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The Privateer - Monolith

Review von Wulfgar vom 21.11.2013 (2885 mal gelesen)
The Privateer - Monolith AAAAAHHHRRR! Wer auch immer auf der Welt Piraten Metal machen möchte, muss sich entweder den Vergleich mit RUNNING WILD oder eben ALESTORM gefallen lassen. Die Freiburger Jungspunde (nebst einer Jungmaid) THE PRIVATEER machen Piraten Metal und haben von beiden Bands etwas. Da wäre hier und da auch mal eine Death Metal Passage und Songtitel wie 'The Privateer' und 'Störtebecker' liest man wahrlich nicht zum ersten Mal. Naja, jedenfalls hat THE PRIVATEER jetzt das zweite Album "Monolith" am Start, dass jüngst im Hause Trollzorn veröffentlicht wurde.

Auch beim Riffing weist das Septett aus Baden einige Parallelen zu Käpt'n Kasparek auf und eingefleischte Fans werden das zu schätzen wissen. Die Twin-Gitarren hauen eine richtig schöne steife Brise aus den Boxen. Zum Sturm fehlt noch ein bisschen mehr Feintuning, aber die Jungs sind auf dem richtigen Weg. Durch den instrumentalischen und gesanglichen Einsatz von Geigerin Miri (beides qualitativ fantastisch) gewinnt das Gespann deutlich an Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert. Wo ich gerade vom Gesang spreche: Fronter Pablo macht seinen Job ohne größere Schnitzer, kommt aber während der Growls authentischer rüber als bei den etwas farblosen Clean Vocals. Mein Tipp wäre, letzteres etwas mehr zu trainieren, weil es als Kontrast und für die Gesamtharmonie des Piratencocktails dringend nötig ist. Ein Highlight des Albums ist das bereits erwähnte Stück 'Störtebecker' mit deutschen Lyrics und abwechslungsreichem Songwriting.

Alles in Allem ein geiles Album, das die sechs Freiburger + eine Freiburgerin da auf die (Holz-)Beine gestellt haben. Als zweites in der Bandgeschichte schneidet es trotz kleinerer Schönheitsfehler gut ab und macht mich gespannt, wie sich diese Combo wohl in den nächsten Jahren entwickelt. Ich bin immer für Nachwuchsförderung, deshalb ruhig mal antesten, werte Metalheads. So, ich habe fertig, zum Wohl, euer Wulfgar.


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Setting Forth
02. A Sequel From A Distant Sea
03. What We Took Home
04. Track Down And Avenge
05. Ember Sea
06. Monolith
07. Störtebecker
08. The Privateer
09. Madmans Diaries
10. The Tides
11. What Lurks In The Storm
12. In The Nought Of The Wind
Band Website: www.theprivateer.de
Medium: CD
Spieldauer: 54:16 Minuten
VÖ: 15.11.2013

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