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King Kobra - King Kobra

Review von Lestat vom 01.05.2011 (2207 mal gelesen)
King Kobra - King Kobra KING KOBRA könnte dem einen oder anderen älteren Semester ein Begriff sein, da sie in den Achtzigern recht aktiv waren und das eine oder andere Mitglied in Verbindung mit ROD STEWART oder W.A.S.P stand. Ende der Achtziger brach die Band auseinander, anno 2001 fand man sich für ein Album wieder und brach dann wieder auseinander. Hier folgt also nun Versuch drei. Die einzige Konstante ist allerdings Drummer Carmine Appice; er ist der einzige, der an allen Alben mitgewirkt hat. Von der Urbesetzung ist außerdem David Michael-Philips dabei, die anderen drei sind entweder ganz neu oder erst seit "Hollywood Trash" von 2001 an Bord.

Soviel zur Bandhistorie. Stilistisch bewegen sich KING KOBRA damals wie heute im Glam-Metal und AOR. Und dass wir es hier mit versierten Musikern zu tun haben, ist bei der vorliegenden aktuellen selbstbetitelten Scheibe von Anfang bis Ende eine glasklare Sache. Treibend, schmutzig wird mit 'Rock This House' die Platte eröffnet, groovig geht es mit 'Turn Up The Good Times' weiter. Um Luft zu holen wird mit 'Live Forever' eine eher leichte Nummer eingeschoben, mit dem Stampfer 'Tear Down The Walls' wird es langsam wieder härter. Das geht über die gesamte Spielzeit so weiter, selten hat man Rockplatten vorliegen, die so abwechslungsreich sind.

Besonders lebt "King Kobra" aber auch von der Klasse der Musiker: Sänger Paul Shortino hat eine Wahnsinns Stimme: rauchig, dreckig, kräftig. Mit so einem Organ sind selbst ruhige Lieder spannend und entfalten kräftigere Nummern erst wirklich ihre Energie. Weiter geht es mit der Gitarrenarbeit, die stets knackig-kräftig die Basis legt. Und nicht zu vergessen sei Bandgründer Carmine Appice, der präzise und gekonnt im Hintergrund die Musik bereichert, ohne dabei sich zu sehr in den Vordergrund zu spielen.

Alle, die auf AOR stehen, sollten sich diese Platte zulegen. Mehr Abwechslung ohne beliebig zu werden wird man sonst kaum finden. Hier packen Altmeister aus und zeigen den junge Bands, wo das Maß für gute Arbeit liegt. Man muss eben mehr können, als eine Gitarre in der Hand zu halten. Man muss den Spirit rüberbringen. Und das schaffen KING KOBRA exzellent.

Gesamtwertung: 9.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Rock This House
02. Turn Up The Good Times
03. Live Forever
04. Tear Down The Walls
05. This Is How We Roll
06. Midnight Woman
07. We Got A Fever
08. Tope Of The World
09. You Make It Easy
10. Cryin' Turns To Rain
11. Screamin' For More
12. Fade Away
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 52:02 Minuten
VÖ: 15.04.2011

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