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Nightmare - Aeternam

Review von Cornholio vom 11.10.2020 (421 mal gelesen)
Nightmare - Aeternam Als ich mich für das Review von dem aktuellen NIGHTMARE-Album gemeldet habe, hatte ich wirklich keine Ahnung, dass die französische Band solch eine beeindruckende Vita hat! Bereits 1979 hat die Band angefangen, Musik zu machen, mit einer Auszeit zwischen 1988 und 1999, und nur Bassist Yves Campion ist von der Gründungszeit übrig geblieben. Stilistisch irgendwo zwischen Heavy und Power Metal angesiedelt, geht es nun mit "Aeternam" bereits in die elfte Runde über Albumdistanz.

Dabei kenne ich die Band nur über die Ex-Sängerin, Magali "Maggy" Luyten, auf die ich durch AYREONs Album "01011001" aufmerksam geworden bin. Die kleine Rockröhre hat zwar mit "Dead Sun" (2016) nur ein Album für NIGHTMARE eingesungen, hat aber zumindest bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hätte ich mich mehr mit dem Hintergrund der Combo befasst, wäre mir sicher aufgefallen, dass seit 2019 eine gewisse Marianne "Madie" Dien, die man von FAITH OF AGONY kennen könnte, den Leadgesang bei dem Quintett übernommen hat. Anfangs war ich etwas enttäuscht, ihr kennt das ja mit der Erwartungshaltung, aber die Scheibe ist trotzdem gut geworden!

Auf "Aeternam" herrscht zudem eine dunkle Grundstimmung. Wie genau sich diese düstere Atmosphäre manifestiert, kann ich gar nicht beschreiben, vermutlich durch subtil vorhandene und nur begleitende Keyboards und den einen oder anderen simplen, aber effektiven Wechsel der Tonart. Vielleicht ist das Album auch größtenteils in Moll geschrieben? Ich weiß es nicht. Das heißt aber nicht, dass sich die Gruppe anhört wie SENTENCED, aber irgendwie wirkt alles sehr unbehaglich und düster. Mir kam schon nach wenigen Durchläufen der Vergleich zum Projekt EPYSODE von Samuel Arkan, aber der gemeinsame Nenner ist mittlerweile nicht mehr Teil von NIGHTMARE; die angesprochene Maggy Luyten war Teil von EPYSODE.

Insgesamt knallt der Metal von NIGHTMARE sehr ordentlich aus den Boxen, die erste Hälfte der Scheibe, die es übrigens nicht als Vinyl gibt, ist etwas straighter, die zweite Hälfte etwas wilder und thrashiger. Von den geradlinigen Stücken kann ich 'Divine Nemesis', Downfall Of A Tyrant' oder die zweite Vorab-Single 'Lights Out' empfehlen. Wer es dagegen etwas rauer mag, sollte sich den Titelsong oder 'Under The Ice' anhören. Aber auch die übrigen Lieder halten das Niveau größtenteils, einzig 'Crystal Lake' fällt etwas aus dem Rahmen. Dieser Song beginnt balladesk, nimmt aber mit weiterer Dauer ordentlich Fahrt auf, jedoch ohne sich zu überschlagen. Etwas zu zahm vielleicht, daher wirkt er im Gesamten etwas verloren.

Aber genau diese Vielfältigkeit macht "Aeternam" aus, es ist für jeden was dabei, macht Spaß und wird nicht langweilig. Wenn ihr straightem Heavy oder Power Metal etwas abgewinnen könnt, und wenn es auch mal etwas härter sein darf, werdet ihr viel Freude an dem Album haben!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Temple Of Acheron
02. Divine Nemesis
03. The Passenger
04. Downfall Of A Tyrant
05. Crystal Lake
06. Lights On
07. Aeternam
08. Under The Ice
09. Black September
10. Anneliese
Band Website: www.nightmaremusic.com/index2.php
Medium: CD
Spieldauer: 48:47 Minuten
VÖ: 02.10.2020

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