Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Massive Assault - Death Strike

Review von Warlord vom 03.04.2012 (2380 mal gelesen)
Massive Assault - Death Strike Die Holländer sind lustig. Ich mag sie. Nicht nur die Fußballer, die deutsche Helden wie Rudi Völler schon mal anrotzen, nein auch das, wofür man Holland sonst noch kennt. PESTILENCE, ASPHYX, ENTOMBED meine ich natürlich. Wobei letztere ja aus Schweden sind, wenn man ehrlich ist. Diese etwas überbewertete Combo hatte offenbar dennoch einen massiven Einfluß auf die Javaanse Jongens. DISMEMBER auch. Und OBITUARY. Behauptet zumindest der Promozettel. Na, die kann ich jetzt nun überhaupt nicht raushören, die Stimme klingt eher nach VanDrunen als Tardy, wenn auch wesentlich monotoner, eindimensionaler. DISFEAR wird noch genannt, ja ein Crustpunkeinschlag ist vor allem im Uptempo hörbar, aber nicht unbedingt soundprägend. Nein, ENTOMBED und DISMEMBER sind schon die richtige Baustelle. Wenn auch mit druckvollerer, moderner, gleichzeitig wie so oft aber auch seelenloserer Produktion. Leider wurden vom großen Vorbild auch viele negative Trademarks übernommen, als da wären: die Songs gleichen sich zu sehr, käuen megaalte Klischees wieder und das Geschrubbe auf in den Keller gestimmten Gitarren nervte schon auf "Left hand path". Auch wird das Gas gedrosselt, die spärlich einfliessenden Rock'n'Roll Gitarrensoli lassen schon ahnen, wie die nächste Platte klingen könnte. Nix gegen ENTOMBED und ihre Verdienste um den nordischen Death Metal, aber ich fand schon immer, daß "Left hand path" gegen andere damalige Kracher wie "Slowly we rot", "Altars of madness", "World downfall", "Mental Funeral", "Symphonies of sickness" und wie sie alle hiessen ziemlich lahm rüberkam. Ich hab' die Scheibe nicht oft gehört in meinem Leben und wenn ich mir diese Epigonen hier zu Gemüte führe merke ich: die Entscheidung war richtig! Übrigens war Deathstrike, einfallsreicher Titel vorliegender Scheibe, auch der Name eines der wenigen Sideprojects von Paul Speckman, dem Erfinder des Death Metal (all hail to the mighty MASTER!). DEATHSTRIKE waren genauso zweitklassig wie vorliegendes, sauber eingespieltes und knallig mit zwei, drei brauchbaren Ideen rüberkommendes Werk, das insgesamt für Fans sicher zu empfehlen ist, dem gestandenen Metaller aber nur ein leichtes Gähnen entlockt. Da ist man von FDA-Rekotz Besseres gewohnt.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
Driven Towards Death
Cycle of Violence
Operation Anthropoid
Finished Sympathy
Turning Tides
Pride
Dismal Life
Aggressive Depression
Chained
Plead Not Guilty
Band Website: www.facebook.com/massiveassault/
Medium: CD
Spieldauer: 36:08 Minuten
VÖ: 23.03.2012

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

03.04.2012 Death Strike(6.0/10) von Warlord

08.03.2010 Dystopian Prophecies(7.0/10) von Opa Steve

19.01.2018 Mortar(8.0/10) von Eddieson

16.12.2019 Unholy Trinity Madnessvon Eddieson

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!