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Supreme Pain - Divine Incarnation

Review von Opa Steve vom 08.06.2011 (1750 mal gelesen)
Supreme Pain - Divine Incarnation "Divine Incarnation" spricht vor allem die Death Metal Fans an, die es etwas thrashiger mögen. Die Kompositionen sind fast durch die Bank sehr schnell gehalten und werden durch angenehm natürliche Growls unterlegt. Was hierbei etwas stört ist die Tatsache, dass dem Drummer niemand erzählt, wenn mal ein Break folgt oder ein langsameres Riff zur regelmäßigen Auflockerung eingestreut wird. Dieser lässt nämlich auch dann seiner Blast-Verliebtheit freien Lauf, wenn es auch mal nicht so richtig passt. Ich nenne dies immer die "BEHEMOTH-Krankheit" und halte es insgesamt auch für sinnlos, denn so etwas klingt nicht tight, sondern wie ein kaputtes Getriebe. Dabei hätten es SUPREME PAIN gar nicht nötig, denn die ganze Arbeit auf "Divine Incarnation" ist beeindruckend sauber und präzise auf den Punkt gehämmert, und auch die Drums zeigen immer wieder, wie beeindruckend der Junge schroten kann, OHNE direkt in ein sinnloses Rührwerk zu verfallen.

Wie ich bereits schrieb, bewegt sich die Scheibe in der Bastard-Zone zwischen Death und Thrash. Die Anforderungen an den Hörer sind manchmal recht hoch, gerade weil ziemlich auf's Gaspedal getreten wird. Auf der anderen Seite gibt es genug Gelegenheit, sich mal kurz auf ein kurzes Bangerchen zu entspannen, was zwar ganz willkommen ist, aber genau an diesen Stellen fallen SUPREME PAIN etwas ab und verlieren sich in belangloseren Riffs, die man schon recht oft gehört hat. Bei den schnellen Attacken ist es zwar auch so, dass diese niemals einen Innovationspreis gewinnen würden, aber dafür ist die Qualität der Darbietung hoch genug, um den Jungs ein "primus inter pares" in diesem Genre zuzugestehen. Insofern können sie in dieser Liga theoretisch mit den ganz Großen schwimmen.

Ein bisschen ist die Scheibe wie Obst: man schält es, und entfernt die Kerne. Der übrigbleibende Rest ist lecker, vor allem, wenn er mundgerecht aufbereitet bereitliegt. Bedeutet für SUPREME PAIN: wenn sie die unpassenden Blasts entfernen und die Standard-"Platzhalterriffs" reduzieren, bleibt lecker Metal-Futter für den geneigten Fan 6-saitiger Breitseiten.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01 Dawn Of A New Area
02 The Dark Army
03 Damned Creation
04 Treasonous Disease
05 Trapped In Heresy
06 Spiritual Sickness
07 Divine Incarnation
08 Putrefied Beauty
09 The Fallen Kingdom
10 Towards Hell
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 47:30 Minuten
VÖ: 27.05.2011

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08.06.2011 Divine Incarnation(7.5/10) von Opa Steve

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