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Blackmore's Night - Nature's Light

Review von Onkel Fellfresse vom 11.04.2021 (940 mal gelesen)
Blackmore's Night - Nature's Light Große Worte über Gitarrenlegende Ritchie Blackmore zu verlieren hieße wohl Sand in die Wüste tragen. Nur wenige haben ähnlich große Fußabdrücke in der Welt der Musik hinterlassen und die Entwicklung ihres Instruments so eindrucksvoll geprägt.

Seit mittlerweile 24 Jahren folgt Blackmore, gemeinsam mit seiner Ehefrau Candice Night, seiner Leidenschaft für das klassische Spiel der Renaissancemusik. Als BLACKMORE'S NIGHT bringen die beiden Hauptakteure ihre Mischung aus Folk und Renaissance und vereinzeltem Einsatz moderner Instrumente erfolgreich unter das Volk. Mit "Nature's Light' steht nun das elfte Studioalbum an und ist aufgeladen mit positiver Energie.

"Die Geschichte von "Nature’s Light" ist auch die Geschichte von der Kraft der Natur, die uns jeden Tag umgibt, genauso wie die alltäglichen Wunder, die direkt vor unseren Augen geschehen. Wenn man sich von seinem Umfeld eingeschränkt oder bedrängt fühlt, ist es wichtig, auf sich selbst zu achten, seine Energien wieder aufzuladen und dem eigenen Herzen zu folgen. Manche zieht es dabei ans Meer, manche in die Wälder und für andere sind es einfach die Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, um wieder Energie zu tanken. Unsere Musik ist ein Ventil für den Stress und den Druck der Neuzeit. Eine Reise zurück in eine einfachere, magische Zeit, in der Musik in unser Herz und unsere Seele dringt.“ wird Candice Night im Promotext zitiert.

Zehn abwechslungsreiche Stücke werden auf "Nature's Light" dargeboten. Der Opener 'Once Upon December' ist ein klassisches BLACKMORE'S NIGHT Stück, welches gewohnt fluffig das Album einläutet. Mit "Four Winds" folgt ein vor positiver Energie strotzender Song, bevor mit 'Feather In The Wind' ein echter Gute-Laune-Song folgt. Nachdem der Hörer durch das Eröffnungstrio schon gut aufgeladen ist, folgt mit 'Darker Shade Of Black' das erste von zwei Instrumentalstücken, getragen von einer gefühlvollen Melodie, die ein wenig an einen Filmsoundtrack erinnert, welches in den ruhigeren Teil des Albums führt. "The Twisted Oak" ist eine Ballade, getragen vom großartigen Gesang von Candice Night.Der Titelsong ist auf der Instrumentalseite breiter aufgestellt und dynamisch arrangiert. Mit 'Der Letzte Musketier' folgt das zweite Instrumental. Hier zückt der Meister auch wieder die elektrische Gitarre und präsentiert einen leicht bluesig angehauchten Song. Das Rednex Cover 'Wish You Were Here', welches schon auf dem BLACKMORE'S NIGHT Debüt "Shadow Of The Moon" stand, erfährt im Anschluss seine 2021 Interpretation. 'Going To The Faire' ist wie der Opener ein klassisches BLACKMORE'S NIGHT Stück mit einer dem Titel entsprechenden fröhlichen Melodie, bevor mit 'Second Element' die Interpretation eines Sarah-Brightman-Stücks das Album abschließt. Auch hier macht Candice Night wieder eine hervorragende Figur und drückt dem Song ihren Stempel auf, während Ritchie Blackmore mit einem starken Solo auf der E-Gitarre den Song veredelt.

Die Hardrock-Anhänger Blackmores Zeit bei DEEP PURPLE und RAINBOW werden höchstwahrscheinlich immer noch weghören. Fans von BLACKMORE'S NIGHT aber wissen, was sie erwartet und werden ohnehin bedenkenlos zugreifen. Hörer, die auch mit ruhigen Tönen und mittelalterlichen Klängen etwas anfangen können, dürfen ebenfalls zugreifen. Der Genuss des dynamischen und abwechslungsreichen Albums eignet sich zu verschiedenen Zeiten und Stimmungen. Wie es manchmal so schön heißt: Mit diesem Album, werden BLACKMORE'S NIGHT kaum Fans dazu gewinnen, aber mit Sicherheit auch keine verlieren.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Once Upon December
02. Four Winds
03. Feather In the Wind
04. Darker Shade of Black (Instrumental)
05. The Twisted Oak
06. Nature's Light
07. Der Letzte Musketier (Instrumental)
08. Wish You Were Here
09. Going To The Faire
10. Second Element
Band Website: www.blackmoresnight.com
Medium: CD/LP/Digital
Spieldauer:
VÖ: 12.03.2021

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Ohne Worte! Als Metaller hätte man sich früher schaudernd abgewandt, ein Satz hätte genügt : "hat früher bei deep purple eine ordentliche Kelle an der Gitarre verteilt, produziert heute schlager mit seiner Frau, wer wills ihm übel nehmen. Leider wieder 0 Punkte". Ist doch echt nicht dein ernst, fellfresse?
(12.04.2021 von Gurkengandalf)

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