Various Artists - In Honour Of Icon E - A Tribute To Emperor

Review von Eddieson vom 23.07.2012 (7609 mal gelesen)
Various Artists -  In Honour Of Icon E - A Tribute To Emperor Tribute Sampler. Nötig oder völlig unnötig? Gerade wenn man mal bedenkt was Woche für Woche an nützem und unnützem Zeugs auf den Markt geworfen wird. Ich persönlich finde ja Tribute Sampler eher unnötig, es gibt aber doch wenige Ausnahmebands, die einen Tribute Sampler verdient haben. Unter anderem gehören da auch die Norweger von EMPEROR dazu. Die Band hat definitiv den Status als Legende bezeichnet zu werden, und was macht man mit Legenden? Genau, man huldigt ihnen. Dies haben nun auch 16 Bands getan und verneigen sich mit "In Honour Of The Icon E" vor einer der größten Bands des norwegischen Black Metals. The mighty EMPEROR!

Als Band würde ich mir die Frage stellen, wie spiele ich den jeweiligen Song ein? So, dass er möglichst nah am Original ist, oder so, dass er möglichst den bandeigenen Stempel aufgedrückt bekommt? Schwierige Frage. Auf "In Honour Of The Icon E" wurden die EMPEROR-Songs unterschiedlich aufgenommen. So gibt es Versionen, die nah am Original sind, z.B. das von der polnischen Band SALTUS eingespielte 'Curse You All Men!', das australische One-Man-Project MIDNIGHT ODESSEY verdunkelt 'Cosmic Keys To My Creation And Times'. HORNA sind sogar mit ihrer Rumpelproduktion sehr nah am Sound von 'Wrath Of The Tyrant'. Die beste Arbeit, und damit die Gewinner des Albums, sind die Slowaken von ANCESTRAL VOLKHAVES, die den besten Song 'With Strength I Burn' spielerisch perfekt nachspielen. Das ist aber nicht genug, die Vocals haben sie auf ihrer Muttersprache gesungen, was nicht nur geil klingt, sondern dem Ganzen auch noch eine besondere Note verleiht.

Am Original vorbei ist dagegen TROLLS Interpretation von 'Towards The Pantheon', DEMONICAL haben 'Night Of The Graveless Souls' zu einer geilen Neunziger-Jahre-Schwedentod-Nummer gemacht und INFER frickeln sich mit 'Ye Entrancemperium' durch den einzigen Song des "Prometheus"-Albums. Sind trotzdem alles sehr geile Nummern, sowohl in der EMPEROR-Version, als auch in der "neuen" Version.

Songs die jetzt nicht besonders herausstechen gibt es natürlich auch. So ist TAAKES Version von 'I Am The Black Wizard' relativ langweilig, 'The Loss And Curse Of Reverence' von den Polen CRIONICS wird auch nicht besonders neu und innovativ umgesetzt. Es wäre aber wohl doch auch etwas zu viel verlangt, wenn jeder Song eine herausragende Nummer ist, oder? Es gibt natürlich noch mehr Perlen und noch wenige unnütze Versionen, hört sie euch am besten an und entscheidet selbst.

Fazit: Eine fantastische Band bekommt einen fantastischen Tribut!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. SVARTLAV - Introduction
02. SALTUS - Curse You All Men!
03. TROLL - Towards The Pantheon
04. INFER - Ya Entrancemperum
05. DEMONICAL - Night Of The Graveless Souls
06. HELHEIM - Heksesabbat (Witches Sabbath)
07. MIDNIGHT ODESSEY - Cosmic Keys To My Creations And Times
08. SILVA NIGRA - Moon Over Kara-Shehr
09. NECRODEATH - Lord Of The Storms
10. HORNA - Wrath Of The Tyrant
11. KARPATHIA - Ancient Queen
12. ANCESTRAL VOLKHVES - With Strength I Burn
13. MESMERIZED - Empty
14. CRIONICS - The Loss And Curse Of Reverence
15. TAAKE - I Am The Black Wizards
16. SETHERIAL - Inno A Satana
Band Website: https://www.facebook.com/Goldencorerecords/
Medium: CD
Spieldauer: 80:22 Minuten
VÖ: 25.06.2012

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