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Throwdown - Intolerance

Review von Dudemeister vom 23.03.2014 (1406 mal gelesen)
Throwdown - Intolerance Elf Songs, vier Männer, eine Mission: "Alles zerlegen". Vier Jahre war es etwas ruhiger um die Band geworden, zumindest was neues Material angeht, doch nun melden sich THROWDOWN aus der Stille zurück. Auf ihrem neuen Album "Intolerance" schmettern euch die Amerikaner Aggressive-Hardcore der schönsten Sorte um die Ohren und das ohne Rücksicht auf Verluste. Schon als der Opener 'Fight Or Die' das erste Mal in mein Gehör drang, wollte der Kopf einfach nicht mehr stillhalten.

"Intolerance" beginnt genau so, wie man es erwartet. Zunächst gibt's Thrash-/Punk-Gekloppe um Geschwindigkeit aufzubauen, diese wird dann im Endeffekt durch einen Breakdown gebrochen und in fette Grooves umgewandelt. Eigentlich total Standard, aber THROWDOWN wissen halt wie man auch nach etlichen Jahren noch mit solcher Musik begeistern kann. Das liegt zum einen an dem derben Sound, der auf diesem Album zu hören ist, zum anderen aber auch an verschiedensten Einflüssen aus den Bereichen Groovemetal und Metalcore. Sänger Dave Peters klingt in weiten Teilen des Albums wie der uneheliche Sohn von Jamie Jasta (HATEBREED) und Randy Blythe (LAMB OF GOD), während die Gitarrenriffs nur so die Synapsen des Hörers kaputtsägen. Ein ständiger Wechsel aus schnellen und langsamen Parts zieht sich im Prinzip durch das ganze Album und manch einer könnte behaupten "Kennste einen Song, kennste alle", dennoch schaffen THROWDOWN es dabei trotz sehr ähnlicher Strukturen innerhalb der Songs, jedem seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Vor allem 'Fight Or Die', 'Defend With Violence' und 'Condemned To Live' sind Songs mit wahrem Ohrwurmcharakter und ordentlich Neckbreakerpotenzial.

Auf "Intolerance" erfinden THROWDOWN keineswegs das Genre neu und sie überraschen auch nicht mit nie dagewesenen Abwechslungen, aber die unglaubliche Wuchtigkeit der Riffs und Songs lässt einen das Verlangen nach technischer Finesse völlig vergessen. Wobei ich damit nicht behaupten will, dass hier gänzlich stumpfe Musik geboten wird, oder die Instrumente stümperhaft gespielt werden, da hab ich durchaus schon sehr viel Schlechteres und Stumpferes gehört. Wer sich also mit derbem Hardcore-Sound mit leichten Metaleinflüssen anfreunden kann und mal wieder Bock hat ordentlich die Haare wehen zu lassen, der kommt an dieser Platte kaum vorbei.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Fight Or Die
02. Borrowed Time
03. Avow
04. Hardened By Consequence
05. Defend With Violence
06. Suffer, Conquer
07. Cut Away
08. Intolerance
09. Without Weakness
10. Born And Buried Alone
11. Condemned To Live
Band Website: www.throwdowngo.com/
Medium: CD
Spieldauer: 28:48 Minuten
VÖ: 24.02.2014

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