEMPTATION oder AFTER FOREVER. 2014 sang Caterina zwei Tracks bei Timo Tolkkis Soloprojekt "Avalon II", wodurch der Weg für CHAOS MAGIC bereitet wurde. Herr Tolkki zeigt sich verantwortlich für das Songwriting und die Produktion bei CHAOS MAGIC, und hat sicherlich auch mal in die Saiten gelangt.

Auf "Chaos Magic" erwarten uns 11 Tracks, mit einer Gesamtspielzeit von etwa 53 Minuten. Die Tracks sind im Schnitt radiotaugliche 4-5 Minuten lang, und liefern das was man erwartet. Mit Caterina Nix haben wir mal wieder eine Sopranistin, deren Stimme über keyboardgeschwängerten, symphonischen Gothic Rock bis Metal gelegt wird. Wir haben düstere Mid-Tempo Nummern wie z. B. 'Seraphim' in dem der Operngesang in den Vordergrund tritt, beim Opener 'I'm Alive' kommt Caterinas Gesang eher poppig daher. Handwerklich gibt es an der Platte kaum was auszusetzen. Die Produktion klingt so, wie man sich solche Platten vorstellt. Caterinas Stimme steht klar im Mittelpunkt, Keyboardflächen und simple Gitarrenriffs bieten die Grundlage für den Gesang. Natürlich darf auch ein Chor nicht fehlen mit seinen "Oh-s" und "Ah-s". Vom Aufbau her sind sich die Songs alle gefährlich ähnlich. Auffallend ist, das bei einem Großteil der Tracks bei 3/4 des Songs etwa die Stelle kommt, an der die Instrumentierung minimalisiert wird, und Käthes Stimme voll zum Einsatz kommt. Schön, ne? Was mir völlig fehlt bei der Platte sind Gitarren-Soli. Ich steh auf Gitarren-Soli, jeder gute Song braucht ein anständiges Gitarren-Soli. Und wir haben nicht eines auf der Platte. Wir haben ein paar Riffs, bei 'The Point Of No Return' geht es auch mal ordentlich rund, dem gegenüber steht dann das von einer Flöte getragene 'Please Don't Tell Me'.

Insgesamt würde ich sagen, dass Fans von NIGHTWISH, WITHIN TEMPTATION und Co. definitiv mal reinhören sollten. Wer von dieser Art der Musik nicht genug bekommen kann, findet hier neues Futter, darf jedoch keinerlei Überraschungen erwarten. Die einen werden sagen: Caterina, dat war Nix (Sorry, aber DEN kann ich mir einfach nicht verkneifen ...), andere werden das Album abfeiern. Ein durch und durch durchschnittliches Album in meinen Augen.

Gruß Rocko Flanell

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. I'm Alive
02. Dangerous Game
03. One Drop Of Blood
04. Seraphim
05. From The Stars
06. A Little Too Late
07. Passionflow
08. Dead Memories
09. Please Don't Tell Me
10. Right Now
11. The Point Of No Return
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 52:40 Minuten
VÖ: 03.07.2015

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