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House Of Lords - Big Money

Review von Stradivari vom 27.09.2011 (1761 mal gelesen)
House Of Lords - Big Money Ursprünglich Mitte der Achtziger von Keyboard-Legende Gregg Giuffria gegründet, ist HOUSE OF LORDS mittlerweile ein Projekt von Ausnahmesänger James Christian. Der Ehemann von Goldkehlchen Robin Beck haut seit vielen Jahren in schöner Regelmäßigkeit formidable Langeisen mit wechselnden Musikern raus und beackert nimmermüde selbst kleinste Clubs, obwohl er dies wirtschaftlich nun wahrlich nicht mehr nötig hätte. Dieses Herzblut und die unbändige Leidenschaft zum melodischen Hard Rock merkt man auch dem achten Studioalbum an, welches den Spirit der Achtziger in zeitgemäßer Verpackung präsentiert. Puristische Schwermetaller werden sich allerdings auch bei "Big Money" wieder mit Grausen abwenden, da Mr. Christian erneut nicht an Glasur gespart hat. Wer Melodien jedoch den gleichen Stellenwert beimisst wie Gitarrenriffs, bekommt hier die Vollbedienung.

"Big Money" klingt wie aus einem (Zucker-)Guss: Pathetisch, aber nicht kitschig, rockig, aber nicht aufdringlich, niveauvoll, aber nicht progressiv, emotional, aber nicht gekünstelt. Alle Titel bewegen sich auf gleichbleibend hohem Level, es gibt keinen einzigen Ausfall, allerdings auch keinen echten Übersong. Der Gesang ist - inklusive der Chöre - absolute Spitzenklasse, halt so wie man es von Mr. Christian gewohnt ist. Insgesamt kann man sagen "Big Money" ist ein typisches HOUSE OF LORDS-Album aus der Feinkost-Abteilung des Adult Oriented Rock. Gitarre und Keyboard halten sich nahezu die Waage, mit sonderlichen Sperenzchen warten die Instrumentalisten sowieso nicht auf, alles ordnet sich den Songs unter. Die Refrains sind durch die Bank eingängig, ohne dabei gewollt oder aufgesetzt zu klingen.

Einziges Manko, allerdings auch ganz typisch HOUSE OF LORDS, an den Songs ist einfach zu viel rumgebastelt worden und Produktion sowie Sound sind schlichtweg zu perfekt. Alle Ecken, Kanten und Grate sind feinsäuberlich abgefeilt worden, so dass "Big Money" an der Grenze zur Sterilität wandelt. Trotzdem, unterm Strich ein absolut gelungenes Album, das uneingeschränkt empfehlenswert ist.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01.) Big Money 3:56
02.) One Man Down 5:15
03.) First To Cry 3:35
04.) Someday When 4:31
05.) Searchin' 3:44
06.) Living In A Dream World 3:55
07.) The Next Time I Hold You 4:02
08.) Run For Your Life 4:51
09.) Hologram 4:11
10.) Seven 4:15
11.) Once Twice 3:44
12.) Blood 3:35
Band Website: www.jameschristianmusic.com
Medium: CD
Spieldauer: 49:34 Minuten
VÖ: 23.09.2011

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