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The Picturebooks - The Hands Of Time

Review von RJ vom 19.03.2019 (1351 mal gelesen)
The Picturebooks - The Hands Of Time Da hat der Kollege, der sich heuer dem Metalfasten hingibt, wohl den ziemlich deutlichen Hinweis ignoriert, dass "The Hands Of Time" doch gut in seinen Fastenplan hineinpassen würde. Selbst schuld, denn so ist diese außergewöhnliche Veröffentlichung bei mir gelandet.

Es ist bereits beeindruckend zu lesen, was das Gütersloher Duo bereits erreicht hat. Immerhin haben sie schon die USA bereist und im Februar als Support von MONSTER TRUCK auch Kanada bespielt. Mit ihrer Musik treffen sie genau den Geschmack in den Ländern, wo der Country und Blues zu Hause ist. Doch nicht nur in Nashville, Tennessee und den darüber hinausgehenden, weiten Landstrichen der USA kommt die Musik gut an, auch in den heimischen Gefilden sollte das Duo Gehör finden.

Die eigenen musikalischen Einflüsse liegen irgendwo in der Schnittmenge von Classic Rock, Garage, Country und Punk, wobei sie schon ihr eigenes Ding abziehen. Angefangen beim Schlagzeug, wo man auf die Becken verzichtet und stattdessen noch einige Perkussionsinstrumente dazu gepackt hat. Irgendwoher muss ja der brutal klingende Perkussionsteppich herkommen. Flynns Gesang passt auch perfekt zu der musikalisch aufgebauten Stimmung, aus der die Sehnsucht der weiten Steppe förmlich heraustrieft. Um die Wirkung dieser Stimme herauszustellen, startet "The Hands Of Time" mit einem A-capella-Song, was schon recht mutig und ungewöhnlich ist. Wem das nicht so liegt, der wird mit dem Rest des Albums locker entschädigt. Was mit Schlagzeug, Percussions, Gitarre und Gesang so alles möglich ist, zeigen die Jungs in abwechslungsreicher und interessanter Manier. Mutig wird dabei experimentiert, um dem üblichen Songschema etwas Farbe zu verleihen und akustische Reize für den Hörer zu setzen.

Sicherlich muss man auf die Art Musik der Jungs stehen, doch es schadet nichts, ihnen auch einfach mal so eine Chance zu geben. Einfach mal einlegen, genießen und irgendwann überrascht feststellen, dass die Musik einfach in die Beine geht und man nicht umhinkommt, den Beat aufzugreifen und mitzuwippen. Geadelt wurde die Band durch den Gastgesang von Christine "Chrissie" Elaine Hynde , was ein weiterer Beleg dafür ist, dass die Jungs in den Staaten keine mehr ganz so kleine Nummer sind.


Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Horse Of Fire
02. Howling Wolf
03. Like My World Explodes
04. The Hands Of Time
05. The Day The Thunder Arrives
06. Electric Nights
07. Rain
08. You Can't Let Go (feat. Chrissie Hynde)
09. Lizard
10. Tell Me Lies
11. The Rising Fall
Band Website: www.facebook.com/ThePicturebooks/
Medium: CD
Spieldauer: 37:46 Minuten
VÖ: 08.03.2019

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Ich hab die Jungs mal (zufällig) live geshen. Absolut durchgeknallt (musikalisch) und voll von wilder Energie. Muss man auf jeden Fall mal gehört haben, denn die springen aus jeder Schublade, in die man sie stecken könnte, gleich wieder raus. "Das Tier" (= der Schlagzeuger) ist ne Wucht.
8/10   (19.03.2019 von Rockmaster)

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19.03.2019 The Hands Of Time(8.5/10) von RJ

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