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Darkmoon - Wounds

Review von Wulfgar vom 31.08.2011 (2353 mal gelesen)
Darkmoon - Wounds Ende August beglücken uns die eidgenössischen Abrissfachkräfte DARKMOON (Artists formerly known as OBSCURE) mit ihrem 3. Full-length Scheibchen "Wounds". Dabei kreuzt die schweizer Todesmarine in Fahrwassern, die eigentlich von schweren Zerstörern wie KATAKLYSM dominiert werden.

Nichtsdestotrotz überzeugt die Mucke von DARKMOON vom ersten Moment an. Da werden im Sekundentakt fette Grooves und Twin-Schrapnellriffs noch und nöcher rausgehauen. Auch die Struktur der Songs stimmt, so dass etwas nicht passiert, das sonst bei weniger bekannten Bands dieses Genres gerne mal passiert: Es kommt keinerlei Desinteresse aufgrund von ewig gleichem Geschrubbe auf. Die lyrischen Ergüsse (die ohne Booklet eh nicht entzifferbar sind) dagegen wirkten auf mich im ersten Moment a weng befremdlich. Ob man einen Selbstmordattentäter wirklich aus der Ich-Perspektive besingen muss, weiß ich nicht. Immerhin ist man sich nicht zu schade in einem Nachsatz zu erwähnen, das sämtliche Fanatiker, gleich welcher Ansicht oder Religion, einen an der Waffel haben (dafür Daumen hoch). Wenn man sich für so was aber gar nicht interessiert, sondern nur auf einen gepflegten Nackenzwirbler aus ist, wird man hier 1 A bedient. Ein Manko, das aber fast zwangsläufig auftritt, ist, dass die Stimme von Frontschwein Borer zwar gut ist und die Growls auch überzeugen, aber er im Schatten solcher Namen wie Iacono oder Nergal einfach das Feld räumen muss. Wer sich auskennt weiß aber, dass das an sich nur heisst, dass man sich einzig den Göttern des groovenden Todes geschlagen geben muss. Allerdings wage ich mal zu behaupten, dass direkt danach nicht mehr viel dazwischen steht, und dass DARKMOON alles haben um sich selbst in nächster Zeit einen Platz im Olymp zu erspielen.

Die veritable Mischung aus Speed und Groove die man lieben gelernt hat, wird hier schmackhaft aufgekocht und glühend heiss serviert. Man könnte sich ein wenig mehr Initiative wünschen, aber nur wenn man ein pingeliger Nörgelfritze sein wollte. Ich will das eigentlich nicht, besonders nicht wenn einem der Feierabend mit so guter Musik versüßt wird. Ich kanns nur empfehlen, besonders die Mischung aus Shredding und Melodie bei 'Dead cold world' hats mir angetan.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. The Sword
2. Rise up
3. Conquistadores
4. Seki State
5. Where the old Gods sleep
6. Black Shell
7. Dead cold World
8. Locked in
9. Sentence divine
Band Website: www.darkmoon.ch
Medium: CD
Spieldauer: 45:26 Minuten
VÖ: 22.08.2011

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31.08.2011 Wounds(8.0/10) von Wulfgar

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