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Sinestesia - The Day After Flower

Review von Elvis vom 29.01.2010 (2310 mal gelesen)
Sinestesia - The Day After Flower Der Triester Fünfer SINESTESIA schafft nach 13 Jahren Bandgeschichte mit "The Day After Flower" jetzt die Veröffentlichung des zweiten Langspielers. Die acht Songs bieten eine überaus vielfältige Palette zwischen Powermetal, Rock, soundtrackhaften Passagen, elektronischen Anleihen und sehr vielen progressiven Parts, mal schnell und hart, mal schön gemächlich und besinnlich und nahezu durchgehend melodiebetont. Abwechslung wird bei den Italienern ebenso wie Eingängigkeit groß geschrieben.

'Hero' bietet gleich einen tollen, melodischen Einstieg und bietet schon eine Menge Abwechslung - ein Highlight direkt zu Beginn verspricht schon einiges, was 'Feast' auch ebenso wie das sehr abwechslungsreiche 'The Birth, The Death, Trance By The River' halten kann. 'Burning Times (Never Forget)' kann zur Halbzeit das Niveau des bisherigen Albums immer noch halten. Schön besinnlich werden SINESTESIA danach mit 'Violet', wenn auch ein bisschen kitschig fast schon. Das instrumentale 'C.W.A. Prelude' dient, wie der Name schon sagt, als Einleitung zum folgenden 'Cold War Apocalypse'. Während das Instrumental wie übrigens bereits die ersten beiden Tracks sich ohne weiteres auch gut Anfang der 90er Jahre als Soundtrackbeitrag zu einem japanischen 16-Bit Shooter gemacht hätten, werden nun nochmals in gut acht Minuten alle Register von hart bis weich gezogen - mit der abwechslungsreichste Song des Albums. Dabei ist der Vergleich mit der musiktechnischen Untermalung der 16-Bit-Shooter-Ära übrigens als Kompliment gemeint. Nach dem ruhigen Beginn des vorletzten Songs 'Twilight' steigert dieser sich nochmals in unerwartete Härte bevor er ruhig ausklingt und damit einen guten Übergang in den letzten Track 'Memento' bietet, der sehr getragen, deutlich soundtrackhaft daherkommt und zudem in italienischer Sprache gesungen ist. Trotz des bereits aus dem Cover und den Titeln ersichtlichen düsteren Themas von "The Day After Flower" versprühen die vier Italiener jede Menge positive Energie und Hoffnung in an sich mehr als düsteren Zeiten - wenn das mal kein schlagender Beweis für südliche Lebensfreude ist, dann weiß ich es auch nicht.

Wer auf abwechslungsreiche, gut gemachte Musik steht, die viele Stile gekonnt vermischt bzw. streift und dabei ein erkleckliches Gesamtergebnis schätzt, ist mit SINESTESIA gut beraten. Ein wirklich ordentliches Album, dem hoffentlich ein drittes Werk folgen wird... sie können es ja offenbar.

Anspieltipps: 'Hero', 'Feast', 'The Birth, The Death, Trance By The River', 'Cold War Apocalypse'

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Hero
02. Feast
03. The Birth, The Death, Trance By The River
04. Burning Times (Never Forget)
05. Violet
06. C.W.A. Prelude (Instrumental)
07. Cold War Apocalypse
08. Twilight
09. Memento
Band Website: www.sinestesiaband.com
Medium: CD
Spieldauer: 57:19 Minuten
VÖ: 01.01.2010

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29.01.2010 The Day After Flower(8.0/10) von Elvis

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