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07.05.2021 - SUFFOCATION + BELPHEGOR - neue Tourdaten
2022 wird voll an Konzerten. (zum Artikel)
01.05.2021 - AT THE GATES veröffentlichen Single + Video
AT THE GATES haben einen ersten Appetizer zum kommenden Album online gestellt. (zum Artikel)
28.04.2021 - DARKTHRONE kündigen neues Album an
Das nowegische Kauz-Duo DARKTHRONE kündien für Juni ihre neues Album an. (zum Artikel)

Wir hören für euch gerade ...

:Nodfyr:: Eigenheid

Spannende Mischung aus den Niederlanden mit Black Metal und Folk, die etwas an Empyrium erinnert.

Abkehr: In Blut

Vier lange Titel, die erst einmal unheimliche akustische Warnungen mit karger Instrumentierung ausstoßen, aber dann tut sich die wahre Hölle auf. Black Metal wie ein Fegefeuer, wild, chaotisch, bedrohlich, intensiv.

Alexander: I

Die Band mit dem eigenwilligen Namen präsentiert uns zwei Songs, die man getrost als Drone-Brocken bezeichnen darf.

Alluvial: Sarcoma

Heftige und vertrackte Rhythmik gehören zum Markenzeichen der bisherige Streaming-Könige. Dennoch kann man ihrem Longplayer gut folgen, wenn man auf eine sehr wuchtig-moderne Art von Metal steht. Düster, heftig, und meist in ordentlichem Tempo unterwegs.

Almost Dead: Brutal Onslaught

Fetter Thrash Metal mit Hirn, der so aggressiv und brutal aus den Boxen schallt wie der Albumtitel es vermuten lässt.

Ande: Bos

Naturverbundener Post Black Metal

Antiheld: Disturbia

Alternativer Radiorock mit einer Prise Härte, Punk und Düsternis. Interessante Entwicklung von einer Popband zur Rockband.

Antioch: Hang The Eagle

True Metal oder traditional Heavy Metal auf den Spuren von JUDAS PRIEST, MANOWAR und Co.

Axewitch: Out Of The Shadows Into The Darkness

AXEWITCH trieben Anfang der 80er bereits ihr "Unwesen" und haben sich nun wieder zusammen gefunden, um ein Heavy Metal Album im Stile der 80er aufzunehmen. Guter Sound und Nostalgiegefühle.

Bala: Maleza

Die beiden energetischen Musikerinnen aus Galizien scheren sich einen Dreck um den Mainstream, sondern präsentieren eine ziemlich eigenständige und urige Interpretation harter Musik.

Balmog: Eve

Die Spanier vermischen hier tatsächlich einiges, was elektronische Gitarren so hergeben. Black Metal, Death Metal, Post-Punk und Rock. Das reicht die Spannweite von MAYHEM bis PINK FLOYD.

Beastwood: The Long Road To Ho

Stoner bzw Sludge mit jeder Menge Humor

Black Moon Mother: Illusions Under the Sun

Nashvillle hat auch atmosphärischen, einschmeichelnden Atmo-Doom, wirklich getränkt in Atmosphäre

Blackbriar: The Cause Of Shipwreck

Theater, Drama, Bombast - Opernfeeling bei diesen Songs, die man dem Segment WITHIN TEMPTATION / NIGHTWISCH und Co. zuordnen kann. Wobei die Stücke hier etwas ruhiger gehalten sind. Schöne Frauenstimme.

Blazon Rite: Endless Halls Of Golden Totem

MANOWAR approved! "Endless Halls Of Golden Totem" ist großartiger True Metal. Punkt!

Bleeth: Harbinger

Tonnenschwere Grooves prägen diese Doom-Platte, die nur von Sängerin Lauren Palma etwas aufgehellt wird.

Blindfolded And Led To The Woods: Nightmare Withdrawals

Heftige Nervennahrung aus Neuseeland. Raue und experimentelle Ausbrüche, dissonante Akkorde, Geisterbahnstimmung. Dazu krass aufreibende Riffs wie tollwütige Voivod. Alles andere als leichtverdaulich, aber wütend bis in die Haarspitzen.

Blue Ox: Holy Vore

Wilder Mix mit Einflüssen des Hardcore Punks, Postcore und sehr dunklen Vibes. Stoff wie ein akustischer Bulldozer.

Bones Of The Earth: II. Eternal Meditations Of A Deathless Crown

Ein Mix aus Post Core, Hardcore, fuzzigem Extrem-Blues, verkopften Jams und einer unbequemen Attitüde. BONES OF THIS EARTH machen genau ihr Ding, und das lässt sich in keiner Stilrichtung fest verordnen. So Dreckig wie ambitioniert.

Brats: The Lost Tapes - Copenhagen 1979

Bevor sie zu MERCYFUL FATE wurden, waren es die BRATS. Nun gibt es ein paar kultige Aufnahmen, die noch vor dem ersten Album entstanden sind.

Broilers: Puro Amor

Das neue Album der BROILERS dreht sich um das Thema Liebe, deutscher Radiorock.

Brutality: The Complete Demo Recordings 1987 – 1991

Ganz Erstaunliches zaubern BRUTALITY aus ihrer dunklen Kammer: Demos in tadelloser Death/Thrash Qualität

Burning Witches: The Witch Of the North

Die brennenden Hexen legen mit ihrem runderneuterten Line-up den zweiten Longplayer nach und wagen sich auch an komplexer klingende Songs. Vom Doublebass-Stampfer mit garstigem Gekeife bis zu spannenden, ruhigeren Arrangements spielen sie ihre Bandbreite aus.

Cadaveric Incubator: Nightmare Necropolis

Death Metal der schmutzigen Art. Underground vom Cover bis zur Produktion. Dafür aber wild bis in die Haarspitzen, immer kurz vor dem Kontrollverlust. Herrliches Schlachtfest für die Fans der Hässlichkeit.

Caliban: Zeitgeister

Auch wenn CALIBAN schon über zwanzig Jahre auf dem Buckel haben, ist ihr melodischer Metalcore so energetisch wie eh und je.

Cemetery Dwell: Cold Visions Of Netzer

Dieser 3-Tracker erscheint ausschließlich digital und auf kultiger Cassette. Räudiger Death Metal in feinem Uptempo ist hier angesagt, und mit ordentlichem Sound stützt man seine Underground-Credibility durch das Songwriting.

Cheap Trick: In Another World

Beim neuen Album der Altrocker geht wahrlich die Sonne auf!

Cirith Ungol: Half Past Human

CIRITH UNGOL haben tief in ihren Archiven und Erinnerungen gegraben und mit dieser EP vergessene Schätze ans Tagelicht befördert.

Clive Nolan: Song Of The Wildlands

Hier wird es wortwörtlich episch! Die Beowulf-Saga als Monumental-Musical ist einerseits voller orchestraler Kraft, aber auch folkiger Elemente.

Cold Cell: The Greater Evil

Atmosphäre findet man bei diesem Black Metal definitiv. Wer aber Wärme sucht, wird mit düsterer Kälte und Agonie empfangen.

Conclave: Dawn Of Days

Fuckin' superheavy. CONCLAVE entfesseln auf "Dawn Of Days" eine Wucht aus grobem Schwermetall, welches nur Ansatzweise die Begriffe Doom oder Sludge verdient. Denn das Aggro-Level liegt verdammt hoch. Riffs wie Obeliske mit brutalem Gebrüll.

Coscradh: Mesradh Machae (The Heads of the Men Who Have Been Slaughter

Eine EP genügt vollends, um den Black Metal Hörer völlig geplättet zurück zu lassen.

Crucifixion Ritual: Gouging the Eyes of Angelic Purity

Blutig roter und zu Gurgelsounds verstümmelter Death Metal, einfach verstörend.

Cvlt Ov The Svn: We Are The Dragon

Na, haben wir die Nase etwas tief in Marilyn Mansons musikalisches Lebenswerk gesteckt? Der Frontmann der Finnen versucht immer ein bisschen, sich eine Scheibe vom Wahnsinn des Meisters abzuschneiden. Auch der Dark Metal-Kern wird durch Synthies düster und trocken aufmodernisiert.

Dan Baune's Lost Sanctuary: Lost Sanctuary

Thrash Metal, NWOBHM und Melodic Death Metal aus den frühen Neunzigern wird uns auf diesem Debüt geboten.

Dark The Suns: Suru Raivosi Sydämeni Pimeydessä

Melodischer Heavy Metal / Death Metal mit symphonischer Unterstützung, was dem Brett aber keineswegs die Kanten abzieht.

Debauchery: Monster Metal

Eine schizophrene 3CD-Ausgabe für Fans präsentiert ausgewählte Songs in den Versionen von DEBAUCHERY, BALGEROTH und BLOOD GOD. Stampfende Hard'n'Heavy-Titel mit Death Metal-Growls oder ACCEPTschem Gekreische.

Djevel: Tanker som rir natten

Black Metal mit sägenden Gitarren, Atmosphäre und fettem Sound.

Domkraft: Seeds

Dieses Post Doom-Monster fließt dystopisch langsam aus den Boxen und lastet dabei tonnenschwer auf der Brust, sodass man nach Luft schnappen muss. Trotzdem ist "Seeds" irgendwie fesselnd und intensiv.

Doppelbock: So Schön

Wer träumt nicht von bierseeliger Kneipenlaune? Dort wo man lauthals rockig-punkige Songs mitgrölen kann? DOPPELBOCK bringen genau diese Stimmung in euer Zuhause.

Dordeduh: Har

Progressive Düstermusik mit dem merkwürdigen Namen, unter dem man sich ja so gar nichts vorstellen kann. Fett und episch, aber auch gleichzeitig dunkel und unheilvoll.

Dreams In Fragments: When Echoes Fade

Die Schweizer verorten sich selbst im "Melodic Dark Metal". Das Material ist dafür aber eine Spur härter, als man es sich ausmalen würde. Hier wird die Dunkelheit nicht romantisiert, sondern zweckdienlich in den klassisch-entfesselten Heavy Metal integriert.

Eisenhand: Fires Within

Debüt aus Österreich, das sowohl von Sound, Produktion und Musik die Anfänge des Heavy Metal aufleben lässt. Punkt trifft early Speed Metal oder so ähnlich. Für alle Freunde von old school sound and feel.

Ensanguinate: Entranced By Decay

Death Metal der ursprünglichen Art halten ENSANGUINATE auf dieser Debüt-EP für Oldschool-Puristen bereit

Escape The Fate: Chemical Warfare

Poppiger Rock/Metal mit vielen Hooklines, gemacht für ein breiteres Publikum.

Evile: Hell Unleashed

Manchmal sind EVILE etwas zu schleppend, um noch als Thrash durchzugehen, aber dann lassen sie die Handbremse wieder los und schleudern dem Hörer mit hoher Präzision Highspeed-Geballer um die Ohren und schlagen Haken Richtung SLAYER und alte SEPULTURA.

Exmortem: Berzerker Legions (Reissue)

Nach zwanzig Jahren veröffentlichen die Extrem Metaller ihr drittes Album erneut. Und wie damals prügeln, grunzen und hämmern sie alles nieder.

Feradur: Parakosm

Ein Hauch von Pagan-Einflüssen, ein bisschen mehr Druck und Aggressivität, aber davon abgesehen geht der neue Shortplayer von FERADUR als Vertreter des guten alten Heavy Metals durch, der sich mit dem Genre nicht die Luft abschnürt. Bekannte Zutaten frisch zusammengefügt!

Frozen Crown: Winterbane

Power Metal, der gut gemacht und vor allem von Sängerin Jade interessant intoniert ist.

Fyrnask: VII - Kenoma

Die Wurzeln des Amient, Drone und Blck Metals werden auf dem vierten Longplayer mit voller Leidenschaft zelebriert.

Ghastly: Mercurial Passages

Schön walzender Death Metal, der Fans von EDGE OF SANITY und ganz frühen DARKTHRONE gefallen sollte.

Ghost Iris: Comatose

Aus dem kleinen Dänemark kommt eine gewaltige Akustikattacke. Vernichtender Groove, tödliche, tiefergestimmte Riffs, die Wut des Hardcores. Das ist eine ziemliche Abrissbirne mit tiefem Ruhepuls, aber unbändiger Kraft.

Gilby Clarke: Gospel Truth

Gilby Clarke bedient auf seiner Solo-Schiene die Freunde des flotten Rock'n'Rolls/Hardrocks mit dem dezenten Glitzer von THE SWEET.

Giuntini Deathline: V

Death Metal mit einer sehr proggigen Seite. Was für verkopfte extrem Metaller.

Grave Miasma: Abyss Of Wrathful Deities

Die Glubscher auf dem Cover springen direkt ins Auge. Der Death Metal von GRAVE MIASMA bohrt sich dafür direkt durch den Gehörgang.

Grief Collector: En Delirium

Auch mit GRIEF COLLECTOR bleibt Robert Lowe (ex-CANLDEMASS) dem epischen Doom treu!

Hanging Garden: Skeleton Lake

Die Melodic Deather zeigen erneut ein sehr gutes Gespür für melancholisch-düstere Atmosphäre. Das siebte Album eignet sich daher gut für die bewölkteren Tage dieses Frühlings.

Havamal: The Shadow Chapter

Das neue Album der Schweden bietet schwarzgebürsteten Wikingerstahl. Mit anderen Worte: Viking Metal meets Black'n'Death.

Heavy Sentence: Bang To Rights

Wer die NWOBHM liebt, sollte sich Heavy Sentence reinziehen. Das Debüt der Briten huldigt der guten, alten Zeit.

Hecatomb: Horrid Invocations

Black Metal in seiner extremsten Ausprägung in einer Rauheit, die die Ohren zum Bluten bringt

Heir Apparent: Foundations I

Voll in der Speed Metal Traditionsschiene landet mit mit dieser Sammlung aus gut gemachten und veröffentlichungswürdigen Demos der Jahre 1983 und 1984.

Hellryder: The Devil Is A Gambler

Deutsche Metal Allstars Band, die mit diesem Album nach eigener Aussage "dirty kick ass Heavy Metal" kreiert haben.

Herman Frank: Two For A Lie

Zwischendurch klingt auch mal ein ACCEPT-Gedächtnisriff durch, aber Herman Frank lebt sich auf seiner Solo-Scheibe ansonsten frei aus und bedient sich meist bei stampfenden Hardrockern mit superber Gitarrenarbeit, der man seinen Spaß förmlich raushört. Aber auch die Uptempo-Fans kommen bei den Doublebass-Bangern auf ihre Kosten.

House By The Cemetary: Rise Of The Rotten

Ach ja, der Johansson mal wieder. Diesmal zelebriert aber feinsten 90er-Death Metal.

Immortal Sÿnn: Force of Habit

Heavy Metal mit leichten Thrash-Anfällen, die nur von der etwas schnulzigen Stimme getrübt wird.

Impaled Nazarene: Eight HEaded Serpent

Das 13. Album ist im Kasten und darf sieben Jahre nach dem letzten Output auf die Black Metal-Welt losgelassen werden.

Incardine: Seeds of Doom

Das von Peter Tägtgren 1992 gemixte und lang verschollene Debütalbum der Thrasher INCARDINE findet endlich seinen Weg an die Öffentlichkeit.

Insane: Victims

Dreckiger Thrash Metal, der standesgemäß klingt wie in der Garage aufgenommen.

Iron Flesh: Summoning The Putrid

Old School Death Metal 2021 geht und klingt auch heute noch frisch und wunderbar nach HM-2.

Iron Jaws: Speed Metal Commando

Wie der Albumtitel bereits vermuten lässt, haben wir es hier mit klassischem Speed Metal der alten Schule zu tun.

Jakob Mind: The One Who Got Away

Gefällige Musik,Härtegrad irgendwie in die Kategorie rotziger College-Rock passen würde.

Jess And The Ancient Ones: Vertigo

Occult/Psych Rock aus Finnland mit starker weiblicher Stimme am Mic.

Jo Below: No Control

Modern Classic Rock?! Eigentlich ein Gegensatz, aber Johanna Kari und ihre Mitstreiter meistern den Spagat auf sympathische - und manchmal sogar radiotaugliche - Art.

Kardashev: The Baring Of Shadows

Sehr spannende Mischung aus Metal, schönen melancholischen Melodien und ... Brainfood für Feingeister. Für Freunde von ALCEST, THE CONTORTIONIST und sogar etwas DEVIN TOWNSEND ist dabei. Der Gesang erinnert stilistisch an EMPYRIUM.

Kosmodemonic: Liminal Light

Ganz schön verstörender Stoff. Man nehme Post Metal, VOIVOD vor der Nothingface, Black Metal und ein bisschen Indie-Vocals. Düster und irgendwie wahnsinnig.

Liar Thief Bandit: Deadlights

Wer etwas schmutziges Garage Rock aus Skandinavien haben möchte, bekommt mit "Deadlights" die Vollbedienung.

Liquid Tension Experiment: LTE3

Supergroup, die eigentlich zur Hälfte aus DREAM THEATER-Mitgliedern besteht, und nun mit einem wie zu erwarten vertrackten neuen Output an uns herantritt. Frickeliges Brainfood mit viel Keyboard.

Lucifuge: Infernal Power

Punkiger Metal, der runter läuft wie ein Rachenkatarrh

Lunar Mantra: Psychosomatika

Sehr melodischer und mit einem echt fetten Sound ausgestatteten Black Metal gibt es auf der neuen EP von LUNAR MANTRA.

Lunattack And Elephant Memories : Moon Kiss

Die Hamburgerin und ihre Band sind zwar nicht im Metal behaftet, bringen ihre Melange aus Alternative und Pop aber durchaus rockig rüber.

Magic Opera: The Golden Pentacle

Das Klassik-meets-Metal-Projekt aus Italien kann eine starke Orientierung an der klassischen Musik nicht verleugnen. Verzichtet aber dankenswerterweise auf große Orchesterorgien, sondern verlässt sich auf seine dominante Power Metal-Instrumentalfraktion.

Magna Mortalis: Procreation Of Plague

Darf's ein bisschen mehr sein? Die Oldschool Deather packen hier nicht nur ein dickes Pfund sondern einen kiloschweren Brocken auf die Waage.

Mental Cruelty: A Hill To Die Upon

Der Bandname ist Programm: Heftige Mischung aus Black und Modern Metal, düster, kalt und technisch.

Meridian Dawn : The Pagan Poetry

Moderer Metal oder Popsongs im harten Metalgewand? Jedenfalls ausgestattet mit ein paar Ohrwürmern

Methadone Skies: Retrofuture Caveman

Du denkst dir beim Bandnamen: OK, die nehmen was. Du denkst dir beim Albumtitel: OK, die nehmen was. Du denkst dir beim Sound: OK, die nehmen was. Verdrogtes Psych/Heavy-Gemisch mit viel Liebe zur Wiederholung und Slide-Sounds aus kilometerweiter Entfernung. Oh, wo ist der Boden auf einmal hin?

Miesha And The Spanks: Mixed Blood Girls

Eine pure Rock 'n' Roll-Single, die Miesha hier vorstellt.

Minas Morgul: Heimkehr

MINAS MORGUL haben sich an der Pagan Metal-Front mittlerweile eine ordentlich Fanbase erspielt und mit "Heimkehr" wollen sie dies untermauern.

Mindless Sinner: Turn On The Power

Re-Release des 1986er Albums als schicke Vinyl-Sonderedition. Oldschool-Metal-Feeling garantiert.

Mister Misery: A Brighter Side Of Death

Der melodische Modern Metal der Schweden dürfte auch Fans von LACUNA COIL gefallen.

Morbid Breath: In The Hand Of The Reaper

Mit dieser Debüt-EP bedienen MORBID BREATH ganz klar die Oldschool Death/Thrash-Fraktion.

Morbid Saints: Spectrum Of Death

Thrash N'Death der old schooligen Sorte. Rerelease des Klassikers, der wirklich unter die Haut geht.

Mortifero: The Death Ballads

Nein, hier gibt es keine, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, Death Metal-Balladen. MORTIFERO liefern spirituell angehauchte Akustik-Songs, die durchaus Spaß machen.

MP: Get It Now

Ein Re-Release des kultigen 1987er Albums, auch auf Vinyl.

My Refuge: The Anger Is Never Over

Ein Speed Metal Album, das vor allem dadurch geprägt ist, dass eine Unzahl an Vokalisten mitgewirkt hat - und es geht auch ohne große Namen.

Nattverd: Vandring

"Vandring" bildet den dritten und letzten Teil der Trilogie, die im feinsten Black/Death erzählt wird.

Nergard: Eternal White

Bombast, Symphony und Epic plus klassisch anmutendem Gesang = Nergard. Im zweiten Output des musikalischen Projektes gibt es nunmehr drei feste Sänger(innen).

Neromega: Nero Omega

Rauer und ursprünglicher Stoner Metal. Schön heavy, aber auch durch und durch lässig, was einen schönen Kontrast zu dem rauen Sound ergibt. NEROMEGA gehören definitiv zu den Vertretern des Genres, denen das Gras nicht die Kraft geraubt hat.

Niht: Arcanum

Nach "Vanum" kommt "Arcanum". Die Album kann vor allem durch seine Kälte überzeugen und dürfte den Black Metallern unter euch gefallen.

Ninkharsag: The Dread March Of Solemn Gods

Entgegen dem Info-Flyer höre ich hier tatsächlich gar keine BATHORY raus. Stattdessen ist auch das neue NINKHARSAG-Album im zeitgenössischen Spätneunziger Black Metal der nordischen Hemisphere unterwegs: voll uffe Umme, kalte Melodien, Raserei.

No Possession: Third Time's A Charm

Ihr wollt den good ol' Rock 'n' Roll? Ihr bekommt ihn von NO POSSESSION - und zwar mit genau dem authentischen Feeling der guten alten Zeit.

Noeta: Elm

Es muss nicht immer hart und aggressiv sein. Wer lieber auf luftig-leichten atmosphärischen Ambient Folk-Wolken schwebt, kann dies mit NOÊTAs neuestem Werk tun.

Non Serviam: Le Coeur Bat

Was haben die sich denn reingezogen? Indie meets Grindcore meets Noise. Eine verstörende Darbietung aus Geräusch, entfesselter Raserei und einer Gesamtstimmung wie eine albtraumhafte Überdosis.

Obsolete Theory: Dawnfall

OBSOLETE THEORY würzen ihren Black Metal mit weiteren Avantgarde-Zutaten, die sich mit den traditionellen Pagan- und nordischen Elementen vermischen. Für Genre-Fans gut verträglich umgesetzt, aber die Band lockt auch Zaungäste unter den Zuhörern an.

Odal: Welten Mutter

Seit 20 Jahren sind ODAL nun auch schon dabei, doch zählten sie nie zum Einheitsbrei des Black Metals. "Welten Mutter" zeigt das erneut.

Off The Cross: Enjoy It While It Lasts

Die belgischen Metaller OFF THE CROSS glänzen durch prägnante Vocals und Melodie, aber ohne im klassischen Melodic Sumpf unterzugehen. Dafür hat das Material zu viel Drive und Groove. Interessant und irgendwie frisch.

Oldskull: Nether Hollow of No Return

Thailand kann auch Old School Death Metal, nicht nur Urlaub

Ordeal & Plight: Her Bones In Whispers

Dieses Kollektiv aus ständig wechselnden Musikern bietet ruhige Soundscapes, die mit Metal wenig zu tun haben.

Orodruin: Epicurean Mass

Vor knapp 20 Jahren öffnete "Epicurean Mass" die doomischen Türen und Tore für ORODRUIN. Jetzt kommt es als Rerelease.

Pale Divine: Cemetery Earth

Fuzziger Doom, dem man seine Zeit aus den Nuller-Jahren kaum anmerkt, da sie sich begeistert an Retro-Soundgewändern probieren. Dies hier ist das Re-Release der 15 Jahre alten Scheibe.

Pantokrator: Marching Out Of Babylon

Dezent moderner, aber düster-aggressiver Metal. Irgendwo in Richtung Tod und Schwarz schielend, aber dennoch auf seinem eigenen stilistischen Standpunkt beharrend.

Paradox Community: Omega

Debüt aus deutschen Landen mit einem Mix aus Progressive, Rock und klassischerem Heavy Metal.

Parasite: Deep Into The Dark

Wunderbarer High-Energy-Death aus deutschen Landen. Ohne klinisch zu klingen oder das Songwriting nur auf Technik zu konzentrieren ziehen die vier Jungs noch ein Destillat Thrash mit in ihren Sound und überzeugen durch eine hochenergetische Darbietung und Songs mit Wiedererkennungswert.

Parish: God's Right Hand

EP mit 70er Rockvibes, relaxed und doch cool.

Perturbator: Lustful Sacraments

Darc Electro, Post-Punk und Goth ... auch auf dem neuen Album dominieren Synth-Sound-Teppiche.

Perversor : Psicomoro

In Südamerika steht man ja auf den Black Thrash der räudigen Art. So ist es kein Wunder, dass sich die Chilenen an DESASTER & Co orientieren. Räudiges und unheiliges Geschrote mit Stil.

Peter Hermansson: Second Glance

Peter Hermansson schart Musiker um sich, die mit Europe und Malmsteen gearbeitet haben - ganz klar, heraus kommt erdiger Hard Rock.

Poker: Red Neck Roller

Das einzige Album Pokers von 1981 erfährt ein Reissue durch Golden Core/Zyx. Proto-Metal mit einem sehr feinen Mastering, der aus heutiger Sicht eine interessante Zeitreise darstellt.

Pop Evil: Versatile

Modern Heavy Rock, der ordentlich nach vorn treibt und teilweise etwas an CLAWFINGER oder FFDP erinnert.

Poverty's No Crime: A Secret To Hide

Wenn man schon drei Jahrzehnte auf dem musikalischen Band-Buckel hat, wundert es nicht, dass mit dem achten Album ein wirkliches Stück Prog Rock-Kunst entstanden ist.

Prins Svart: Sanning/Makt

Retro/Classic Rock mit schwedischen Texten, geht nach vorn und groovt.

Raven: All For One

Das 83er-Album als Rerelease. Traditioneller kann Heavy Metal nicht sein.

Red Eleven: Handled With Chaos

Ganz und gar traditionell auf der einen Seite, auf der anderen Seite keineswegs altbacken. Heavy Metal, der ordentlich rockt.

Reject The Sickness: While Our World Dissolves

Black'n'Death aus Belgien, der keine Gefangenen macht. Geht direkt nach vorn und ist dabei recht gnadenlos.

Riexhumation: The Final Revelation Of Abbadon

Rasender Death Metal aus Italien. Modern klingend mit traditionellen Einflüssen klingt "The Final Revelation Of Abbadon" extrem wuchtig.

Ritual: Valley Of The Kings

RITUAL mit ihrem Album "Valley Of The Kings". Hier klingt der NWOBHM aus absolut jeder gespielten Note.

Rituals Of The Dead Hand: With Hoof And Horn

Schwarz, schwärzer, mit Huf und Horn wird hier düsterste Stimmung verbreitet

Robots Of The Ancient World: Mystic Goddess

Satter Stoner Rock, aber so richtig schön heavy. Viel 70s ist drin, was sich auch auf die groovige Spielfreude durchschlägt, aber auch ein kleines Stückchen Grunge.

Sacrifized: Arrival Of The Tyrants

Dass Norddeutsche eher langsam zu Werke gehen, widerlegen SACRIFIZED mit diesem ordentlich treibenden Blackened Thrash-Scheibchen.

Scarecrow: Night Of The Creeps

Der Horror-Punk/Metal der Finnen kann sich durchaus hören lassen. Siehaben das nötige Augenzwinkern, das Image ist treffsicher und die Songs haben ein paar schöne Shoutalongs.

Schloss: Schloss 2 - Ready For The Show

Deutscher Hardrock war auf der internationalen Bühne außerhalb der Scorpions eher unbekannt. Dabei darf man nicht übersehen, dass SCHLOSS 1975 auf Giorgio Moroders Label erschien und in den USA bei Casablanca. Dennoch reichte es nicht zum Erfolg, aber Dank Golden Core gibt es dieses Stück Hardrock-Geschichte nun wieder in frischer Auflage. Für Fans von Slade & Co.

Servant Leader: Raised By Wolves - Part 2

Satt stampfender, groovender Heavy Metal, stilistisch Modern, aber im Geiste traditionell.

Silver Talon: Decadence And Decay

SILVER TALON debütieren mit einem dunklen, nach vorne gehenden US-Power Metal-Werk

Siniestro: Vortexx

Treibender Black/Thrash, der herrlich räudig und kraftvoll nach vorne geht und dabei auch noch rollenden Groove mitbringt.

Slithering Decay: Aeons Untold

Da schneidet sie wieder die HM2-Säge. Im oberen Tempo gehalten, gibt es hier eine ordentliche Old School Death Metal-Keule.

SLM: Trauerweideneinsamkeit

Wenn man sein Genre als "Irgendwas mit Black Metal und Klavierfetisch" bezeichnet und die Tracks Titel tragen wie 'Birkenzweigewasser' oder 'Zedernholzspaltung' ahnt man schon, dass es sich um ein Love-it-or-hate-it-Ding handeln wird. Starke Kontraste zwischen den smoothen Akustikinstrumenten und progressiv-schwarzen Arrangements vermischen sich mit leichter Filmmusikepik.

Sommo Inquisitore: Anno Mille

SOMMO INQUISITORE ist eine Mischung aus KIND DIAMOND und HELL. Nur eben auf Italienisch. Hat auf jeden Fall was.

Stormwind: Rising Symphony

Da fühlt man sich doch an den Anfang der 2000er zurück versetzt! Kein Wunder haben die Classic Power Metal-Recken ihr "Rising Symphony"-Album remastered und präsentieren es nun erneut.

Suffocate For Fuck Sake: Fyra

Der Bandname des Jahres, aber beileibe kein Newcomer. Die meist dystopischen Intros rahmen die trostlose Apokalypse ein, die danach folgt. Schwere Post Metal-Tracks voller Verzweifelung und mit einer SciFi-artigen Soundgestaltung. Nihilismus, aber stilvoll und nicht ohne Melodie.

Supervoid: The Giant Nothing

Eher experimenteller Avantgarde Metal/Dark Metal. Dröhnend und meist schleppend fuzzen sich die Gitarren zusammen mit Soundsprengseln durch die Boxen. Schwer einzuordnendes Material.

Tardus Mortem: Engulfed In Pestilent Darkness

Dieses urige Death Metal-Monster muss direkt der Hölle entsprungen sein.

Temple Balls: Pyromide

TEMPLE BALLS ist, wenn schon nach den ersten Sekunden die Zehen mitwippen, der Kopf nickt und man tierisch Bock hat, sich die Band live anzugucken. Absolut Laune machender Hard Rock klassischer Orientierung.

Teramaze: Sorella Minore

4 Songs, wobei der Opener und Titeltrack schon über 25 Minuten läuft. Zu hören gibt es atmosphärischen Prog Rock/Metal aus Australien.

Tetrarch: Unstable

Moderner Metal klang in den letzten Jahren irgendwie viel zu nett und teilweise emomäßig weichgespült - ganz anders diese US-Truppe. Hier herrschen erfrischende Kühle und eine draufgängerisch-aggressive Geradlinigkeit vor.

The Circle: Metamorphosis

Raffiniert getarnter Black Metal, der sich ähnlich wie KEEP OF KALESSIN an orchestralen Songs probiert und Melodien nicht scheut. Streckenweise wirklich überraschend und gut gemacht.

The Flaming Sideburns: Silver Flames

Da brennen die Gitarren mit silbernen Flammen - rotziger Rock, ein wenig retro, aber mitreißend.

The Flight Of Sleipnir: Eventide

Black Metal ist das Grundgerüst, doch THE FLIGHT OF SLEIPNIR bauen noch eine ganze Menge drumherum. Sehr interessant.

The Monolith Deathcult: V3 - Vernedering

Das hier ist nicht nur Death Metal, das ist avantgarde Death Metal.

The Obsessed: Lunar Womb

Das zweite Album von THE OBSESSED, welches ursprünglich 1991 erschen, als überfälliges Rerelease.

The Pineapple Thief: The Soord Sessions: Volumes 1-4

In vier Akustik-Sessions spielte Bruce Soord seine Lieblingssongs und hat das ganze auf 4 CDs gebannt. Alternative vom Feinsten.

Throat: Smile Less

THROAT sind eindeutig etwas für die "Post"-affine Hörerschaft, die zudem noch ein Faible für dunkle Vibes und Stilmixe haben.

Thundermother: Heat Wave

Die Donnermutter setzt das Erbe von Joan Jett und anderen einstigen Rock-Pionierinnen fort und lassen ihren flotten Hardrock auf zwei CDs glühen. Cool, viel Drive, und ein begnadetes Händchen für catchy hooks.

Tokyo Blade: Night Of The Blade

Rerelease des zweiten Albums von 1984 von der Band, die einst IRON MAIDEN hätten überholen können.

Trauma: Acrimony

Die Polen melden sich mit einem kleinen Lebenszeichen über vier Songs zurück und zelebrieren präzisen Oldschool Death im ordentlichen Soundgewand.

Trick Or Treat: The Unlocked Songs

Zwischen zwei Alben verkürzen uns TRICK OR TREAT die Wartezeit mit einer Compilation aus B-Seiten und anderen Rariäten.

Trouble: Psalm 9

Das Debütalbum der Doom-Ikonen wird verdientermaßen re-releast.

Twisted Rose: Now

Die Unterfranken debütieren mit einem Album, mit dem sie künftig auch die Live-Bühnen rocken wollen.

Tygers Of Pan Tang: Majors & Minors

Die TYGERS zeigen mit dieser feinen Auswahl an Songs, die sie über mehrere Jahre komponiert und aufgenommen haben, ordentlich Krallen. Keine Spur von Müdigkeit bei den Herren zu spüren.

Ungfell: Es Grauet

Black Metal der Marke UNGFELL ist alles andere als schnöde und eintönig. Man höre "Es Grauet".

Various Artists: Metal Massacre XV

Metal Blade Records bringen uns mit der 15. Edition des Metal Massacre erneut den metallischen Untergrund der neuen Zeit näher. Stilistisch ist es so vielfältig gehalten, wie die Szene selbst.

Vetter: Av Sublim Natur

Instrumental rumpeliger Black Metal, der sich in quälend langen Songs ganz der Düsternis verschreibt.

Video Nasty: Video Nasty

Achtziger Thrash Metal, dessen Songs sich ganz dem Horrorgenre widmen und mit Filmzitaten gespickt sind.

Viking: Do Or Die

Noch vor METALLICA, SLAYER und andere Bay Area-Kollegen knallten VIKING Thrash Metal aus den Boxen. Jetzt kommt das Debüt als Rerelease mit original Artwork.

Vokonis : Odyssey

Wer es gerne etwas proggig in den Gitarren mag, sollte mal VOKONIS antesten. Das ist gekonnt, aber nicht abgehoben.

Vulture: Dealin' Death

Ein weiteres Thrash Metal Album, das der alten Schule huldigt und sich auch soundtechnisch an dieser Zeit orientiert. Da kommt garantiert 80er-Feeling auf.

Warish: Next To Pay

Punk Rock, der eindeutig gegen den Strich gebürstet wurde.

Wednesday 13: Necrophaze - Antidote

Ein neues Lebenszeichen von WEDNESDAY 13. Stark Groove Metal-beeinflusst kommt natürlich die morbide Ader des Frontmanns durch. Dennoch ein starkes Abschädel-Werk, was nach wilden Live-Gigs schreit.

While She Sleeps: Sleeps Society

Metalcore in Reinform aber mit Hirn und etwas Electrofeeling. Ziemlich aggressiv, gleichzeitig eingängig.

Wolfchant: Omega:Bestia

Power/Pagan-Stoff aus Bayern. Gerne flott und garstig unterwegs, aber auch im epischen Element fühlen sich die Jungs zuhause.

Zgard: Place of Power

Nachdem man einmal zwei Minuten Waldgeräusche überstanden hat, wird man mit richtig rauem Pagan Metal aus der Ukraine belohnt.

Aktuelle Reviews
Aktuelle Specials
Hommage an SAVATAGE beziehungsweise an Criss Oliva
Nach dem frühen und tragischen Tod von Criss Oliva möchte ich hiermit nochmal meinen Tribut zollen und hoffe, dass er nach all den Jahren nicht in Vergessenheit gerät (zum Artikel)

Kreator - Under The Guillotine Box - Ein Gruppenkuschel-Special
Die ersten Jahre bei Noise Records unter den Fittichen von Karl-Ulrich Walterbach waren für die Essener Thrash Metaller KREATOR eine extrem wichtige Zeit, in der die Weichen einer beispiellosen Karriere gestellt wurde. Die hochwertige "Under The Guillotine"-Box die neben den ersten sechs Alben als Splatter Vinyl, noch einige Schmankerl bereit hält, wurde von unseren drei Rezensenten mal etwas genauer unter die Lupe genommen und hier könnt ihr das Ergebnis lesen. (zum Artikel)

Teaching History I: Heavy Metal und der Erste Weltkrieg
Der Krieg, der alle Kriege beenden sollte. Unter dieser Prämisse zogen die europäischen Großmächte nach der Julikrise 1914 schlafwandelnd in das bis dahin umfangreichste Morden, welches die Menschheit bis hierhin wohl erlebt hatte. Aus heutiger Sicht ist das Geschehen zwischen 1914 und 1918 schlecht greifbar, da das sogenannte "lange 19. Jahrhundert" von den viel größeren Schrecken des sogenannten "kurzen 20. Jahrhundert" in der Wahrnehmung überlagert ist. Dementsprechend finden sich vergleichsweise wenige Bands, die sich mit dem Ersten Weltkrieg inhaltlich auseinandersetzen. In diesem Artikel versuche ich, einen Abriss darüber zu vermitteln. (zum Artikel)


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