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Majesty - Legends

Review von Eddieson vom 28.06.2019 (1935 mal gelesen)
Majesty - Legends Quo vadis, MAJESTY?! Sie galten einst als deutsche Antwort auf die selbsternannten Kings of Metal MANOWAR. Doch nach und nach verließen sie den Pfad des truen Metals und öffneten sich neuen Stilrichtungen. Nun scheint die Selbstfindungsphase abgeschlossen, "Legends" erscheint und MAJESTY sind nicht mehr die deutsche Antwot auf MANOWAR, sondern schwimmen nun im Fahrwasser von BATTLE BEAST, SABATON und BEAST IN BLACK. Ja, ihr habt richtig gelesen. Von den ursprünglichen MAJESTY ist wenig bis gar nichts übrig geblieben.

Stattdessen haben wir nun eine Band, die mit den neuen Songs versucht gute Laune zu verbreiten, auf Schunkelmelodien setzt, um sich damit der breiten Masse anzubiedern. Das Problem ist dabei gar nicht mal der Gedanke eines Stilwechsels. Bands sollen sich entwickeln, sich ausprobieren und auch gerne mit ihren Wurzeln brechen. Ich habe damit kein Problem, gibt genug Bands, bei denen das wunderbar funktioniert. Auf der anderen Seite haben wir dann Bands wie MAJESTY, bei denen es absolut unglaubwürdig klingt. Höre ich 'Burn The Bridges', kann ich eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Beste ZDF-Fernsehgarten-Eingängigkeit gepaart mit ultranervigen Gesangsmelodien, die es im weiteren Verlauf des Albums noch zur Genüge gibt, und einem absolut flachen Text. Weiter geht es mit 'We Are Legends'. Ein stampfender Song, der ebenfalls vor allem durch die "Gesangsleistung" negativ auffällt, 'Wasteland Outlaw' steht im Duden als Beschreibng für Schlager Metal und 'Last Brigade' geht zwar musikalisch ein ganz klein wenig in die alte Zeit zurück, doch wird durch den ruhigen Mittelpart, mit einem verträumtem Klavier im Hintergrund, völlig ausgebremst.

MAJESTY machen es einem wirklich nicht leicht, das neue Album durchzustehen. Anstatt fist raising gibt es hier eigentlich nur facepalm. Nein, Jungs, das war absolut nichts. Aus welchen Gründen auch immer ihr den Stilwechsel vollzogen habt, es war definitiv eine falsche Entscheidung. Aber noch ist es nicht zu spät um auf den rechten Weg zurückzukehren. Viele Bands können einen kompletten Totalausfall in ihrer Diskografie verzeichnen, bei euch ist es dann eben "Legends". Macht als nächstes wieder ein Album wie "Keep It True", "Sword & Sorcery" oder "Reign In Glory", dann ist alles wieder gut, aber bitte kein zweites "Legends".



Gesamtwertung: 3.0 Punkte
blood blood blood dry dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Will To Believe
02. Rizing Home
03. Burn The Bridges
04. We Are Legends
05. Wasteland Outlaw
06. Church Of Glory
07. Mavericks Supreme
08. Words Of Silence
09. Last Brigade
10. Blood Of The Titans
11. Stand As One
Band Website: www.majesty-metal.com
Medium: CD
Spieldauer: 47:55 Minuten
VÖ: 28.06.2019

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Ähmmm, "Reign In Glory" *hust*
(03.07.2019 von Akhanarit)

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