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Obsidian - Point Of Infinity

Review von Slevin vom 06.12.2010 (3721 mal gelesen)
Obsidian - Point Of Infinity Metal aus Amsterdam begegnet einem ja auch nicht alle Tage. Obwohl sich abseits der Grachten angeblich eine rege Szene entwickelt. Und wenn OBSIDIAN sozusagen ein Bote dieser ist, dann sollte man für die Nachbarn durchaus mal ein Ohr riskieren. Die Holländer sind schon seit gut einer Dekade im Geschäft aber ich muss gestehen, dass sie mir bisher gänzlich unbekannt waren. Demzufolge kenne ich das 2006er Debütalbum "Emerging" nicht und bin vollkommen unvoreingenommen an "Point of Infinity" herangegangen.

Der Opener 'Illuminate' bollert denn auch gleich los als ob sämtliche Tulpenbeete auf einmal bestellt werden müssten. Gerade als man dank Blastbeats und polyrythmischen Gitarrenläufen zu glauben scheint, wo die Reise hingeht, setzt zum Ende des ersten Songs ein cleaner Gesang ein, welcher von einer ungezügelten Doublebass nahezu an den Rand des Wahnsinns getrieben wird. Nachdem hier gleich mal zu Beginn mit Technik und Vielseitigkeit geprotzt wird, bekommt man definitiv Lust auf mehr. Aber der Zauber ist recht schnell wieder verflogen, denn allzu oft verlieren sich die Songs in progressiver Spielerei, der hier und da ein bisschen mehr Struktur gut getan hätte.

Zwar gibt es an der ein oder anderen Stelle noch ein paar verdammt gute Ideen und tolle technische Versiertheiten zu hören, etwa in 'Tidal Waves', welches mit dem darauf folgenden 'Desolate Rage' beinahe in hypnotische Sphären einlädt. Nur wollen hier die Growlings und die cleanen Vocals einfach nicht mehr so recht zueinander finden. Ich weiß nicht, ob sich das Konzept so schnell abnutzt oder woran es liegen mag, aber leider kann die Scheibe hinten raus nicht mehr so überzeugen wie ich es am Anfang erhofft hatte. Mit dem Titelsong 'Point of Infinity' gibt es nach schönem, ruhigem Intro aber noch mal ein richtiges Highlight.

Abschließend gibt es für die Liebhaber progressiver Instrumental-Verspieltheit mit 'Spectral Pathways' noch ein siebenminütiges Schmankerl. Alles in Allem ist "Point of Infinity" eine wirklich gute Scheibe, die locker im oberen Drittel mitmischen kann, mehr aber eben auch nicht.


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Illuminate
2. Breach
3. Tidal Waves
4. Radiating Light
5. Desolate Rage
6. The Upward Spiral
7. Point Of Infinity
8. Incinerate
9. Spectral Pathways
Band Website: www.obsidian.nu
Medium: CD
Spieldauer: 44:39 Minuten
VÖ: 25.10.2010

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06.12.2010 Point Of Infinity(7.0/10) von Slevin

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