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Deadlock - Bizarro World

Review von des vom 24.02.2011 (5131 mal gelesen)
Deadlock - Bizarro World THEATER OF TRAGEDY waren wohl die ersten, doch mittlerweile ist die Verbindung von Grunzgesang und Engelsgeträller nichts Außergewöhnliches mehr. DEADLOCK bauen auf dieser Basis auf, verlassen dabei den Gothic-Pfad und weiten die Extreme aus: hier trifft derber Death Metal auf melodischen und zerbrechlich anmutenden weiblichen Gesang. Dieses Pendeln zwischen den Extremen irritiert beim ersten Durchlauf; es fühlt sich fast an, als würden zwei getrennte Bands unabhängig voneinander spielen - es gelingt nicht ganz schlüssig, die wirklich sehr poppigen weiblichen Parts mit den Deathmetalteilen zu verzahnen.

Wenn zum Beispiel auf das pop-rockige, nur von Sängerin Sabine - sehr charismatisch - bestrittene 'State Of Decay' im nächsten Atemzug direkt bei 'Falling Skywards' derbes Gegrunze folgt, dem wieder ein Pop-Refrain implantiert wird, sorgt das für ein gewisses Strinrunzeln. Aber man muss sagen, nach einiger Zeit beginnt die Platte zu wirken und zu faszineren. Sämtliche Songs haben großen Ohrwurmcharakter und hallen noch länger nach, vor allem die weiblichen Passagen bleiben hängen. Als Anspieltipp könnte man zusätzlich die großartige Nummer 'Virus Jones' hervorheben, bei der die Verbindung Pop-Death am schlüssigsten umgesetzt ist und die sich dauerhaft in den Gehörgängen einnistet. (bitte Video auf Youtube anchecken).

Die Lyrics sind überspitzt-dunkel und leben vom Kontrast dunkle Lyrics-helle Stimme, sind aber auch teilweise etwas hatschert. Wenn man Textpassagen wie "...break your arm, break your legs, ask for a dance, what a brutal romance..." hört ('Brutal Romance', an sich eine tolle Nummer), wirkt das doch eher unfreiwillig komisch als bedrohlich. Die Produktion ist technisch perfekt, fett und üppig, allerdings etwas kalt und hat einen gewissen unnahbaren Plastikpop-Faktor. Der Pop-Appeal könnte den einen oder anderen abschrecken und ich höre schon die Szene-Wächter "untrue" rufen, aber "Bizarro World" ist einfach eine sehr gehörgängige Platte, die großen Spaß macht.

des

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Virus Jones 4:59
02. State Of Decay 3:43
03. Falling Skywards 4:21
04. Earthlings 3:41
05. You Left Me Dead 4:11
06. Brutal Romance 4:08
07. Alienation 1:42
08. Renegade 3:25
09. Htrae 4:48
10. Bizarro World 2:11
11. Paranoia Extravaganza 3:07
Band Website: www.xdeadlockx.com
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 25.02.2011

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Oh Herr, des... nein, Paradise Lost auf Gothic waren die ersten nicht die unsäglichen Theater of Tragedy... und ungewöhnlich ist das seit 20 Jahren nicht mehr!!! Was für ein Blabla... Mannmannmann....
(19.05.2012 von TadMekka)

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