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Reincarnage - Reap

Review von Opa Steve vom 12.12.2019 (516 mal gelesen)
Reincarnage - Reap Ich mag ja an diesem Euro-Death-Stil, dass es Musik aus dem Bauch ist, dazu die klassische Musikhistorie nie verleugnet und Wärme mit Brutalität verbindet. Das vorliegende Album "Reap" der Newcomer REINCARNAGE (nicht mit den Schweden zu verwechseln, die es vor fast 10 Jahren mal gab) ist in diesem Sinne ein rundherum perfektes Werk geworden. Die schwedischen HM2-Sounds dominieren den fetten und angenehm erdigen Mix und sorgen für einen druckvollen Sound. Trotz des recht warmen Sounds klingt die Scheibe angenehm aggressiv und tütet auch gern mal ein brachiales Tempo geschickt in diesen Wohlfühlklang ein, ohne dass es matschig wird. Wie es sich für diesen Stil gehört, der sich nicht nur an der schwedischen Szene im Speziellen orientiert, sondern Europa als Ganzes abdeckt, gibt es trotz aller Brutalität immer Freiräume für Melodien, die einfach klasse sind. Die Musik kommt frei heraus aus dem Bauch, und sie scheuen sich auch nicht davor, die Gitarren in zweistimmigen Passagen zu arrangieren, was zum Beispiel in 'Northern Throne' sehr gut gelungen ist. Dass solche Twin-Guitars nicht nur dem klassischen Heavy Metal vorbehalten sind, wird einem auch an 'By Violence Be Purged' klar. Überhaupt nicht verniedlichend und absolut nicht käsig bauen sie zweistimmige Death-Leads auf und mischen in den Schredderpassagen auch leichte blackmetallische Einflüsse rein, anstatt nur brachiale Powerchords zu schrubben. Als i-Tüpfelchen sei noch erwähnt, dass die Band neben rasendem Tempo, bedrohlicher Langsamkeit und düsterer Atmosphäre zu allem Überfluss auch noch den Groove beherrscht. 'Psychotic Influenced Hysteria' läuft sofort mit seinem zermalmenden Sound in Nacken und wippende Füße. Zwar nicht über die ganze Spieldauer, aber doch immer wieder erwischt man sich, dass man zu dieser Abrissbirne ein bisschen lässig vor sich hinzappelt.

REINCARNAGE nehmen viele gute Zutaten der großen Vorbilder und bestehen ihre Debüt-Prüfung mit Bavour.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Antipathy
02. Hour Of The Werewolf
03. Northern Throne
04. B.B.O.B.
05. Blood Moon Rising
06. Reap
07. By Violence Be Purged
08. Psychotic Influenced Hysteria
09. The Wound That Will Not Heal
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 34:15 Minuten
VÖ: 22.11.2019

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12.12.2019 Reap(7.5/10) von Opa Steve

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