Letzte Reviews





Festival Previews
Keep It True 2019

Rockharz Festival 2019

Festival Reviews 2019

Bloodbound - Unholy Cross

Review von Stradivari vom 17.03.2011 (2286 mal gelesen)
Bloodbound - Unholy Cross Neuer Sänger, neues Glück. Die schwedischen Power Metaller BLOODBOUND präsentieren auf ihrem vierten Longplayer "Unholy Cross" mit Patrik Johansson einen neuen Frontman, der seinen Vorgänger Urban Breed durch eine absolut grandiose Leistung vergessen lässt. Streckenweise erinnert Johansson stark an Tobias Sammet und Bruce Dickinson, was ja wahrlich keine schlechten Referenzen sind. Außerdem hat er das Glück, dass die Band ihm mit elf überdurchschnittlichen Songs eine perfekte Steilvorlage gegeben hat und sich BLOODBOUND auf "Unholy Cross" insgesamt deutlich weiterentwickelt und nochmals mächtig gesteigert hat. So ist unter dem Strich ein, salopp formuliert, schweinegeiles Stück Heavy Metal dabei heraus gekommen. Jawohl, einfach Heavy Metal! Keine Schubladen, Nischen oder exotischen Genres - einfach Heavy Metal.

Diese Richtung gibt ohne großes Intro-Geplänkel der hymnische Opener 'Moria' vor. Einer kurzen Keyboardfläche, Gitarrenriff und einem maskulinen "Oooh-Hohooho"-Chor folgt die das gesamte Album bestimmende, gesprochene Textteile "Bang your head to hell and back". Und anders kann man auch gar nicht. Das Strickmuster ist natürlich nahezu immer gleich, klar. Fettes Riffing, ein klassischer Strophe/Bridge/Refrain-Aufbau, kurze, prägnante, teils zweistimmige Gitarrensoli und Hooklines, die sich am Trommelfell festsaugen. Alles im Midtempo angesiedelt, lediglich bei 'Reflections Of Evil' und 'In The Dead Of Night' wird das Gaspedal etwas durchgetreten. Endlich wieder ein Langeisen, welches nicht versucht, das Rad neu zu erfinden, sondern die heiligen Trademarks des Heavy Metal zeitgemäß verpackt, ohne all zu sehr in Pathos zu verfallen. Das passiert BLOODBOUND nur einmal, bei der Halbballade 'Brothers Of War', die nicht nur vom Titel her an MANOWAR erinnert... ...nichtsdestotrotz ein tolles, emotionales Stück, für das man sich nicht fremdschämen muss.

Das Kinderschreck-Coverartwork vermag so gar nicht zu diesem melodischen Album zu passen, ansonsten gibt es allerdings nichts zu kritisieren. BLOODBOUND haben mit "Unholy Cross" den Aufstieg gepackt und bewegen sich auf Augenhöhe mit HAMMERFALL, DREAM EVIL und EDGUY. Ach, guter Metal kann so verdammt einfach sein - oder Metal ist verdammt gut, wenn er so einfach ist...


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01.) Moria 5:41
02.) Drop The Bomb 3:56
03.) The Ones We Left Behind 5:21
04.) Reflections Of Evil 4:21
05.) In For The Kill 4:29
06.) Together We Fight 5:21
07.) The Dark Side Of Life 3:58
08.) Brothers Of War 5:07
09.) Message From Hell 3:31
10.) In The Dead Of Night 4:01
11.) Unholy Cross 4:47
Band Website: www.bloodbound.se
Medium: CD
Spieldauer: 50:33 Minuten
VÖ: 18.03.2011

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

25.05.2007 Book of the Dead(8.0/10) von JoS

11.11.2012 In The Name Of Metal(8.0/10) von EpicEric

17.12.2014 Stormbornvon EpicEric

17.03.2011 Unholy Cross(8.0/10) von Stradivari

26.02.2017 War Of Dragons(8.0/10) von Cornholio

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!