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Havukruunu - Uinuos Syömein Sota

Review von Mr. Metalsson vom 14.08.2020 (1254 mal gelesen)
Havukruunu - Uinuos Syömein Sota Drei Jahre hat es gedauert, bis das neue Werk der Finnen erschienen ist. Es trägt den Titel "Uinuos Syömein Sota" und wurde von dem finnischen Label Naturmacht Productions veröffentlicht. Die Band besteht aus Sinisalo (Bass), Henkka (Gitarren), Stefan (Gesang, Gitarren, Akustikgitarren, Keyboards) und Kostajainen (Schlagzeug). HAVUKRUUNU (Nadelkrone) wurde bereits 2005 gegründet und brachte bislang zwei Demos (2013 und 2014), eine EP (2015) und zwei Alben ("Havulinnaan" 2015 und "Kelle Surut Soi" 2017) heraus.

Die neue Langrille bietet abwechslungsreichen, atmosphärischen Black Metal, der die Fans der skandinavischen Genrekollegen wie HORNA und BEHEXEN, aber auch SHINING und andere ebenfalls begeistern kann. Thematisch befasst sich die Band mit innerer Zerissenheit, Einsamkeit und allem, was einen so richtig schön traurig stimmen kann. Diesen Gefühlen verleihen sie mit ihren verschiedenen Einflüssen und einer teils bedrückenden Atmosphäre deutlich Nachdruck. Klischeehafter Satanismus oder ähnliche Thematiken finden hier - soweit ich das beurteilen kann - keine Anwendung.

Für mich ist es ein gutes Album, welches ich jedoch häufiger in mehreren Anläufen hören musste. Der Sound der Finnen hat für mich durchaus Wiedererkennungswert. Jedoch bleibt bei mir - aufgrund der finnischen Sprache - kaum etwas hängen. Das liegt aber daran, dass ich sehr auf die Texte achte, wenn ich neue Alben höre und somit immer Punkte finde, an die ich mich erinnern und festhalten kann. Da ich hier die Sprache nicht verstehe und mich rein auf die Musik verlassen muss, brauchte ich hier länger, um mich zurechtzufinden. Die Musik jedoch wirkt wie aus einem Guss und besticht durch eine gute Produktion (für Black Metal schon fast zu gut). Die harschen Gesangparts erinnern mich stellenweise an Herrn Kvaforth der oben bereits erwähnten SHINING.

Wir bewegen uns hier auf den rund 46 Minuten finnischen Schwarzmetalls allerdings keinesfalls nur im Blastbeat-Tempo. Melodische Midtempo-Songs (wenn man das im Black Metal so nennen kann) sind ebenso vorhanden, wie rein akustische Parts. Besonders fallen mir außerdem die choralen Elemente auf, die das Ganze durch ihre harmonischen Klänge abwechslungsreich und spannend machen. Ein großer Pluspunkt sind außerdem die Gitarrensoli, die tatsächlich in jedem Song vorkommen (ist das noch Black Metal?!?) und sogar teils gedoppelt aus den Boxen tönen. Das bringt noch einen gewissen Heavy Metal-Flair mit sich und sorgt für Abwechslung in den Songs. Das letzte Stück 'Tähti-Yö Ja Hevoiset' wandelt sich beispielsweise ab der Mitte zu lupenreinem Dungeon Synth. Alle diese Elemente und verschiedenen Einflüsse wurden von der Band gewählt, um eine größtmögliche Atmosphäre samt Leid, Verzeiflung und Hass zu erzeugen. So steht es in etwa auf der Internetseite von Naturmacht Productions.

Musik und Texte: Stefan.
Aufnahme und Mastering: Stefan.
Cover und Illustrationen: Heidi K.
Cello, Tambourine und War Drums: Anni.

Fazit: Ein rundum gutes Album. Für Fans des Genres auf jeden Fall eine Empfehlung. Diese Finnen sollte man im Auge und in den Ohren behalten.


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Uinuos Syömein Sota
02. Kunnes Varjot Saa
03. Ja Viimein On Yö
04. Pohjolan Tytär
05. Kuin Öinen Meri
06. Jumalten Hämär
07. Vähiin Päivät Käy
08 Tähti-Yö Ja Hevoiset
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 46:33 Minuten
VÖ: 14.08.2020

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