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Hollow Haze - Between Wild Landscapes And Deep Blue Seas

Review von Cornholio vom 06.08.2019 (279 mal gelesen)
Hollow Haze - Between Wild Landscapes And Deep Blue Seas Ich kann nicht anders, ich muss das Review von HOLLOW HAZE mit einer Frage an euch beginnen: Kennt ihr die österreichische Band SERENITY? Nun, HOLLOW HAZE kommen zwar aus Italien, aber für meine Ohren klingt ihr neuer Sänger Fabio Dessi haargenau wie der Frontmann von SERENITY, Georg Neuhauser. Und genau aus diesem Grund kriege ich die Verbindung nicht von meinem inneren Auge weg, es geht einfach nicht.

Aber jetzt erst mal zu dem Quartett, um das es hier geht. HOLLOW HAZE gibt es bereits seit 2003, und "Between Landscapes And Deep Blue Seas" ist schon ihr siebtes Album. Kurios: Lediglich ein Sänger hat auf zwei Alben mitgewirkt, die anderen waren nach einer Scheibe wieder weg vom Fenster. "Countdown To Revenge" wurde mit Fabio Lione (RHAPSODY) veröffentlicht, das 2015er Werk "Memories Of An Ancient Time" wurd mit fünf verschiedenen Sängern aufgenommen, darunter Rick Altzi (MASTERPLAN) und Amanda Somerville. Nun ist aber wie gesagt Fabio Dessi an der Reihe, und aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, ihn nicht auch auf dem nächsten Album ans Mikro zu lassen. Die elf Tracks auf dem Comeback-Album (die Band war von 2015 bis 2017 nicht aktiv beziehungsweise temporär aufgelöst) sind sehr tight, ohne große Ausreißer stilistischer Art. Ein paar symphonische Elemente sind vorhanden, für die Bandkopf und Gitarrist Nick Savio verantwortlich zeichnet. Aber es wird zu keiner Zeit übertrieben, eher akzentuell verwendet.

Und ich kann es nicht lassen, der Opener 'Destinations' und auch das schöne 'It's Always Dark Before The Dawn' erinnert mich in der Machart an SERENITY. Das meine ich jedoch im absolut positiven Sinne, vor allem die Mischung aus Midtempo-Song und Halbballade 'It's Always Dark Before The Dawn' hat es mir angetan. Dass die Band aber auch starke Uptempo-Lieder schreiben und spielen kann, beweisen sie mit 'Through Space And Time', das Gitarrenriff zieht sich eindrucksvoll wie der berühmte rote Faden durch den Song. Aber auch akustisch machen HOLLOW HAZE eine gute Figur ('I Will Be There'), ebenso im Midtempo-Berech ('The Upside Down', 'A Different Sky').

Alles in allem ist die Scheibe sehr gelungen, aber mir fehlt doch irgendwie dieses "gewisse Etwas", das ein gutes Album zu einem herausragenden macht. Trotzdem, wenn ihr neugierig geworden seid, gebt der Band eine Chance, mit "Between Wild Landscapes And Deep Blue Seas" machen Freunde des melodischen Metals definitiv nichts falsch!





Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Destinations
02. Oblivion
03. It’s Always Dark Before The Dawn
04. Through Space And Time
05. I Will Be There
06. The Upside Down
07. New Era
08. A Different Sky
09. Resurrection
10. Your Are My End And My Beginning
11. Behind The Wall
Band Website: www.hollowhaze.com
Medium: CD
Spieldauer: 50:52 Minuten
VÖ: 12.07.2019

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Reviews

06.08.2019 Between Wild Landscapes And Deep Blue Seas(7.5/10) von Cornholio

03.10.2013 Countdown To Revenge(7.0/10) von Zephir

24.06.2015 Memories Of An Ancient Time(9.0/10) von Mandragora

18.10.2012 Poison In Black(7.0/10) von RJ

08.11.2008 The Hanged Man(8.0/10) von Lestat

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