Banner, 468 x 60, mit Claim


Letzte Reviews





Festival Previews
Prophecy Fest 2022

Festival Reviews 2022
A Chance For Metal Festival 2022

Area 53 Festival 2022

Wacken Open Air 2022

Falchion - Chronicles Of The Dead

Review von Vikingsgaard vom 27.09.2008 (4307 mal gelesen)
Falchion - Chronicles Of The Dead Frei nach Loriot's genialem Sketch eröffne ich mal die Besprechung zu FALCHION und deren neuem Album "Chronicles Of The Dead". Ich habe vorher nie etwas von dieser Band gehört und das macht mich auch nicht wirklich traurig, obwohl FALCHION im Fahrwasser von KORPIKLAANI herumschippern und auch wirklich jede Welle von denen kreuzen und mitreiten, was das Booking und die Promotion betrifft, obwohl sie musikalisch absolut nicht zusammen passen. Das ist wieder so eine hausgemachte Wurst, wo sich mir die Haare auf halb 8 stellen, echt!

Ok, deswegen sind FALCHION keine schlechte Band, nicht dass wir uns da missverstehen, aber eine etwas dezentere Promotion hätte es auch getan.

Ja, warum isser denn wieder so nervös, der Jung, werdet ihr euch fragen. Ganz einfach, weil FALCHION auch ohne diesen Schub und ganz allein ihren Weg gegangen wären, deshalb. Bandleader, Gitarrist und Sänger Juho Kauppinen kennt man nämlich eigentlich nur als Akkordeon-Akrobat bei KORPIKLAANI, und da schiebt er eine recht ruhige Kugel. Das reichte dem 22-jährigen wohl nicht ganz und deshalb gründete er 2002, mit zarten 15 Jahren, den Dampfhammer FALCHION. Musikalisch bewegen sich die Finnen zwischen Viking- & technischem Death Metal, wo wir wieder bei Loriot wären. Das permanente Gefiedel der Lead-Gitarre die Tonleiter rauf und runter kostet schon etliche Nerven, zu mal sehr schnell klar wird, dass da einiges an musikalischer Lückenfüllerei betrieben wird. Aufgrund dieses Gedudels hält sich auch der Wiedererkennungswert der Songs sehr in Grenzen und das gipfelt dann leider ein wenig in Langeweile. "Shadows In The Wasteland" ist da das beste Beispiel für. Eigentlich ein cooler Midtempo-Song, aber die Lead-Gitarre frickelt unsinnigerweise alles in Grund und Boden. So zieht sich das durch die ganzen Songs und nur die Band weiß, warum. Technisch gesehen ist der Gitarrist eine Granate, da gibt's gar keine Diskussion, aber das ist echt zuviel des Guten.

Fazit: Die Jungs sind richtig gut, was das beherrschen ihrer Arbeitsgeräte betrifft, aber es fehlt ihnen ein wenig das Gespür für ein ausgeglichenes Songwriting. "Chronicles Of The Dead" ist auf jeden Fall etwas für Gitarren-Soli-Liebhaber, Gitarrenlehrer und -schüler und solche Spezialisten, die mit verschränkten Armen vor der Bühne stehen und jede Bewegung, jedes Solo der Protagonisten auf selbiger, mehr oder weniger sinnvoll, kommentieren müssen. Bei FALCHION kommt ihr voll auf eure Kosten!

in diesem Sinne,

skàl




Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Primitive Again
2. Chronicles Of The Dead
3. Shadows In The Wasteland
4. Kingdom Of Dust
5. Desert Breeze
6. Shades Of Gray
7. Dying Dreams
8. Mayhem Machine
9. Evolution In Reverse
Band Website: www.falchionband.com
Medium: CD
Spieldauer: 47:53 Minuten
VÖ: 12.09.2008

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

27.09.2008 Chronicles Of The Dead(7.0/10) von Vikingsgaard

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!