Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Sicmonic - Somnambulist

Review von Krümel vom 14.03.2010 (2753 mal gelesen)
Sicmonic - Somnambulist Ein "Somnambulist" ist ein Schlafwandler. Anders als ein solcher, der keine Kontrolle über seine Handlungen während des Traumwandelns hat, wissen die US-Jungs von SICMONIC ganz genau, was sie tun. Auf ihrem sehr progressiven Zweitwerk findet man eine Menge Einflüsse diverser Metal/Musikstile. Doch die werden nicht einfach wild oder etwa zu 08/15-Songstrukturen zusammengeschustert. Die Kompositionen sind äußerst abwechslungsreich und innerhalb derer werden immer wieder tolle Spannungsbögen aufgebaut. Teilweise klingen die Lieder freaky oder sogar jazzig (z.B. im Mitteilteil des Titeltracks), hier und da hört man orientalisch anmutende Melodien wie in 'Till the Morning Light' und 'Of Blood and Grace' ist ein Blackened Death-Stück mit gemäßigteren Tönen am Ende.

SICMONIC ist eine Band, die unheimlich viel Energie in sich hat, die sie mittels ihrer Musik nach außen transportiert. Viele der Lieder auf "Somnambulist" sind richtige Kracher, die sich bestens eignen, um Frust abzubauen. Daher sollte man die Scheibe richtig laut hören, so dass es dröhnt. Das Kraftvolle wird nicht nur in der Musik, sondern auch bei dem sehr variablen Gesang von Taylor Hession deutlich. Die Vocals sind meist zweistimmig angelegt; mal klar, mal gibt es Core Screaming oder auch Death Grunts. Trotz aller Energie findet man auf der Scheibe aber doch auch einige Ruhepole. Dies verraten schon die Titel wie z.B. 'Requiem' oder 'Paradiseum'.

SICMONIC machen gerade wegen ihres Abwechslungsreichtums echt Laune. Es gibt auf "Somnambulist" viel zu entdecken, was das Album unheimlich spannend und interessant macht. Zudem besticht es noch mit einem superklaren, druckvollen Sound und bietet mit 75 Minuten eine mehr als ordentliche Spiellänge.

TIPPS: das orientalisch anmutende 'Till the Morning Light'; das melodische und fast melancholische 'Requiem'; das im Vergleich zum Rest zerbrechlich wirkende 'Paradiseum'

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. To the Fiendz
02. Till the Morning Light
03. Somnambulist
04. Illumination
05. Of Blood and Grace
06. Requiem
07. Oxygen
08. No Conscience
09. Just How Far Down Do You Want to Go_
10. Paradiseum
11. Acidic Epiphanies

Bonus Tracks:
12. Fist to Throat
13. Seven Inches Deep
14. Hypnotic
15. The Devil Went Down to Georgia
Band Website: www.myspace.com/sicmonic
Medium: CD
Spieldauer: 74:46 Minuten
VÖ: 26.02.2010

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

14.03.2010 Somnambulist(7.0/10) von Krümel

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!