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Nashville Pussy - Ten Years Of Pussy

Review von Mandragora vom 14.05.2015 (1295 mal gelesen)
Nashville Pussy - Ten Years Of Pussy NASHVILLE PUSSY sind eine Institution. Ganz klar. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Dreckig wie MOTÖRHEAD und ursprünglich wie AC/DC rocken Blaine Cartwright (Vocals/ Gitarre), Ruyter Suys (Gitarre), Bonnie Buitrago (Bass) und Jeremy Thompson (Drums) sich unaufhaltsam durch die Nationen.

So ist es gar keine so schlechte Idee, die besten Songs der Band auf einem Best Of zu veröffentlichen. Dass dieses nach einer fast 20-jähriger Bandgeschichte nun "Ten Years Of Pussy" heißt ist auf den ersten Blick verwunderlich - nach einem Blick auf die Inhalte der Scheibe aber nachvollziehbar. Es finden sich nur Songs der letzte drei Studioalben "Get Some" (2005), "From Hell To Texas" (2009) und "Up The Dosage" (2014) auf dem Silberling. Da die ausgewählten Songs aber alle super gute Laune machen und der geneigte Hörer direkt verleitet wird, Party zu machen, ist die zeitliche Begrenzung ein Manko, das man zwar vor allem als Pussy-Neuling getrost verschmerzen kann, dass aber vor allem für den eingefleischten Fan schmerzlich ist. Ohne "Let Them Eat Pussy", "Higher than Hell" und "Say Something Nasty" kann nun mal kein richtiges Best Of geboten werden.

Musikalisch zeichnet sich die Musik der Band durch eine Mischung aus Hard Rock / Heavy Metal mit Einflüssen aus Southern, Punkrock sowie Rockabilly aus und hat dementsprechend einen sehr ansprechenden und dynamischen Groove. Und den setzten sie gnadenlos ein um mal richtig dreckig abzurocken und dann eher im Southernstyle über Drogenmissbrauch zu singen, bis dann die Metalriffs rausgeholt werden. Auch spielerisch spielen die Jungs und das Mädel auf richtig hohem Niveau mit, so bekam etwa Ruyter eine Auszeichnung als beste Rockmusikerin aller Zeiten. Thematisch findet man überdurchschnittlich oft die Bereiche Alkohol, Drogen und Frauen wieder, was ideal zu der Umsetzung passt. Neben den immerhin 16 Songs der ersten CD finden sich in dem Digipack zu "Ten Years OF Pussy" auf der zweiten CD weitere 6 Songs - eine Live-Bonus-EP, aufgenommen 2009 bei einer Show in Nottingham.

Insgesamt wurde hier natürlich nichts Neues geschaffen, aber die Songs sind einfach so schon genial genug. Als Pussy-Neuling kann man hier auf jeden Fall zugreifen und ist auf der sicheren Seite.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
CD 1 - Best of

01. Come On Come On
02. Rub It To Death
03. I'm So High (with Danko Jones)
04. Going Down Swinging
05. Before The Drugs Wear Off
06. Hate And Whisky
07. The South Is Too Fat To Rise Again
08. Pussy Time
09. Til The Meat Falls Off The Bone
10. Pillbilly
11. Why Why Why
12. Up The Dosage
13. Lazy Jesus (with Lemmy)
14. Ain't Your Business
15. Good Night For A Heart Attack
16. Stone Cold Down

CD 2 - Bonus “Live in Nottingham” CD

01. One Way Down
02. Nutbush City Limits (with Ron Heathman)
03. Struttin' Cock
04. Late Great USA
05. Go Motherfucker Go
06. You're Goin' Down
Band Website: nashvillepussy.com
Medium: DoCD
Spieldauer: 74:17 Minuten
VÖ: 11.05.2015

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20.02.2009 From Hell To Texas(7.0/10) von Vikingsgaard

23.02.2012 From Hell to Texas - Live and Loud in Europe (7.0/10) von Elvis

14.05.2015 Ten Years Of Pussy(8.0/10) von Mandragora

10.02.2014 Up The Dosage(7.5/10) von Stormrider

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