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The Dogma - Black Widow

Review von Elvis vom 21.12.2010 (2750 mal gelesen)
The Dogma - Black Widow Der geographische Stiefel im Süden Europas hat im härteren Sektor musikalisch bedeutend mehr zu bieten als bloss die epischen Soundtrack-Metal Recken von RHAPSODY OF FIRE um Luca Turilli und Alex Staropoli. Nicht, dass es gälte, die Bedeutung und Qualität der Herren um Goldkehlchen Fabio Lione zu schmälern, doch der Fünfer THE DOGMA aus dem schönen norditalienischen Ancona verdient deutlich mehr Beachtung, als ihm bislang zukommt. Die sympathischen Jungs um Gitarrist Cosimo Binetti und Sänger Daniele Santori spielen nämlich eine extrem gelungene Mischung aus klassischen Heavy-Elementen und leicht progressivem Gothic-Touch.

Waren das Debüt "Black Roses" und der Nachfolger "A Good Day To Die" noch ziemlich Gothic-angehaucht, so bleibt auf dem dritten Silberling "The Black Widow" zwar immer noch eine düstere Atmosphäre, aber die melodisch-progressiveren Parts rücken stärker in den Vordergrund. Dabei beginnt das neue Album gleich mit einer faustdicken Überraschung, denn der ausgezeichnete Opener 'Dirty Dark Diane' über ein Groupie klingt extrem nach seligen Glam Metal-lastigen 80er Zeiten. Gitarrist Cosimo lässt hier seine ganze Liebe zum 80er Hard Rock raus und hatte bei der Komposition mit Leena Peisa tatkräftige Unterstützung von einer jungen Dame, die man sonst als Awa an den Keyboards bei LORDI kennt. Die beiden, die im realen Leben verbandelt sind, haben zudem auch 'The Fate Of The Leaders' gemeinsam komponiert und mit 'All Alone' ein superatmosphärisches Stück zum Abschluss des Albums geschrieben. THE DOGMA schicken auf "The Black Widow" die Hörer auf eine Reise durch alle möglichen Emotionen, die natürlich oftmals düsterer Natur sind, aber auch positive Aspekte haben. Auch wenn dabei die Songs oft wirklich eingängig sind und man das Album durchaus schon nach dem ersten Hören mögen kann: "The Black Widow" ist dennoch keine allzu einfache Kost. Die wahre Klasse vieler Songs entfaltet sich nämlich erst nach etlichen Durchläufen und auch wenn beispielsweise der Opener sicher ein Instant Favourite ist, viele Songs wachsen erst mit der Zeit so richtig. Da das jedoch erfahrungsgemäß die besten Alben sind und das dritte Album bekanntlich immer ein wenig sehr über "Make It Or Break It" entscheidet, haben die Italiener hier eigentlich fast alles richtig gemacht. Neben der durchgehend guten Qualität des Songmaterials stimmen auch Produktion und Artwork und trotz der all der angesprochenen Aspekte geht "The Black Widow" immer noch straight nach vorne und funktioniert auf verschiedenen Ebenen.

THE DOGMA möchte ich daher an dieser Stelle allgemein ans Herz legen und kann neben dem aktuellen Album auch bedenkenlos die beiden Vorgänger empfehlen. Von den Jungs werden wir hoffentlich noch mehr solcher Alben geboten bekommen, denn den Erfolg hat die Band absolut verdient. Ein tolles Album und auch live sind die Jungs sehr zu empfehlen, wie man jüngst wieder mit LORDI sehen konnte. Zwei Daumen hoch!

Anspiel-Tipps: 'Dirty Dark Diane' und danach der ganze Rest des Albums.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Dirty Dark Diane (3:59)
02. Mindfreak (4:25)
03. Eternal Embrace (3:53)
04. Lost Forevermore (4:31)
05. Gore Gore Girls (3:45)
06. The Nature And The Icelander (5:50)
07. The Bride Is Back (4:41)
08. Sister Pain (4:53)
09. The Fate Of The Leaders (3:52)
10. Black Widow (5:02)
11. All Alone (4:27)
Band Website: www.myspace.com/thedogma2006
Medium: CD
Spieldauer: 49:12 Minuten
VÖ: 03.12.2010

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