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Trivium - Vengeance Falls

Review von Sirius vom 20.10.2013 (2140 mal gelesen)
Trivium - Vengeance Falls Matt Heafy fiel zur "In Waves" Promotion mit der Äußerung, der US-amerikanischen Jugend richtigen Metal beibringen zu wollen, auf. Ist TRIVIUM zwar schon immer ein Aushängeschild modernen melodischen Metals jenseits des großen Teichs gewesen, war ihr Stil von "Ember To Inferno" bis "Shogun" bislang beinahe unberechenbar. "Vengeance Falls" ist hingegen eine logische Schlussfolgerung aus "In Waves" geworden: modern, eingängig, melodiös und einfallsreich. TRIVIUM vereinen auf ihrem neuen Album alles, was den modernen amerikanischen Heavy Metal ausmacht und auch Fans von SHADOWS FALL, DISTURBED und neuerer METALLICA-Alben begeistern dürfte.

Eröffnet wird diese neue Avantgarde modernen Schwermetalls von 'Brave This Storm'. Dieser schnelle und eingängige Opener vereint bereits die Merkmale des neuen Albums: Clean-Vocals überwiegend, Energie weicht der Aggression und eine treibende Melodie und ein eingängiger Rhythmus bohren das Lied direkt durch den Hörkanal ins Gehirn. "Pfui!", schreit da der eine oder andere Szene-Faschist auf. Doch sollte man wohl kaum deswegen von fehlender Klasse ausgehen. So zeigen sie sich trotz dieser Eingängigkeit, in jedem Lied von einer anderen Seite. So fällt 'Wake' unerwartet progressiv aus und lässt 2 Minuten nicht erkennen, dass aus diesem ruhigen Stück Musik noch eine heavy Hymne erwachsen könnte. Bestes Stück des Albums ist "To Believe", einer Emulsion aus DISTURBED, METALLICA und einem verdammt eingängigen Refrain.

Ist "Vengeance Falls" zwar durchaus auf den ersten Blick massen-tauglicher ausgefallen als die Vorgänger, so kann man jedoch nicht sagen, die musikalischen Fähigkeiten der Band kämen nicht zum Vorschein. Ganz im Gegenteil stellt dieses Album die Entwicklung und stetige Verbesserung der Band noch einmal eindrucksvoll zur Schau. Eingängig aber raffiniert, melodiös aber trotzdem heavy, progressiv aber auch schnell und hart. TRIVIUMs neues Album ist ein Meilenstein der Bandgeschichte und ein gutes Beispiel dafür, was moderner amerikanischer Metal heute fertigbringen sollte. Fakt ist, dass man die dreiviertel Stunde des Hörgenusses gerne immer wieder verstreichen lässt.



- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Brave This Storm
02. Vengeance Falls
03. Strife
04. No Way To Heal
05. To Believe
06. At The End Of This War
07. Through Blood And Dirt And Bone
08. Villainy Thrives
09. Incineration: The Broken World
10. Wake (The End Is Night)
Band Website: www.trivium.org
Medium: CD
Spieldauer: 50: 14 Minuten
VÖ: 11.10.2013

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Reviews

17.08.2011 In Waves(8.0/10) von Stormrider

02.11.2015 Silence In The Snow(8.5/10) von Stormrider

21.10.2017 The Sin And The Setence(8.0/10) von Stormrider

20.10.2013 Vengeance Fallsvon Sirius

22.05.2020 What The Dead Men Say(7.0/10) von Stormrider

Liveberichte

09.12.2007 Wiesbaden (Schlachthof) von Lestat

17.05.2007 Köln (Kantine) von JoS

18.02.2006 Worcester (Palladium) von metalmaiden

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