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Powerwolf - Blessed & Possessed

Review von Eddieson vom 25.07.2015 (2080 mal gelesen)
Powerwolf - Blessed & Possessed POWERWOLF sind eingängig. POWERWOLF kopieren sich selbst. POWERWOLF schreiben Hymnen. POWERWOLF sind geil.

So könnte man ein Review ja eigentlich stehen lassen, aber so einfach will ich es mir nicht machen. Und mal ein kleines bisschen mehr in die Tiefe gehen. Also, die rumänischen Saarländer sind mit einem neuen Langeisen am Start. Nachdem der Vorgänger mal eben die Spitze der Charts eroberte, waren die Erwartungen bei vielen Fans dementsprechend hoch. Dem Kirchen-Image immer noch treu, hauen die Wölfe hier auf "Blessed And Possessed" eine Hymne nach der anderen raus. Ein sehr eingängiges Songwriting macht es einfach, dass die Songs den Gehörgang so schnell nicht wieder verlassen. Chöre, die man auch noch mit 3 Promille im Blut mitsingen kann, sind immer ein Erfolgsrezept. Dazu hier und da ein paar Übern-Kopf-Klatsch-Parts eingefügt, wie z. B. bei 'Army Of The Night' oder 'Armata Strigoi' und schon ist die Partystimmung komplett. Böse Zungen reden da vielleicht schon von Schlager-Metal, so weit will ich nicht gehen, denn wie man es auch dreht und wendet, die Songs machen Spaß. Mal ehrlich, ein Song, wie 'We Are The Wild' ist einfach für die Bühne geschrieben. Eine Hymne, die hunderte oder tausende Kehlen mitgrölen können und dadurch ein Gänsehaut-Feeling par ecellence entsteht. POWERWOLF schreiben Songs, die eine gesunde Portion Kitsch innehaben, jedoch wirken sie nie billig. Da sind 'Christ & Combat' eine klasse Speed-Metal-Nummer, 'Sacramental Sister', welches auch eher mit einem Augenzwinkern gehört werden sollte, und das abschließende 'Let There Be Night', das mit starken Orgel- und Gitarrensoli auffahren kann.

"Blessed And Possessed" ist ein Album geworden, welches vollgepackt ist mit Epik, schönen kleinen Details, Pathos und dem ureigenen POWERWOLF-Sound, der mittlerweile einen sehr hohen Wiedererkennungswert hat. Kaum eine Band schafft es ein Album mit solch einer Hymnendichte zu schreiben, wie es die Wölfe mit "Blessed And Possessed" geschafft haben.

Sollte beim Hören der Scheibe Langeweile aufkommen, habe ich einen Vorschlag zu einem Trinkspiel. Bei jedem "Halleluja" auf dem Album gibt es einen Kurzen (SchleFaZ-Style...you know?!). Das Album dann ein paar Mal gehört und die Nacht wird dein Freund.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Blessed & Possessed
02. Dead Until Dark
03. Army Of The Night
04. Armata Strigoi
05. We Are The Wild
06. Higher Than Heaven
07. Christ & Combat
08. Sanctus Dominus
09. Sacramental Sister
10. All You Can Bleed
11. Let There Be Night
Band Website: www.powerwolf.net
Medium: CD
Spieldauer: 43:02 Minuten
VÖ: 17.07.2015

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