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Trident - World Destruction

Review von Mörser vom 23.04.2010 (2552 mal gelesen)
Trident - World Destruction TRIDENT wurden von dem ehemaligen DISSECTION-Gitarristen Johan Norman gegründet. Bass und Gesang besorgte er sich bei NECROPHOBIC, den Schlagzeuger requirierte er bei GRIEF OF EMERALD. Da Johan Norman schon bei DISSECTION und SOULREAPER die Rhythmus-Gitarre bediente, holte er sich für die Leads den noch unbekannten Ewo ins Boot. Von dieser Besetzung kann man dann auch direkt auf die Musik schließen. Mal ist NECROPHOBIC die Basis, mal DISSECTION. Aber leider erreichen TRIDENT nie das Niveau beider Bands.

Als Intro dient 'The Trident'. Einfaches Schlagzeug- und Gitarrenspiel trifft auf einfache Orchestereinlagen aus dem Keyboard. Gesang setzt nach zwei Dritteln des Stückes ein. Hätte man auch drauf verzichten können. Die beiden besten Lieder sind als Höhepunkt genau in der Mitte platziert. 'Black Velvet Wings' kommt vollkommen ohne Blasts aus und bewegt sich überwiegend im flotten Midtempo. Hier kommen die schönen DISSECTION-mäßigen Melodien voll zur Geltung. 'Stockholm Bloodbath' hingegen startet dagegen direkt voll durch und wechselt dann immer hin und her zwischen Midtempo und Blasts. 'Stockholm Bloodbath' besticht dadurch, dass hier die Tempowechsel und wie bei 'Black Velvet Wings' die Melodien überzeugen. Danach kommt ein belangloses Zwischenstück, das mich in der ersten Hälfte irgendwie an AEROSMITHs 'The Movie' erinnerte. Nettes Gitarrenspiel trifft wie im Intro auf billige Keyboardsounds. Dazu fadet 'Blackened Souls' auch noch ewig aus. Das Outro 'Mephisto' ist wie das Intro und das Zwischenstück genauso austausch- und verzichtbar. Die anderen Lieder bedienen sauberen Standard des schwedischen Death-Black. Die Tempowechsel ohne vorhergehendes Break wirken oft unmotiviert. Die Soli und Melodien auf der Leadgitarre zünden oftmals nicht so wie man es von den Musikern aus ihren anderen Truppen kennt. Gerade in den Blast-Parts hört sich das an, als wenn die Jungs von NECROPHOBIC ihre Reste verwerten würden.
Vielleicht einfach beim nächsten mal mehr auf die ruhigeren Teile setzen.

Im Ganzen ist "World Destruction" enttäuschend, wenn man bedenkt wie gut NECROPHOBIC sind und DISSECTION waren. Wenn man das ausser acht lässt, hört man ein solides Album, das man sich ruhig holen kann, wenn man mal 15 Euronen übrig hat.


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. The Trident
2. Jaws Of Satan (Spawns Of Hell)
3. Nemesis
4. Black Velvet Wings
5. Stockholm Bloodbath
6. Luciferian Call
7. Blackened Soul
8. Slaves To Anguish
9. World Destruction
10. Mephisto
Band Website: www.trident666.com
Medium: CD
Spieldauer: 47:12 Minuten
VÖ: 22.03.2010

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09.03.2015 Shadows(6.5/10) von grid

23.04.2010 World Destruction(7.0/10) von Mörser

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