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Märvel - Märvellous

Review von Stormrider vom 25.02.2020 (408 mal gelesen)
Märvel - Märvellous Weiß irgendjemand noch nicht, dass Schweden eine mehr als beachtliche Anzahl an coolen Rockkapellen am Start hat? Dachte ich mir doch. Zu diesen Bands gehören nun eine ganze Weile auch schon MÄRVEL, deren 2002 erstmals veröffentlichte Songs schon seit geraumer Zeit nicht mehr regulär erhältlich sind. Das Promosheet zur vorliegenden EP, "Märvellous", erklärt dann auch, dass es eine Wiederveröffentlichung der Songs von damals nicht geben wird, weil die Originalbänder der Aufnahmen im Zuge eines Labelwechsels unter dubiosen Umständen verschollen gegangen sind. Da die Band aber ihre Wurzeln und die ersten gemeinsamen Songs den Fans gerne wieder zugänglich machen möchte, haben sie die vorliegenden vier Tracks einfach nochmal neu eingespielt und veröffentlichen sie nun digital und als 7" Vinyl.

Zu hören gibt es typischen Schweden-Rotzrock, der hin und wieder gerne mal an BLACK TRIP/V.O.J.D. erinnert, wobei da die Frage nach Huhn und Ei gestellt werden darf. Natürlich hat jede schwedische Rotzrockkapelle auch einen gewissen Anteil THE HELLACOPTERS in ihrer DNA und so lässt sich die Viertelstunde auch recht gut einordnen. 'Amaze-O' braucht nach einem seinem Eröffnungsriff allerdings etwas arg lange, um Fahrt aufzunehmen. Der Songs ist eigentlich ein Instrumentalstück, der außer dem "Ohh Yeah" und "Amaze-O" keine weiteren Lyrics hat und in dem zwei Minuten lang vergleichsweise wenig passiert, um dann in einem Solopart aufzugehen. Als Einstieg ist der Song noch nicht so wirklich überzeugend. Der Titelsong hingegen ist ein cooler Rocker, der schon mehr Potenzial offenbart. Bei 'Public School 75' hört man anschließend den Einfluss von Robert Pehrsson auf den Sound gut heraus, der die EP in seinem Humbucker-Studio gemixt hat. Der Track würde sich auch auf einem HUMBUCKER-Output nicht schlecht machen. 'A Taste Of Platinum' ist abschließend der einzige Song, der es bereits auf einen regulären Release geschafft hat und könnte auch von IMPERIAL STATE ELECTRIC stammen. Die Claps im Hintergrund und das "Doo Doo Doo" sind bei Nicke Anderson ja auch keine unbekannten Stilmerkmale. Veredelt wird der Song durch ein cooles Solo und beschließt eine EP, mit drei wirklich guten Songs und dem wenig inspirierenden Opener.

Ob die Neueinspielung von Songs aus dem Jahr 2002 nun unbedingt notwendig ist, sei mal dahingestellt. Aber wer die genannten Bands regelmäßig durch seine Player jagt, der dürfte auch an diesen Tracks Gefallen finden.

- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Amaze-O
02. Marvellous
03. Public School 75
04. A Taste Of Platinum
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 14:36 Minuten
VÖ: 24.01.2020

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