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Dieversity - Last Day: Tomorrow

Review von RJ vom 09.02.2013 (1742 mal gelesen)
Dieversity - Last Day: Tomorrow Es schmerzt, den Big Ben als gefallenes Bauwerk in einer Umgebung von Trümmern aufragen zu sehen. Das düstere und gelungene Cover des neuen Albums der Franken lässt mir zumindest einen Hoffnungsschimmer: Eine Blondine hat überlebt, der Fortbestand der Menschheit sollte also gesichert sein.

Doch wenden wir uns der Musik des Septetts zu, die ich mal mit einem einfachen Wort beschreiben möchte: energetisch. Eine Band mit sieben Mitgliedern ist schon selten, aber in diesem Fall auch Ausdruck der Vielseitigkeit. DIEVERSITY klotzen mit zwei Gitarristen, jeweils einem Bassisten, Drummer und Keyboarder sowie zwei Sängern. Die verschiedenen musikalischen Einflüsse kanalisieren sich in eine nicht ausrechenbare Mischung aus Core, Death und Industrial, wobei dieser Hybrid einem die Wut und Leidenschaft förmlich entgegenwirft. Angepisste Gitarren treffen auf nicht weniger zahme Drums, die durch Aggroshouts, Deathgekeife und Cleangesang in ihrer Achterbahnfahrt unterstützt werden. Die Tastenklänge hängen sich in die Gitarrenstrukturen rein, setzen aber auch eigene Akzente. Die kurzweilige Angelegenheit ist tempogeprägt, aggressiv gespielt und verkörpert recht dominante Core-Elemente. Insoweit bleiben DIEVERSITY auf ihrem Debüt doch berechenbar und müssen noch etwas daran arbeiten, ihrem im Bandnamen verkörperten Anspruch gerecht zu werden. Kein Wunder, dass die Songs im Schweinsgalopp durch die Gehörgänge geprügelt werden und sich richtige Nachhaltigkeit nicht einstellen will. Hier zählt das Gesamtergebnis und da schaffen es die Würzburger, ein recht homogenes Niveau zu halten. Ein wenig Abwechslung hätte sicherlich gut getan und so schafft es nur 'Just Lies', bei mir herauszustechen. Manchmal kommt etwas weniger Tempo und etwas mehr Melodie doch ganz gut.

Das Debüt der sieben Jungs ist ein ambitionierter und verheißungsvoller Start, der den weiteren Weg ebnen sollte. Die Entwicklung muss weitergehen, die Stücke ausgefeilter und abwechslungsreicher arrangiert werden, was bei der Anzahl von Köpfen kein Problem darstellen sollte. Mut und Geschick, diesen Weg zu beschreiten, unterstelle ich hiermit und mit der Umsetzung meiner zuvor beschriebenen Punkte wird man zukünftig auch dem Anspruch der Vielschichtigkeit genügen können.


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. 1408
02. If I Close My Eyes
03. Last Day Tomorrow
04. Inside Out
05. Just Lies
06. W.F.Y.I.H.
07. The Other Side
08. Pathfinder
09. Resurrection
10. These Words
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 37:36 Minuten
VÖ: 14.12.2012

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