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Iced Earth - The Crucible Of Man

Review von Firestorm vom 14.09.2008 (2982 mal gelesen)
Iced Earth - The Crucible Of Man Über ICED EARTH braucht man in der Regel nicht mehr viel erzählen, zu präsent ist die Gruppe in der heutigen Heavy Metal Szene. Die einen lieben sie, andere wiederum fühlen sich von der Spielweise angebiedert. Welcher Seite man angehört ist auch immer wieder davon abhängig, in welcher Situation man ihrer Musik lauscht. Ich persönlich fand sie großartig auf dem Rock Hard Festival, aber äußerst schwach auf dem Metalcamp (beides 2008). Der Schlüssel ist die Atmosphäre. Bei ersterer Veranstaltung fand das Konzert in einem Amphitheater statt, was zu einer Art Geschlossenheit und idealen Beschallung, sowie Begeisterung unter den Fans führte. Das Metalcamp in Slowenien bot ein offenes Gelände, auf dem der Schall verloren zugehen schien. Es kam einfach keine Einheit von Publikum und Band zustande.

Jetzt sind diese Erinnerungen aber Vergangenheit und ich darf mich mit dem neuen “The Crucible Of Man (Something Wicked, Part 2)“ befassen. Gleich zu Beginn muss ich aber sagen, dass der Abschluss der “Something Wicked“ Story, zumindest vom Tempo her, recht verhalten in Erscheinung tritt. Irgendwie kommt nicht die gewohnte Stimmung auf, die man vielleicht noch von den Vorgängeralben gewohnt ist. Irgendwie fehlen hier manchmal sogar die sonst so typischen Riffschemen. Es mag fast so sein, als hätten ICED EARTH mit diesem Silberling zeigen wollen, dass die Energie am Ende ist.

Und dennoch bietet sich hier dann doch der ein oder andere Lichtblick. Immerhin wurde eine sehr hohe Qualität aufrecht erhalten und auch wenn es scheinbar an Epik mangelt, so ist sie doch ein wichtiges Stilmittel, das immer wieder an bessere Zeiten erinnert. Besonders der Chorus in “Come What May“ hat es in sich. Selbst die progressiven Ansätze, an denen sich so mancher wohl stören wird, haben einen Bezug zum Restalbum, der nur als passend bezeichnet werden kann, denn wenn wirklich Power raus genommen werden sollte, dann sind sie mit Sicherheit ein Garant für die zurückgehaltene Schnelligkeit [Hä? - Red.].

Wie auch immer man die Scheibe betrachten will, eins bleibt ganz bestimmt klar. Und das ist die Gewissheit, dass der wahre Fan ein Freund von ihr seien wird. Möglicherweise wird es viele Gegenstimmen geben, aber alles in allem bleibt das Album ordentlich und anspruchsvoll, sodass am Ende 7,5 Punkte durchaus verdient sind. Möglich, dass es mehr Punkte zugesprochen bekommen hätte, wenn ich es zu einer anderen Tageszeit oder in einer anderen Stimmung angeschaltet hätte. Oder aber auch weniger.


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. In Sacred Flames
02. Behold The Wicked Child
03. Minions Of The Watch
04. The Revealing
05. A Gift Or A Curse
06. Crown Of The Fallen
07. The Dimensional Gauntlet
08. I Walk Alone
09. Harbinger Of Fate
10. Crucify The King
11. Sacrificial Kingdoms
12. Something Wicked (Part 3)
13. Divide And Devour
14. Come What May
15. Epilogue
Band Website: www.icedearth.com
Medium: CD
Spieldauer: 59:17 Minuten
VÖ: 05.09.2008

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