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Fjoergyn - Sade Et Masoch

Review von Lestat vom 29.06.2007 (4389 mal gelesen)
Fjoergyn - Sade Et Masoch Im Prinzip sind FJOERGYN ein wenig Klischee: Black Metal, in dem Besungen wird, wie schlecht die Menschen sind und wie die Natur sich der Plage Mensch entledigt.

Soweit das Prinzip, kommen wir zur Verwirklichung. Und da sind die deutschen anders, eigen. Zwar ist alles mit einem synphonischen Teppich unterlegt, aber im Gegensatz zu Bombastbands wie DIMMU BORGIR eher dezent, nicht selten auch mal nur ein paar Streicher und/oder eine Oboe, an den richtigen Stellen ein paar Bläser - und ab und an auch mal das gesamte Programm. Und dennoch sind die orchestralen Parts durchaus bestimmend. Da auch die Gitarren sich nicht böse in die Gehörgänge einbeißen, sondern sich harmonisch in die klassischen Instrumente integrieren. Ein Erbe des ursprünglichen Vorhabens von Bandgründer Stephan L., das ganze nur mit klassischen Instrumenten und ohne Gitarre hochzuziehen. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum sind die Drums Dank Martin L. allerdings inzwischen echt.

Eine weitere eher als Besonderheit einzuordnente Eigenschaft sind die Growls - auf deutsch. Was den positiven Nebeneffekt hat, dass man sich beim Verstehen des Textes leichter tut. Was bei FJOERGYN durchaus von Bedeutung ist, da ja durchaus eine Message transportiert wird, wie schon am Albumtitel "Sade et Masoch" klar wird: Angespielt wird hier auf die Namensgeber für Sadismus und Masochismus: Marqui de Sade und Leopold von Sacher-Masoch.

Fazit: Es lohnt sich auf alle Fälle, ein Ohr zu riskieren. Wie HAGGARD zu Debutzeiten schaffen es auch FJOERGYN etwas neues, eigenes auf die Beine zu stellen. Und das ist bei Gott nicht einfach.


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Prolog
02. Das Leid des Einhorn
03. Die Hierarchie der Engel
04. Ach sprich doch
05. Masoch
06. Katharsis
07. Narziss(t)
08. Ich sah den Himmel weinen
09. Sade
Band Website: www.fjoergyn.de
Medium: CD
Spieldauer: 52:46 Minuten
VÖ: 29.06.2007

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