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Revel In Flesh - The Hour Of The Avenger

Review von Eddieson vom 05.12.2019 (460 mal gelesen)
Revel In Flesh - The Hour Of The Avenger Schaffe, schaffe Häusle baue ... den Song der HALODRIES haben sich, um den Kreis zu schließen, die Schwaben von REVEL IN FLESH wohl zum Motto genommen, denn seit 2012 sind vier Alben, zehn Split-Singles, ein Live-Album und eine Compilation erschienen. Keine schlechte Schlagzahl, da können andere Bands deutlich weniger vorweisen. Doch damit ist es nicht getan, denn jetzt, pünktlich zum Nikolaus, steht das fünfte Album in der Pipeline und wartet darauf, auf die Death-Metal-Gemeinde losgelassen zu werden. Und losgelassen trifft es ganz gut, denn "The Hour Of The Avenger" ist ein echtes Geschoss geworden.

Wie schon auf "Emissary Of All Plagues" angedeutet, rutschen REVEL IN FLESH immer weiter in den Melodic Death Metal. Was für einen Teil der Fans vielleicht ein absolutes No-Go ist, ist für den Schreiber dieser Zeilen genau die richtige Richtung, und wenn es dann auch noch so umgesetzt ist wie auf dem vorliegenden Album, bleibt dem Schreiber schon fast gar nichts anderes übrig, als die Karte mit einer hohen Bewertungszahl zu ziehen. Eröffnet wird das Album durch den kürzlich veröffentlichten Titeltrack und dieser vermittelt schon einen guten Eindruck zum Album. Mal Uptempo, denn wieder Midtempo und eine Menge treibende Doublebass-Parts. So zeigte es ja auch schon der vor längerer Zeit veröffentlichte erste Vorabtrack 'Blood Oath'. Doch haben die Schwaben hier noch weitaus mehr zu bieten, allem voran jede Menge fast schon majestätische Melodien. Man höre da nur 'The Nightbreed', 'Sky Burial' oder 'The Wayfarer'. Wenn ich jetzt mit dem AMON-AMARTH-Vergleich komme, müssen einige von euch wahrscheinlich erst mal tief durchatmen, aber es ist einfach nicht zu leugnen, einige Melodien hätten auch AMON AMARTH vor 10-15 Jahren schreiben können. Heute nicht mehr, das stimmt, aber Anfang des Jahrtausends hätten sie es noch gekonnt.

Dafür treten nun RIF in die Fußstapfen, textlich behandeln sie natürlich ein anderes Thema, aber musikalisch klingt "The Hour Of The Avenger" wie der legitime Nachfolger zu "Versus The World". Versteht mich nicht falsch, die Schwaben kopieren hier nicht billig die Schweden, sondern haben noch die notwendige Eigenständigkeit, um mit "The Hour Of The Avenger" ein granatenstarkes REVEL IN FLESH-Album in die Regale zu wuchten.



Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. The Hour Of The Avenger
02. My Trial
03. Blood Oath
04. The Nihilistic Nothingness
05. Sky Burial
06. Deathblow
07. Perviting Speed Kills
08. The Wayfarer
09. Skull Sacrifice
10. The Nightbreed
11. Rock Out (MOTÖRHEAD Cover)
Band Website: revelinflesh.jimdo.com
Medium: CD
Spieldauer: 45:04 Minuten
VÖ: 06.12.2019

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