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Darkthrone - The Underground Resistance

Review von Eddieson vom 25.02.2013 (1823 mal gelesen)
Darkthrone - The Underground Resistance Bei DARKTHRONE weiß man nie so wirklich, was einen erwartet, wenn sie ein neues Album veröffentlichen. Auch auf "The Underground Resistance" gibt es wieder einige Überraschungen und auch eine kleine Premiere zu feiern. Die Norweger haben in ihrer musikalischen Geschichte schon einiges an Metalstilen durchgemacht. Starteten als Death Metal Band, wechselten dann zum Black Metal, mit dem sie einen Kultstatus erreichten, und mit "The Cult Is Alive" wurde dann schon leicht der nächste Wechsel angekündigt. Die letzten Werke "F.O.A.D.", "Dark Thrones And Black Flags" und "Circle The Wagons" läuteten dann die Metalpunk-Phase der Band ein.

Jetzt mit der neuen, mittlerweile 16. Langrille huldigen die beiden Norweger die Helden ihrer Vergangenheit. "The Underground Resistance" besteht fast komplett aus reinrassigem Heavy Metal mit einigen Zutaten aus Thrash- und Speed Metal und ein wenig Black Metal. Dabei muss man sagen: die 6 Songs sind aufgeteilt in 3 Songs, die aus der Feder von Nocturno Culto stammen und die anderen 3 hat Fenriz geschrieben. Vor allem die Songs von Nocturno sind etwas düsterer gehalten und leider auch wenig spektakulärer als die seines Bandkollegen. 'Dead Early', 'Lesser Man' und 'Come Warfare, The Entire Doom' sind aber wesentlicher wuchtigere als die von Fenriz und erinnern mit ihren leichten Black Metal-Einschlägen doch eher an die früheren DARKTHRONE mit einer ordentlichen Portion CELTIC FROST in den Riffs. Leider haben sie aber auch nicht viel zu bieten, was in des Hörers Gehörgängen hängen bleiben könnte. So sind es die Songs von Fenriz, die dieses Album zu einem echten Hinhörer machen. Fangen wir doch mal mit 'Valkyrie' an. Für mich einer der besten Songs, die je von DARKTHRONE geschrieben wurde. Und hier haben wir auch gleich schon die oben genannte Premiere. Seit 24 Jahren, genauer gesagt seit dem "Thuldandra"-Demo, wurde mal wieder eine cleane Akkustikgitarre eingesetzt. Der Song klingt wie eine Mischung aus URIAH HEEP, IRON MAIDEN und HELLOWEEN, dazu Fenriz' fast epischer Gesang, und schon ist ein Meisterwerk entstanden. 'The Ones You Left Behind' ist lupenreiner Heavy Metal mit einer Prise NWOBHM. Das über 13 Minuten lange Epos 'Leave No Cross Unturned' bildet den krönenden Abschluss. Der Song vereint Heavy Metal und Speed Metal-Riffs, die auch gut aus der Mitte der Achtziger hätten stammen können, gegen Ende wird er dann etwas rockiger und erinnert doch ziemlich an BLACK SABBATH. Gesangstechnisch zieht Fenriz hier seinen Hut vor CELTIC FROST, AGENT STEEL und MERCYFUL FATE, was vor allem in den hohen Gesangstönen deutlich wird.

"The Underground Resistance" wird polarisieren, da bin ich mir sicher. Die Einen werden es lieben, die Anderen werden meckern und sich darüber aufregen, wie es eine Band schafft, sich immer mehr zu degradieren. Ich für meinen Teil stehe voll auf das Album, was aber weniger an den Songs von Nocturno, sondern mehr an den Songs von Fenriz liegt, die eine grandiose Hommage an die gute, alte Zeit von vor 1989 ist.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Dead Early
02. Valkyrie
03. Lesser Men
04. The Ones You Left Behind
05. Come Warfare, The Entire Doom
06. Leave No Cross Unturned
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 41.40 Minuten
VÖ: 25.02.2013

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