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Crystal Viper - Tales Of Fire And Ice

Review von des vom 07.12.2019 (1369 mal gelesen)
Crystal Viper - Tales Of Fire And Ice Bereits seit 2007 beglücken uns CRYSTAL VIPER mit Veröffentlichungen; neben sechs Studioalben hat die polnische Band auch eine große Anzahl an EPs und Singles herausgebracht. Ausgiebiges Touren und vor allem die markante Stimme und das charismatische Auftreten von Sängerin Marta Gabriel haben dazu beigetragen, dass sich die Band einen beachtlichen Status erspielt hat. Mit ihrer neuen Veröffentlichung "Tales Of Fire And Ice" will die Band sowohl härter als auch dunkler und dennoch melodisch agieren.

Nach einem kurzen Intro hauen CRYSTAL VIPER auch so richtig auf den Putz; der Song hat eine Wahnsinnsenergie und Marta kreischt Halford-Painkiller-würdig, allerdings wird im Refrain dann das Tempo herausgenommen und die Keyboards fudeln ihr Klingeling. Aber dennoch: toller Song. Ähnlich energiegeladen präsentiert sich auch 'One Question', das neben Doublebassgeballer vor allem einen schönen melodiösen Chorus aufweist. Den Kontrapunkt bilden am Ende die Ballade 'Tears Of Arizona', in der Marta zeigen kann, dass sie auch eine schöne Gesangsstimme hat, und die Powerballade und nur auf CD enthaltene 'Dream Warriors', die schön dahinstampft. Bei den übrigen Songs bewegt man sich im gehobenen Midtempo; die Songs sind allesamt eh ganz okay, allerdings wirken sie durch die sterile, künstlich klingende Produktion irgendwie leblos, vor allem die Drums klingen gefühlsbefreit, wie von einem Roboter eingeklopft.

Eine Großtat ist "Tales Of Fire And Ice" zwar nicht, wird aber die Fans der Band zufriedenstellen. Man kann aber drüber diskutieren, ob die Band mit einer Platte, die "eh okay" ist, zufrieden sein kann. Ich denke, es gibt nichts Schlimmeres als gehobenes Mittelmaß. Daher an alle Bands da draußen ein Appell: Ich liebe Euch, und erst recht Eure Musik. Daher macht uns die Freude, den Spirit, den Ihr besitzt, auf Platte zu bannen. Totaler Schrott kann Spaß machen, aber natürlich wollen wir Großtaten hören. Was wir nicht wollen, sind "eh okay"-Platten.

des

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Prelude
02. Still Alive
03. Crystal Sphere
04. Bright Lights
05. Neverending Fire
06. Interlude
07. Under Ice
08. One Question
09. Tomorrow Never Comes (Dyatlov Pass)
10. Tears Of Arizona
11. Dream Warriors
Band Website: www.crystalviper.com/
Medium: CD
Spieldauer: 42:02 Minuten
VÖ: 22.11.2019

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