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WackenOpen Air 2019

WackenOpen Air 2019

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Take off: 01.08.2019 - Review (920 mal gelesen)
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Mittwoch, 31.07.2019



Für meinen Kumpel Boddy und mich startet das diesjährige Wacken Open Air, am heutigen Mittwoch. Ebenso, wie für viele andere Metalheads, die ihre Heckscheiben mit den großen Lettern W:O:A beklebt haben und so Flagge zeigen, dass ein Wochenende mit viel Musik, Party, Fachsimpelei, Grillen und Bier bevorsteht. Die Vorfreude auf die Bands, die man sehen möchte, die vielen Menschen, die man treffen wird und ja, für mich hat Wacken seine ganz eigene entspannte Atmosphäre, auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, was auf dem Acker und drumherum so passiert. Die Fahrt läuft ruhig, die beiden Nadelöhre Hannover und Hamburg machen uns keine großen Probleme, der Check-In läuft reibungslos und so können wir uns ans Zeltaufbau und Angrillen machen. Da geht es auch schon los. Die Wettervorhersagen waren wechselhaft, doch das aufziehende Gewitter überrascht uns schon. Und kurz danach hört man Lautsprecherdurchsagen, dass das Gelände im und um die Zeltbühnen, wo schon am Mittwoch Bands spielen, komplett evakuiert werden muss. Man soll sich in seine Fahrzeuge begeben und abwarten. Klar, nach einigen Vorfällen auf anderen Festivals, die mit Gewitter zu tun hatten, ist man vorsichtig geworden, was mich nicht weiter stört und ich von Veranstalterseite völlig verständlich finde. Nachdem das Gewitter vorübergezogen ist und der Magen mit Boddys Grillkünsten gefüllt wurde, machen wir uns auf den Weg zum Gelände.

Es ist voll, sehr voll. Es scheint, als wären die kompletten 75.000 Menschen schon da und hungrig auf Musik. Denn nachdem das Gelände nach der Evakuierung wieder freigegeben wurde, hat es sich mit Menschenmassen gefüllt und das vergrößerte Bullhead City Circus Zelt wird wegen Überfüllung geschlossen. Ich sehe viele enttäuschte Gesichter. Natürlich, ROSE TATTOO und UFO hätten bestimmt viele gerne gesehen und so bleibt einem nur die Übertragung auf der großen Videoleinwand vor dem Zelt. Zu SISTER OF MERCY hat es Boddy dann auf kuriose Weise geschafft ins Zelt zu bekommen. Er berichtet:

In diesem Jahr habe ich neben SLAYER noch ein weiteres Highlight. Obwohl ich die SISTERS OF MERCY eher in die Gothic- als in die Metal-Schublade stecken würde. Die Band hat sich in den 80ern gegründet, aber ich habe sie eher in den 90ern wahrgenommen. Immer wenn 'More' bei MTV lief, habe ich getestet, wie laut man den Fernseher meiner Eltern stellen konnte und bin dann tierisch abgegangen. Es gibt Hits, die man sich irgendwann leid hört und es gibt welche, die man einige Zeit später dann doch nochmal (wohl dosiert) hören kann. 'More' gehört für mich in die zweite Kategorie. Bei 'Temple of Love' sieht es da schon etwas anders aus. Der Song war ihr größter Hit und ich bin gespannt, ob sie ihn heute spielen werden. Fest steht, dass Ofra Haza nicht dazu singen wird, da die israelische Sängerin leider schon im Jahr 2000 verstorben ist. Als ich mit 13 Jahren erstmalig in das PC69 in Bielefeld gehen durfte, lief der Song jedenfalls mehrfach, genau so, wie viele weitere Jahre. Ich war sehr überrascht, als ich einige Jahre später auf die SISTERS OF MERCY stieß, weil 'Dominion' bei GTA 3 im virtuellen Radio lief. Aber das führt jetzt wohl zu weit. Wobei ich euch empfehle, euch mal die alten Videos anzuschauen. Des Weiteren gefällt mir auch die Coverversion von 'No Time to Cry' von CRADLE OF FILTH (die ja auch dieses Jahr beim Wacken spielen) sehr gut. Ihr merkt schon, meine Erwartungen sind riesig, wobei ich gehört habe, dass die Band nur noch ein Schatten ihrer selbst sein sollen.

Aber davon verschaffe ich mir jetzt einen Eindruck: Diejenigen, die es heute in das Zelt geschafft haben, können sich echt glücklich schätzen. Ich habe beobachtet, wie sich vor dem Zelt Schlangen gebildet haben, die dann irgendwo im Sande verliefen. Zu Beginn ist nicht viel zu sehen, da die komplette Bühne in Nebel gehüllt ist. Los geht es direkt mit 'More'. Andrew Eldritch trägt wie immer seine Sonnenbrille. Früher munkelte man ja, dass er sie immer tragen müsse und dass er kein Sonnenlicht vertragen würde. Geiler Mythos für eine Gothic-Band! Die Stimmung zu Beginn des Festivals ist großartig und so würde ich auch das Konzert bezeichnen. Die SISTERS spielen alle ihre Hits und sind echt gut drauf. Zum Abschluss spielen sie meinen liebsten Song. 'This Corrosion' passt mit seinen 10:53 Minuten jetzt auch richtig gut. Was für ein Hammer Konzert und was für ein gelungener Auftakt für den ersten Tag beim Wacken 2019. Jetzt mache ich mich schnell auf den Weg zur Wackinger Stage, um die letzten 15 Minuten von JOACHIM WITT zu sehen.

Da ich unbedingt den kompletten Auftritt von den SISTERS OF MERCY sehen wollte, komme ich leider zu spät. Da die Spielzeiten aufgrund der Evakuierung komplett verändert wurden, haben sich die beiden Konzerte leider komplett überschnitten. Aber Eddieson kann euch ein wenig von dem Konzert berichten. (bo)

Genau. Ich mache mich derweil auf den Weg zur Wasteland Stage, um mir CANCER anzusehen. Dort angekommen, liegen CRISIX in den letzten Zügen. Die Thrasher haben ordentlich Spaß und der Schlagzeuger lässt es sich nicht nehmen, auf einer kleinen Plattform, auf der ein Mini-Schlagzeug montiert ist, dem Crowdsurfen zu frönen und dabei weiterzuspielen. Der Umbau und Soundcheck bei CANCER dauert dann länger als gedacht und durch die Evakuierung ist der Zeitplan eh etwas durcheinander, also schlendere ich rüber zur Wackinger Stage, um zu schauen, was JOACHIM WITT dort so macht. Der alte Mann, der mittlerweile aussieht wie Rasputin, macht eine gute Show. Pöbelt rum, singt seine Hits und pöbelt wieder. Auf den ersten Blick scheint er mies gelaunt zu sein, doch im Laufe des Konzertes merkt man, dass das doch nur Show ist. Zwischendurch sagt er, dass er eh nur neue Songs spielt, weil er keinen Bock auf den alten Kram hat, lässt es sich dann aber doch nicht nehmen, 'Die Flut' zu spielen und natürlich noch den NDW-Hit 'Der Goldene Reiter' auszupacken. (ed)

CANCER haben mittlerweile auch ihren Soundcheck durch und starten ihr Set. Spielfreude ist da, eine gute Setlist auch, doch für mich will der Funke nicht so wirklich überspringen. Trotz der vielen Feuereffekte, die um die Wasteland Stage herum gezündet werden. Und so endet für mich schon der erste Tag des Festivals. (ed)

Das war's für heute. Eddieson und Boddy werden sich jetzt noch an ihr Zelt setzen, ein paar Bierchen schlürfen und über das diesjährige Line-Up philosophieren. Bei euch melden wir uns jetzt allerdings für heute ab

Donnerstag, 01.08.2019



Sind wir doch mal ehrlich, so ein Festival ist auch Arbeit und vor allem auch eine sportliche Herausforderung. Der Schrittzähler hört bei den langen Wegen des W:O:A nicht aufhören zu glühen, am Ende des Tages spürt man jeden Muskel und die Wetterbedingungen, heute bis zu 24 Grad und blauer Himmel, machen es da nicht unbedingt leichter. Aber ich will mich nicht beschweren, denn der Spaß steht da weit über allem. Vor allem heute, denn am heutigen Donnerstag startet das Festival, wie immer, offiziell um 14 Uhr und die großen Bühnen werden bespielt. Eine Menge guter Bands sind heute dabei.

Es ist schon ein beeindruckendes Bild im noch leeren Infield zu stehen, die Menschenmassen vor den Eingangstoren zu sehen, wie sie gespannt auf den Einlass warten, der Adrenalinpegel steigt. Und dann ist es soweit, um Punkt 14 Uhr öffnen sich die Tore und die Menschen stürmen das Infield des Holy Wacken Landes. Einige rennen, um sich einen Platz in der ersten Reihe zu sichern, andere küssen den Boden und gut 50% rennen erstmal zum Merchstand. Traditionell ist es so, dass SKYLINE die Bühne jedes Jahr aufs neue entjungfern, so auch heute. Doch für mich startet das Programm erst gegen 15:35 Uhr mit VAMPIRE. Also nutze ich die Zeit in der Sonne und Kollege Boddy berichtet von seinen Erlebnissen:

Ohne große Erwartungen hatte ich mich heute für den Presserundgang angemeldet und muss sagen, dass ich total geflasht bin. Neben Infos zu der Bierversorgung des Innenraumes und den Abläufen in der Regie durfte ich einen Blick auf das Artistvillage werfen.
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Unter den Musikern ist das Wacken-Festival sehr beliebt, weil man hier in guter Atmosphäre unter sich sein kann. Mit dem "normalen" Bereich ist es natürlich nicht zu vergleichen, zumal man hier auf den Sanitäranlagen einen kleinen Wasserfall rauschen hört. Wir gehen weiter zu den beiden großen Bühnen. Das Konzert von KROKUS liegt gerade in den letzten Zügen. Es ist schon beeindruckend, so nah an der Bühne zu sein. Als ich noch ein Selfie machen möchte, fällt mir vor Schreck fast das Smartphone aus der Hand, als die letzten Pyroeffekte gezündet werden. Der Presserundgang ist aber noch nicht zu Ende. So werden wir gefragt, ob wir Lust haben, uns das Konzert von HAMMERFALL anzusehen. Nun gehört die Band nicht gerade zu meinen Favoriten, aber ein Konzert aus allernächster Nähe zu sehen, lasse ich mir nicht entgehen.
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Ich bin beeindruckt und bekomme immer wieder eine Gänsehaut, da ich eine ähnliche Perspektive wie die Band habe. Die Schweden spielen zum siebten Mal in Wacken und haben heute sichtlich Spaß. Natürlich spielen sie auch ihren größten Hit 'Hearts On Fire'. (bo)
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Ich bin mittlerweile im Zelt angekommen, wo ich auch die nächsten Stunden verbringen werde, denn für mich spielen da heute die richtigen Bands. Doch bei VAMPIRE komme ich etwas durcheinander. Dachte ich doch, dass die Musiker auch ihre Identität verbergen wollen und nur mit verdecktem Kopf spielen, stehen sie doch komplett unverhüllt (nicht nackt) auf der Bühne. Egal, denn musikalisch macht die Band hier ordentlich Alarm. Der musikalische Mix aus Black/Death und Thrash ist um die Uhrzeit genau das Richtige. Und ein perfekter Start in den Festival-Tag. Nack kurzer Pause, die mit Essen und In-der-Sonne-Liegen überbrückt wird, während auf den Hauptbühnen KROKUS und BEYOND THE BLACK ihr Show spielen. Doch dann geht es zurück ins Zelt, denn mein erstes Highlight NECROPHOBIC starten gleich. Die Band kann einfach nicht schlecht, ihr Mix aus Black und Death, gepaart mit NAGLFAR-Melodien macht einfach Spaß. Sie starten mit 'Awakening...' und gehen direkt über zu 'Mark Of The Pentagram', dem Titelsong des aktuellen Albums. Großartig! Sound ist fett, allerdings lässt die Stageaction doch etwas zu wünschen übrig, vor allem das Animieren zum Über-Kopf-Klatschen hat im Black Metal einfach nichts zu suchen. 'The Crossing', und das absolut mächtige 'Tsar Bomba' dürfen natürlich nicht fehlen. Spielzeiten sind auf Festivals immer zu kurz, vor allem für kleinere Bands, ist so. Und so geht das Set schon mit 'Revelation 666' und 'The Nocturnal Silence' zu Ende. Großartige Band. (ed)
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Ich bleibe direkt im Zelt, denn auf de W:E:T-Stage spielen gleich VLTIMAS, die mit "Something Wicked Marches In' ein echtes Death-Metal-Überraschungs-Album veröffentlicht haben. Da ist es doch Ehrensache, die Band von David Vincent (Ex-MORBID ANGEL), Rune "Blasphemer" Eriksen (Ex-MAYHEM, AURA NOIR) und Flo Monier (CRYPTOPSY) auch mal live zu begutachten. Und so starten sie mit dem Opener und Titeltrack des ersten Albums und arbeiten Song für Song durch. Dave Vincent in seinem neuen Look mit Mantel und Hut, marschiert über die Bühne, macht auch mal ein kleines Tänzchen, Mr. Schlagzeug Flo Monier macht mächtig Kapelle hinter den Kesseln und es macht einfach Spaß einem so guten Schlagzeuger bei seiner Arbeit zuzusehen. VLTIMAS bleibt bei der Songauswahl nicht viele Möglichkeiten, so spielen sie das komplette Album, inkl. eines BLACK-SABBATH-Covers durch und vor allem 'Last Ones Alive Wins Nothing' ist der Überhit des Auftritts. (ed)
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Es ist noch nicht an der Zeit das Zelt zu verlassen, den the almighty GRAVE stehen direkt im Anschluss auf dem Programm. GRAVE benötigen einfach nicht viel auf der Bühne. Die Band kann alleine durch ihre Songs überzeugen. Von denen haben sie zwar heute nur sieben im Gepäck, aber dafür stehen diese für ordentliche Qualität. Los geht es mit 'Deformed' und 'Out Of Respect For The Dead', dann der Klassiker 'You'll Never See' das rumpelige 'Soulless', die beiden Old-School-Klassiker '... And I Die ... Satisfied' und 'Into The Grave', zum Abschluss dann das zackige 'Morbid Ascent'. Kurz, knackig, grandios. (ed)

Wir bleiben in Schweden und im Zelt, denn die Kollegen von UNLEASHED übernehmen die W:E:T-Stage. UNLEASHED ist auch so eine Band wie GRAVE, die einfach nicht viel braucht, um zu überzeugen. Die Songs sind gut bis sehr gut, vor allem können hier auch die alten Tracks auf ganzer Linie überzeugen. 'Dead Forever', 'Into Glory Ride' und 'The Dark One'. Aber auch 'Lead Us Into War' oder 'Stand Your Ground' vom aktuellen Album "The Hunt For White Christ" sind live eine Macht. UNLEASHED machen Spaß, auch wenn ich den langen Tag langsam merke und mein Körper mir eine Pause verordnet. So wird es heute leider nichts mehr mit DARK FUNERAL.

Noch mal eben im Infield vorbeischauen, wo SABATON, der Headliner des heutigen Tages, nicht nur ihr 20-jähriges Bestehen feiert, sondern auch als zweite Band (neben TRANS SIBIRIAN ORCHESTRA/SAVATAGE) in der Geschichte des W:O:A sowohl die Faster, als auch die Harder Stage bespielen. Ich will ehrlich zu euch sein. Ich bin absolut kein SABATON-Fan, die Musik gibt mir nichts und ich versuche mal die Kritik der Show so objektiv wie möglich zu beschreiben. Die Show wirkte dafür, dass es eine besondere Show sein sollte, doch recht kraftlos. Klar, die Songs laden, trotz des schwierigen Themas, welches textlich behandelt wird, zum Partymachen ein, was das Publikum natürlich gerne annimmt. Natürlich fahren die Schweden hier dick auf. Stacheldraht, Sandsäcke, Panzer, die totale Kriegsoptik. Kann man mögen, muss man aber nicht. Dazu gesellen sich im Lauf der Show ein 20-Mann-Chor, ebenfalls in Kriegskleidung. Nach einer kurzen, mehr oder weniger gehaltvollen Ansprache, der beiden Bandköpfe Joakim und Pär wird die zweite Bühne mit einbezogen, auf der nun auch ehemalige SABATON-Mitglieder zu sehen und hören sind. Nein, das ist nichts für mich, das ist nicht mein Metal. Da bin ich raus. (ed)
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Schnell noch mal im Zelt schauen, was der Tom Fischer mit TRIUMPH OF DEATH so fabriziert. Ich habe ihn auf einer der Warm-Up-Shows in Essen vor kurzem gesehen und kann sagen, dass es wirklich großartig war. Auch heute in Wacken kann der Tom auf ganzer Linie überzeugen und mächtig Sympathiepunkte sammeln. Doch mittlerweile schreit mein Körper nach Feierabend. Noch ein bisschen Smalltalk, ein paar Getränke und den ersten offiziellen Festivaltag verabschieden.

Freitag, 02.08.2019



Der Freitag sollte entspannt starten, auch wenn das Wetter uns da einen Strich durch die Rechnung machen sollte, wie sich später zeigen wird. EQUILIBRIUM und JINJER eröffnen den Tag auf der Faster, bzw. Louder Stage. Und mit ELUVEITIE sollte die nächste Pagan-Metal-Kapelle auf der Faster Stage folgen. Doch nach 'Rebirth', dem 10. Song des Sets, hören ELUVEITIE auf und eine erneute Lautsprecherdurchsage sagt ein Gewitter voraus. Man solle bitte das Gelände verlassen und seine Fahrzeuge aufsuchen. Erstaunlich ruhig geht dies vonstatten. Mich verschlägt es in den Pressebereich. Lange Zeit herrscht natürlich Unklarheit, es wird sogar gemunkelt, das der komplette Tag gecancelt werden muss, was sich aber kurze Zeit später nicht bestätigt. So harren wir der Dinge. Ratlos. Dann wird auch der Bierverkauf auf dem gesamten Gelände eingestellt. Wacken ohne Bier. Fast unvorstellbar. Dies zieht sich über circa zwei Stunden und letztendlich kommt kein dickes Gewitter, sondern lediglich etwas Regen. Na klar, man muss sensibel sein als Veranstalter und die Entscheidung zu treffen ein komplettes Festival für Stunden auszusetzen wird bestimmt nicht leicht getroffen, aber safety first und so kann niemand den Verantwortlichen einen Vorwurf machen. Die große Frage ist dann aber: wie geht es weiter? Wer spielt wann und wo?

Letztendlich normalisiert sich die Running Order relativ wieder. LIFE OF AGONY sind zu Recht etwas angepisst, weil niemand so wirklich mitbekommen hat, dass es wieder losgeht. CRADLE müssen von der Hauptbühne ins Zelt umziehen, aber sonst gibt es für mich keine großen Veränderungen.
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Kollege Boddy berichtet über seine Highlights BODY COUNT und CRADLE OF FILTH:

CRADLE waren eine Zeit lang meine absolute Lieblingsband. Doch nachdem sie meines Erachtens der Co-Headliner Tour mit BEHEMOTH (nachzulesen hier. ) von diesen deklassiert wurden, haben sie mir nicht mehr so viel Freude wie früher bereitet. Ich habe mittlerweile zwar einige solide Shows von Dani und Co gesehen, aber ich kann nicht behaupten, dass ich auf den heutigen Auftritt hinfiebern würde. Allerdings lasse ich mich gerne eines Besseren belehren und hoffe auf eine gelungene Setlist. Das Konzert wurde aufgrund einer Unwetterwarnung am Nachmittag von der großen Bühne auf das Zelt verlegt. Wenn ihr mich fragt, dann passt das auch viel besser. Los geht es mit 'Thirteen Autumns and a Widow', 'Cruelty Brought Thee Orchids' und 'Beneath The Howling Stars' vom Album "Cruelty and the Beast". Dann folgen unter anderem noch die üblichen Hits wie 'Nymphetamine' und 'Her Ghost In The Fog'. Dani und co. sind echt gut drauf und werden auch sehr von den Fans gefeiert. Mein Fazit fällt allerdings recht nüchtern aus: Wieder eine solide Show, aber was ist mit Krachern wie 'Lord Abortion', 'Thank God For The Suffering', 'The Black Goddes Rises' usw.? Oder spielt doch bitte nächstes Jahr, zum dreißigjährigen Jubiläum, mal das komplette "Midian"-Album. (bo)

Ich bin ja stolzer Besitzer der originalen "Cop Killer" CD von BODY COUNT, welche kurze Zeit nach dem Release gegen eine zensierte Version namens "Body Count" ausgetauscht wurde. Statt des Songs 'Cop Killer' war auf dieser ein Sample von JIMI HENDRIX`S 'Foxy Lady' mit dem Namen 'Freedom of Speech'. Die innere politische Lage in den USA war damals sehr angespannt, nachdem unter anderem weiße Polizisten den Schwarzen Rodney King misshandelt haben und ein Jahr später freigesprochen wurden. Derartige Vorfälle inspirierten ICE-T, den Song 'Cop Killer' aufzunehmen. Der Rapper mischte Hip Hop Elemente mit Metal und Hardcore. Somit brachte er einigen Hip Hop Fans die Metal- und Metallern die Hip Hopp-Musik näher. Nachdem ich BODY COUNT 1993 im PC69 in Bielefeld gesehen habe, bin ich sehr auf den heutigen Auftritt gespannt. Und offensichtlich bin ich nicht der Einzige. Viele waren gekommen, um den etwas gealterten Rapper zu sehen. Leider sind von den Gründungsmitgliedern mittlerweile schon drei gestorben, sodass nur noch Ernie-C und ICE "Motherfucking" T geblieben sind. Zu Beginn covern sie den Song 'Raining Blood' von SLAYER, was mich an eine der besten Nummern auf dem "Judgement Night"-Soundtrack erinnert. Damals hat ICE-T gemeinsam mit SLAYER den Song 'Disorder' aufgenommen. Naja, SLAYER spielen ja heute auch noch. Wäre der Hammer, wenn ICE-T heute noch einen Gastauftritt bei SLAYER hätte oder jemand von SLAYER bei BODY COUNT. Allerdings bleibt beides leider aus, obwohl BODY COUNT 'Disorder' spielen. Der Song geht tierisch ab. Nicht auszudenken, wie die Fans bei einem Gastauftritt von Tom Araya abgegangen wären!

ICE-T sagt ganz stolz, dass er mittlerweile 61 Jahre alt ist. Das Alter merkt man ihm allerdings in keinster Weise an. Bei der Vorstellung seiner Band geht er auch auf ein "neues" Mitglied ein: An der Seite der Bühne steht Laura Schwengber. Sie übersetzt Metal Konzerte in Gebärdensprache und macht dieses echt großartig, da sie nicht nur den Text übersetzt, sondern auch Stimmungen und Musikstile in ihre Bewegungen einfließen lässt. Anfangs wirkt ICE-T noch ein wenig irritiert, doch ich glaube, dass er sich irgendwann eingesteht, dass Laura ziemlich cool ist. Mich würde echt interessieren, ob er ihr nach dem Konzert noch ein Feedback gegeben hat. ICE-T hat sich ein Motto auf die Fahnen geschrieben und das heißt: "Fuck racism!" Mit diesem Motto ist er beim Wacken genau richtig. Gegen Ende des Festivals betritt Thomas Jensen (Laura Schwengber ist übrigens auch dabei) eine der großen Bühnen und hält eine flammende Rede gegen Rassismus und für Toleranz. Diese Einstellung ist es meines Erachtens auch, welche das Wacken ausmacht. Ein Beispiel gefällig? Immer wenn auf den großen Monitoren während eines Konzertes ein Rollstuhlfahrer beim Crowdsurfen gezeigt wird, gibt es einen tosenden Applaus. Da habe ich oft eine Gänsehaut bekommen. (bo)

Ich bin da ganz ehrlich. So wirklich interessante Bands hält der Freitag nicht für mich bereit. Klar, ANTHRAX solide, wie immer, und aus Neugier schaue ich mal bei DEMONS & WIZARDS vorbei. Ich kann mit deren Alben nicht ganz so viel anfangen, aber schauen wir doch mal, was die Herren Kürsch & Schaffer mit ihrer BLIND-GUARDIAN-ICED-EARTH-Backband so zu bieten. Hansi verspricht eine Mutter der Show auf der Mutter der Festivals. Ein schönes Bühnenbild in Friedhofoptik, viel Feuer und natürlich viele Songs der beiden Alben "Demons & Wizards" und "Touched By The Crimson King", plus einige Cover der jeweiligen Bands ICED EARTH und BLIND GUARDIAN. Ja, das war schon alles sehr gut, vor allem auch gut gespielt, Hansi ist gut bei Stimme (aber leider immer noch ein schlechter Frontmann) und das Publikum hat mächtig Spaß, doch mich packen die Songs nicht. Muss aber auch zugeben, dass ich die beiden DEMONS & WIZARDS-Alben zu wenig kenne, um mir da ein komplettes Urteil bilden zu können. Die Band und das Publikum scheinen aber eine Menge Spaß zu haben, und das ist doch die Hauptsache.

Ich bereit mich derweil mal auf den letzten SLAYER-Auftritt in Deutschland vor, von dem euch Boddy berichten wird. Mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge blicke ich auf den Auftritt von SLAYER. Ich freue mich wie ein Schuljunge und ich bin offensichtlich nicht der Einzige, der sich auf Tom Araya, Kerry King und Co freut. Ich beobachte viele eingefleischte SLAYER-Fans die sich teilweise, das Riff von 'Rainig Blood' grölend, in Stimmung bringen. Ein wenig wehmütig bin ich allerdings schon. Wohlwissend, dass es sich und den letzten Festival-Auftritt in Europa (ever!?!) handelt. Heute mache ich mir aber keine Gedanken über Schlangenbisse oder Saufgelage, oder warum man einen Drummer wie Dave Lombardo feuern kann, oder wie man nur so bescheuert sein kann, ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Slaytanic Wehrmacht" herauszubringen. Heute freue ich mich einfach nur auf puren Metal! Soweit ich weiß, gibt es von SLAYER, im Gegensatz zu den anderen Big 4 Mitgliedern, auch keine Ballade, sodass man keine Angst haben muss, dass SLAYER im Mainstream ankommen könnten ('Nothing Else Matters' ist mittlerweile Folter für mich). Meine heutigen Erwartungen sind riesengroß, zumal ich SLAYER auch noch nicht auf ihrer Abschiedstour gesehen habe. Ich erwarte definitiv alle Hits und eine bombastische Show. Wie oft wohl die heute anwesenden Fans Slayer schon gesehen haben? Bei mir sind es bescheidene drei Mal. Bei Eddieson sind es neun Mal. Es ist 22:30 Uhr und die Show beginnt mit 'Repentless'. Immer wieder sehe ich die Flammen eines lodernden Feuers (leider stehe ich ziemlich weit außen, sodass ich nicht die komplette Bühne sehen kann), welche super zu der Show passen und für eine sehr gute Atmosphäre sorgen. Natürlich werden wirklich alle Hits gespielt und die Fans gehen auch tierisch ab, aber das ist gerade, was ich als etwas ernüchternd empfinde. Es ist alles so vorhersehbar. So als würden SLAYER seit ihrer Gründung nichts anderes machen. Und somit bin ich doch weniger wehmütig, als ich es vor dem Konzert war. Daran kann dann auch der minutenlange traurige Blick ins Publikum von Tom Araya nichts ändern. (bo)
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Mich treibt es dann zur Wasteland Stage, wo der ehemalige MISFITS-Sänger Michale Graves spielt. Der Gute ist ja nun auch nicht mehr der Jüngste, tobt sich aber trotzdem gut auf der Bühne aus. Klar, die Songs laden auch dazu ein. Guter Horror-Punk hat er zu bieten. Überwiegend natürlich alte MISFITS-Songs, wie zum Beispiel 'Walk Among Us', 'Them', 'Lost In Space', 'Scream!', 'Forbidden Zone' und 'Living Hell'. Doch lange kann ich nicht bleiben, denn hier und jetzt gibt es die ärgerlichste Überschneidung des Festivals. Denn während die Nebelschwaden sich auf die Acker des Wackener Open Airs legen, spielen gleichzeit zu Michale Graves OPETH zum Abschluss des heutigen Freitags. Die Band habe ich nun wirklich unzählige Male gesehen, nie waren sie schlecht, haben immer geliefert und so auch heute, trotz der späten Uhrzeit. Mikael scheint gut aufgelegt zu sein, kommuniziert auf seine eigene Art und Weise mit dem Publikum, macht Späße, erzählt, dass sie heute keinen neuen Song spielen werden, weil sie nicht geprobt haben, sondern lieber Alkohol getrunken und Drogen genommen haben. Trotzdem spielen sie sich heute nahezu perfekt und punktgenau durch ihre Diskografie. Natürlich fehlen alte Kracher von der "Morningrise" und "Orchid", doch Death Metal gibt es mit 'Ghost Of Perdition', 'Heir Apparent' und natürlich 'Deliverance', eine Ballade 'In My Time Of Need' und die aktuelle Prog-Rock-Phase mit 'Sorceress', 'The Devil's Orchard', 'Cusp Of Eternity' und 'The Drapery Falls'. Besser könnte ein Festival-Tag nicht ausklingen. Ende Tag zwei.

Samstag, 03.08.2019



So, letzter Tag des diesjährigen Wacken Open Airs. Wir haben uns mittlerweile entschlossen, noch heute Nacht den Rückweg anzutreten, was sich später als eine gute Idee herausstellen soll. Darum heißt es heute Bandplanung, inkl. Zeltabbau und packen. Doch Boddy und ich sind ein eingespieltes Team und somit haben wir nachmittags alles zusammen und sind reisefertig. Doch erstmal stehen heute noch einige Bands auf dem Programm. Während ich mich auf den Weg mache, um mal die LP-Situation zu checken und einige Einkäufe tätigen, schaut Boddy sich DIE KASSIERER an, die bestimmt auch schon um 12 Uhr morgens einiges zu bieten haben.

'Sex Mit Dem Sozialarbeiter', 'Blumenkohl Am Pillemann' oder mein Lieblingssong 'Das Schlimmste Ist, Wenn Das Bier Alle Ist`, sind Songtitel der Punkband die DIE KASSIERER. Der Sänger Wolfgang "Wölfi" Wendland steht auch gerne mal, wenn er sich nicht gerade politisch in der APPD (Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands) betätigt, splitternackt auf der Bühne. Ein Auftritt am letzten Tag auf der Faster Stage um 12:00 Uhr ist jedenfalls eine Herausforderung für die sicherlich sehr trinkfesten Fans der KASSIERER. Dachte ich und wurde eines besseren belehrt. DIE KASSIERER machen richtig Spaß und das Infield ist ziemlich gut gefüllt. Es ist schon witzig mitzubekommen, wie ca. 40.000 Menschen 'Blumenkohl am Pillemann' singen. Wölfi liest wie immer seine Texte von einem Liederzettel ab. Allerdings sind viele Fans enttäuscht, denn seine Hosen hat er an behalten. (bo)

Während meines Einkaufs komme ich sowohl an der Faster Stage, wo DIE KASSIERER spielen, als auch an der Louder Stage vorbei, wo die EMIL BULLS spielen. Die Gegensätze der beiden Bands sind herrlich. Da hat man DIE KASSIERER, die auf der Bühne nichts und niemanden ernst nehmen und dann die EMIL BULLS, die sich und ihre Musik völlig ernst nehmen und die mit voller Leidenschaft zeigen was sie können (was ich den KASSIERERN nicht absprechen will, sie machen das eben auf eine andere Art) und doch hat man das Gefühl, dass DIE KASSIERER wesentlich besser beim Publikum heute ankommen. (ed)

Zwischen BATTLE BEAST und POWERWOLF (womit wir die Dreifaltigkeit des Party-Power-Metals zusammenhaben, nehmen wir noch SABATON vom Donnerstag dazu) spielen übrigens die PROPHETS OF RAGE. Boody war überrascht.

"Die PROPHETS OF RAGE könnten etwas für dich sein. Schließlich sind zwei ehemalige Mitglieder von RAGE AGAINST THE MASCHINE dabei." sagte Eddieson im Vorfeld zu mir. Was er mit nicht sagte, dass auch zwei absolute Größen des Raps dabei sind! Ein jeder Hip Hop Fan kennt B-REAL von CYPRESS HILL und CHUCK-D von PUBLIC ENEMY. Ich muss ein wenig lachen, wenn langhaarige Metal-Fans die obligatorische Pommesgabel in die Luft heben und diese im Hip Hop Takt bewegen. Aber das ist auch nur die Ausnahme bei Songs wie 'Hand On The Pump' und 'Jump Around'. Ansonsten sehen wir ein sehr geiles Crossover Konzert. Und beim letzten Song 'Killing in The Name' bilden sich dann auch wieder einige Circle Pits. Die Stimmung bei den PROPHETS ist großartig und ich möchte sie mir unbedingt bald nochmal ansehen. Frei nach dem Motto eines in Kutte gekleideten Metal Fans neben mir, der seiner Freundin erklärt hat: "Des is kei Meddel, des is Crossover!". (bo)

Während die Faster Stage mit BATTLE BEAST und POWERWOLF heute in Partylaune ist, gibt es auf der Harder Stage was für das Metalcore-Publikum. OF MICE AND MAN eröffnen, dann BULLET FOR MY VALENTINE, die mit ihrem Auftritt aber so wenig zufrieden sind, dass sie die Ausstrahlung für das TV untersagen und am Ende PARKWAY DRIVE, die unglaublich gefeiert werden. Okay, der Auftritt ist gut, solide und durchaus auch ziemlich fett, aber ich hab im Leben nicht gedacht, dass sie so gut bei einem Metal-Publikum ankommen. Wieder was gelernt.(ed)
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Der Samstag hat für mich auch leider nur ein einziges wirkliches Highlight und das sind PRIMORDIAL, die am frühen Abend auf der W:E:T-Stage spielen. Leider sieht man die Band live viel zu selten. Oftmals nur im Paket mit irgendwelchen Humppa-Metal-Bands, die wenig interessant für mich sind. Heute zeigen sie mal wieder was für eine großartige Liveband die Iren doch sind. 'Where Greater Man Have Fallen', selbst das Triple des neuen Albums "Exile Amongst The Ruins" mit 'Nail Their Tongues', 'To Hell Or The Hangman' und 'Stolen Years' kommt live erstaunlich gut, obwohl ich mit dem Album wirklich Probleme hatte warm zu werden. Und klar, 'The Coffin Ships' und das abschließende 'Empire Falls' gehen natürlich immer. Dazu die Leidenschaft, die von der Band ausgeht und schon hat man einen Festivalgewinner. Großartige Band! (ed)
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In meiner Festivalplanung waren auch NIGHT IN GALES ganz dick markiert und letztendlich habe ich sie doch verpasst. Kann mir jemand sagen warum? Gerade wegen ihres letzten Outputs "The Last Sunsets", welches mich doch ziemlich begeistert hat, wollte ich sie wirklich gerne sehen. Ansonsten hat der Samstag leider keine Highlights mehr für mich. Klar, POWERWOLF sind live schon gut, aber irgendwie spielen sie auch ständig. Wenigstens haben sie dieses Jahr das Holy Wacken Land heiliggesprochen. Ist doch auch was. (ed)

Ich mache mich dann gegen Ende des Abends noch auf den Weg zur Histoy Stage, die ich bisher noch nicht besuchen konnte. Eine der neuen Bühnen, die aus alten Teilen der ersten Bühnen des W:O:A gebaut wurde. Irgendwo hat man alte Bühnenteile gefunden und dachte sich, diese doch zu reinkarnieren. Eine gute Idee. Am heutigen Samstagabend spielen dort auch CREMATORY, die ich mir aus nostalgischen Gründen anschaue. Damals zu "Transmigration", "... Just Dreaming" und "Illusions" habe ich die Band ziemlich gefeiert. Mittlerweile ist es musikalisch absolut nicht mehr meins, aber mal sehen, was sie live noch so zu bieten haben. Doch auch da muss ich sagen, dass es mich nicht wirklich gepackt hat. Natürlich konzentriert man sich erstmal auf die neuen Songs, was vielleicht der Grund ist, dass es mich nicht packt. Ich versuche es noch mal, wenn sie mit einer Setlist mit Songs von den ersten drei Alben auf Tour kommen. (ed)
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Und dann war es das auch schon wieder für Boddy und mich. Es waren drei wirklich tolle Tage. Ja, von den wirklich interessanten Bands hätten es ruhig ein paar mehr sein dürfen, schließlich gab es ja auch ein Jubiläum zu feiern, aber auf der anderen Seite soll so ein Festival ja auch nicht in den totalen Stress ausarten. Es gab viele Neuerungen dieses Jahr. Neue Bühnen, der Kaufland-Supermarkt, die Ecke für die Gamer, die ich persönlich überhaupt nicht brauche und die Bandankündigung für nächstes Jahr, die diesmal mit viel Brimborium nicht auf der abschließenden Pressekonferenz gemacht wurde, sondern vor versammelten Publikum auf dem Infield. Also, man kann in Wacken ruhig mindestens drei Tage verbringen und hat immer noch nicht alles gesehen. ULI JON ROTH in der Wackener Kirche zum Beispiel. Natürlich, über die Notwendigkeit mancher Dinge kann man diskutieren aber letztendlich muss man auch sagen, dass die Macher des Festivals mit viel Liebe und Leidenschaft dabei sind und sie damit das Festival zu dem gemacht haben, was es jetzt ist.
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Boddy (bo) und Eddieson (ed) bedanken sich bei allen beteiligten für ein paar schöne Tage! Freuen wir uns auf das nächste Jahr, zumindest die, die ein Ticket in den ersten 21 Stunden ergattern konnten, denn mit neuem Look und neuen (alten) Bands geht es nächstes weiter ... rain or shine!

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1000 Löwen unter Feinden - Aborym - Acranius - The Adicts - Airbourne - All Hail The Yeti - Angelus Apatrida - Anthrax - Asrock - Avatar - Baby Face Nelson - Battle Beast - Beyond The Black - Black Stone Cherry - Bleed From Within - Body Count feat. Ice T (einzige Open Air Show in Deutschland 2019) - The BossHoss - Bullet For My Valentine - Cradle Of Filth - Crazy Lixx - Crematory (Best Of-Show) - Crisis Critical Mess - Crobot - The Crown - D-A-D - The Damned - Dark Funeral - Deathstars - Delain - Demons & Wizards - Die Happy - Die Kassierer - Dirty Shirt - Downfall Of Gaia - Eclipse - Eisbrecher - Eluveitie - Emil Bulls - Equilibrium - Evergrey - For I Am King - Frog Leap - Gama Bomb - Gernotshagen - Girlschool - Gloryful - Gloryhammer - Grave - Michale Graves - Hämatom - Hamferð - Hammerfall - Harpyie - Hellhammer performed by Tom Warrior’s Triumph Of Death - Jinjer - Kärbholz - Kaizaa - Krokus - Lagerstein - The Lazys - Legion Of The Damned - Life Of Agony - Lucifer Star Machine - Manticora - Meshuggah - Monster Magnet - Myrath - Nachtblut - Nashville Pussy - Nasty - Necrophobic - The New Roses - The Night Flight Orchestra - Night In Gales - Nordjevel - Of Mice & Men - Opeth - Parkway Drive - Powerwolf - Primordial - Prong - Prophets Of Rage - Queensrÿche - The Quireboys - Rage (XIII feat. Lingua Mortis Orchestra) - Rose Tattoo - Sabaton (20th Anniversary Show) - Santiano - Savage Messiah - Septicflesh - The Sisters Of Mercy - Skew Siskin - Skyclad - Slayer - Soil - Subway To Sally - Suidakra - Sweet - Tesseract - Testament - Thy Art Is Murder - Torment - Tribulation - Ufo - Uriah Heep - Vampire - Velvet Viper - Venom Inc. - Versengold - Vltimas - The Vintage Caravan - Vogelfrey - Warkings - Wiegedood - The Wild! - Windhand - Within Temptation - Witt - Zuriaake

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