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Sebastien - Tears Of White Roses

Review von Stradivari vom 29.11.2010 (2563 mal gelesen)
Sebastien - Tears Of White Roses Nach diversen Umbesetzungen und Namensänderungen liegt nun das erste Album der tschechischen Melodic Metaller unter dem Banner SEBASTIEN vor. Die beiden Brüder George (Vocals, Guitars) und Radek (Drums) Rain haben es auch ohne großes Label und eine glorreiche Vergangenheit geschafft, einen extrem illusteren Kreis von Ausnahmekönnern für ihre Sache zu gewinnen. So tummeln sich auf "Tears Of White Roses" unter anderem Amanda Somerville (AVANTASIA, KISKE/SOMERVILLE), Mike DeMeo (Ex-RIOT, Ex-MASTERPLAN), Fabio Lione (RHAPSODY OF FIRE, VISION DIVINE), Doogie White (CORNERSTONE, Ex-RAINBOW, Ex-YNGWIE MALMSTEEN), Apollo Papathanasio (FIREWIND, SPIRITUAL BEGGARS) und Roland Grapow (MASTERPLAN, Ex-HELLOWEEN), welcher sich zudem noch für die fantastische Produktion verantwortlich zeigt.

Und das Ergebnis ist unglaublich. Eingängiger als AVANTASIA, metallischer als PHENOMENA und unverkrampfter als KAMELOT perlen die zwölf Songs aus den Speakern. Trotz des Projekt-Charakters klingt das Album absolut homogen und wie aus einem Guss. Traumwandlerisch sicher haben SEBASTIEN echte Ohrwürmer geschaffen, die jedoch nie klischeehaft oder gewollt rüber kommen, sondern einfach nur großartig komponiert und perfekt umgesetzt sind. Vor allem wenn Amanda Somerville zum Mikro greift und die Herren zum Duett bittet, wie zum Beispiel in 'Femme Fatale', entwickelt das Album eine atemberaubende Atmosphäre und Eigenständigkeit. Auch wenn es tatsächlich keinen einzigen schwachen Moment auf "Tears Of White Roses" gibt - herausragend sind zweifellos Part I und II von 'Black Rose', welche Musical-Ambiente vermitteln und dem Hörer Gänsehaut-Momente bescheren. Erstaunlicherweise wurde übrigens auf die eigentlich obligatorische Piano-Ballade verzichtet - sehr bemerkenswert und sympathisch.

SEBASTIEN haben den melodischen Metal natürlich nicht neu erfunden, aber perfektioniert. Sie spannen auf "Tears Of White Roses" mit powervollen, emotionalen und abwechslungsreichen Songs den Bogen zwischen heißgeliebten Retro-Elementen und modernen Sounds, ohne dass dabei ihre prominenten musikalischen Gäste im Vordergrund stehen. Diese werden Teil des großen Ganzen und veredeln die ohnehin weit überdurchschnittlich guten Songs lediglich noch. So ist dieses Album ein nicht erwartetes Hardrock-Juwel und ein unumgänglicher Pflichtkauf für anspruchsvolle Liebhaber der melodischen Gangart.

Gesamtwertung: 10.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Museé du Satan Rouge 3:48
02. Femme Fatale 4:15
03. Dorian 4:14
04. Remiel In Flames 4:11
05. Tears Of White Roses 4:04
06. Phoenix Rising 3:27
07. Voices In Your Heart 3:26
08. Fields Of Chulm (1866 A.D.) 4:34
09. Lake Of Dreams 3:50
10. Silver Water 5:02
11. Black Rose - Part I 3:15
12. Black Rose - Part II 2:59
Band Website: http://www.myspace.com/sebastienband
Medium: CD
Spieldauer: 47:50 Minuten
VÖ: 19.11.2010

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29.11.2010 Tears Of White Roses(10.0/10) von Stradivari

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